Kategorie: BauBlog

Traditionelle Baustoffe und Bauweisen

Oberthulba, 20.06.2022 – Altes Wissen neu entdeckt – Zimmerleute bauen seit Jahrhunderten Häuser. Darum können wir von EYRICH-HALBIG auf einen besonders großen Schatz an Wissen und Erfahrung zurückgreifen – gerade, wenn es um klimafreundliches und ressourcensparendes Bauen geht! Verzapfen statt Verkleben, Dämmung aus Strohballen – all das sind Beispiele für viele Dinge, die wir Zimmerleute schon lange kennen und die heute neu genutzt werden können.

Ressourcensparender Umgang mit Baumaterial hat für uns Zimmerleute Tradition. Wir profitieren heute von umfassenden handwerklichen Fähigkeiten, die in vielen Jahrhunderten entwickelt, erprobt, in der Praxis eingesetzt und perfektioniert wurden.

Bisher spielte das Wissen um traditionelle Bauweisen und Baustoffe allein bei Sanierung und Modernisierung von alten Gebäuden wie zum Beispiel einem Fachwerkhaus eine Rolle. Aber die Diskussion um die Nachhaltigkeit des Bauens und den ökologischen Fußabdruck hat traditionelle Bauweisen wieder stärker in den Fokus gerückt. Wir Zimmerleute von EYRICH-HALBIG können bestätigen: Wenn es um ressourcensparenden Materialeinsatz und natürliche Baustoffe geht, ist das traditionelle Handwerkerwissen eine wahre Schatzgrube.

Baumaterial ist knapp und wertvoll

Vor hunderten Jahren war Baumaterial knapp und wertvoll. Entsprechend respektvoll und klug sind Zimmerleute damit umgegangen. Ein wichtiger Punkt dabei: Alles muss sich reparieren und austauschen lassen, falls es einmal nötig wird. Dieser Gedanke ist heute aktueller denn je, wenn es um die Umnutzung oder Rückbaubarkeit eines Hauses geht. Eine Verklebung zum Beispiel des Bodens steht dem im Wege. Dabei lassen sich Holzböden schwimmend verlegen. Sie sind nicht fest mit dem Untergrund verbunden (verklebt), sondern werden über Klammersysteme oder eine verdeckte Verschraubung gehalten. Diese Art der Verlegung ist nichts Neues. Sie stammt aus den 1930er Jahren.

Die Holzrahmenkonstruktion steht in der Tradition des Fachwerks

Auch bei natürlichen Baustoffen hat das Zimmerer-Handwerk einen großen Erfahrungsschatz, der aktuell wertvolle Impulse für das klimafreundliche Bauen bringt. Die Holzrahmenkonstruktion, die wir von EYRICH-HALBIG verwenden, ist im Prinzip eine moderne Weiterentwicklung einer Fachwerkkonstruktion und bietet uns vielfältige Möglichkeiten der Dämmung.

Zellulose, Stroh und Lehm

Eine ökologische Dämmung mit Zellulose (Papierfasern) ist schon eine sehr gute Wahl. Wer noch weiter gehen möchte, kann aber auch Stroh zur Dämmung einsetzen, das mit einem Lehmputz überzogen wird. Diese natürlichen Baustoffe ergänzen sich von Natur aus perfekt, um die Feuchtigkeit und das Raumklima zu regulieren. Alles ganz ohne Technik oder industrielle Bauteile. Stroh ist ein Nebenprodukt der lokalen Landwirtschaft, wächst jedes Jahr nach und bindet – wie Holz auch – Kohlenstoff aus Kohlendioxid.

Klimafreundlich bauen mit natürlichen Baustoffen

Mittlerweile lassen sich ganze Strohballen in die Holzrahmen-Wandelemente einbauen, so dass die Vorfertigung wie bei anderen Dämmstoffen komplett in der Halle geschehen kann. Dabei ist auch die Verwendung von Strohballen keine neue Erfindung, sondern eine Wiederentdeckung einer bewährten Bauweise, die Ende des vorletzten Jahrhunderts von amerikanischen Siedlern entwickelt wurde. In den 1970er Jahren gab es erste Projekte in Europa und heute ist es eine weitere Alternative, um klimafreundlich mit natürlichen Werkstoffen zu bauen.

Es wird nicht die letzte Wiederentdeckung sein, denn der Respekt vor der Natur, wie er uns Zimmerleuten gegeben ist, treibt uns immer weiter an, ressourcensparende und energieeffiziente Lösungen zu finden.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Bildnachweis: 81fünf mit Dank an Zimmerei Grünspecht

Holzbau im Gewerbebau

Oberthulba, 01.06.2022 – Bei Unternehmen und Investoren tut sich etwas: Sie wollen klimafreundlicher bauen. Hallen, Verwaltung, Supermärkte – der Gewerbebau entdeckt den Holzbau.

Am Wiener Flughafen werden Flugzeuge in Hangars aus Holz gewartet. Messehallen strahlen eine warme Holz-Atmosphäre aus und sogar Feuerwehr-Stationen setzen auf den Holzbau. Es ist offensichtlich: Industrie und Gewerbe haben die Vorzüge unserer Bauweise erkannt. Wir von EYRICH-HALBIG zeigen Unternehmen und Investoren aus Franken gern, wie sich ihre Neubau-Projekte klimafreundlich und zukunftssicher umsetzen lassen.

Bürogebäude, Verwaltungsgebäude, Messehallen, Produktionsstätten, Lagerhallen, Fertigungshallen, Flugzeughangars, Hochregallager, Verkaufsflächen

Holz eignet sich hervorragend für den Gewerbebau. Für Großbäckereien, Druckereien, Einkaufszentren, Feuerwehr-Stationen und viele Einsatzgebiete mehr – das alles gibt es schon lange aus Holz.

Die Einsatzmöglichkeiten mit Holz gehen im Gewerbebau gegen Unendlich. Auch wir von EYRICH-HALBIG bieten Lösungen für Industrie und Gewerbe in Franken an.

Moderne Büroräume mit Wohlfühlatmosphäre

Vorausschauende Arbeitgeber:innen nutzen den Neubau eines Bürogebäudes oder Verwaltungsgebäudes, um für ihre Mitarbeiter:innen eine gute und produktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Eine sinnvolle Planung sorgt dafür, dass Arbeitsprozesse optimal funktionieren und sich gleichzeitig die Menschen in den Räumen wohlfühlen. Das Raumkonzept mit Ruhezonen und Gemeinschaftsflächen spiegelt die Kultur eines Unternehmens wider.

Holz vermittelt eine positive Botschaft

Holz steht für eine zukunftsgerichtete, klimafreundliche Ausrichtung, für Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. Ein Gebäude aus Holz mit vielen sichtbaren Elementen ist eine Visitenkarte des Unternehmens – für Kundinnen und Kunden und für Mitarbeiter:innen.

Arbeiten in besonderer Atmosphäre mit kreativen Impulsen und Kommunikation

Mit natürlichen Baustoffen und viel Licht entsteht ein freundliches und leichtes Raumklima. Das Gebäude erfüllt somit eine soziale Funktion, die für den Erfolg eines Unternehmens immer wichtiger wird. Denn funktionelle Zweckmäßigkeit reicht heute nicht mehr aus, um Topleistung zu ermöglichen und Mitarbeiter:innen zu motivieren. Für uns von EYRICH-HALBIG folgt das Konzept des Green Building der Überzeugung, dass wir mit Holz in besseren Gebäuden leben und arbeiten können.

Holzkonstruktionen statt Stahlkonstruktionen

Im Hallenbau sind große Höhen und Flächen wichtig. Dem Gedanken der Industrialisierung folgend wurden sie in der Vergangenheit oft aus Stahl und Beton realisiert. Dabei hat der natürliche Baustoff Holz auch in diesem Bereich eine lange Tradition. Auf diese besinnen sich immer mehr Unternehmen, wenn sie neue Fertigungsstätten oder Lagerhallen bauen.

Das schätzen Industrie und Gewerbe an unserem Holzbau

  • Ganzheitliche Planung klärt alle Fragen vor Baubeginn – nicht während der Bauphase
  • Kurze Bauzeit und Terminverlässlichkeit dank hoher Vorfertigung
  • Präzise Fertigung durch computergestützte Produktion
  • Klimafreundliches Bauen mit natürlichen Baustoffen
  • Entlastender Wärmeschutz im Sommer und energiesparende Wärmedämmung im Winter
  • Arbeitsplätze mit angenehmem Raumklima
  • Moderne und zukunftsgewandte Visitenkarte des Unternehmens

Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit sind für Gewerbebauten die zwei wichtigsten Kriterien. Holz erfüllt diese beiden Forderungen zu 100% und ergänzt sie um eine moderne Komponente: Zukunftssicherheit.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Marius Theßenvitz

Fassadenelemente

Oberthulba, 14.05.2022 – Mit großen Fassadenelementen lassen sich besondere Akzente setzen. Farbe, Flächen und Materialien bieten vielfältige Möglichkeiten. Fassadenelemente eignen sich für spannende Akzente und ein modernes Design. Dank unseres cleveren Wandaufbaus können wir von EYRICH-HALBIG nahezu jedes Element vor die Wand hängen – die sogenannte vorgehängte hinterlüftete Fassade. Ob Mischung von Putz und Platten, horizontale und vertikale Ausrichtung, einfarbig oder bunt – Baufamilien haben alle Freiheiten bei der Fassadengestaltung.

Die Fassade ist mehr als eine reine Gebäudehülle

Die Fassade sorgt für den ersten Eindruck und kann als eigenes optisches Statement genutzt werden. Wer besondere Akzente setzen möchte, hat mit vorgehängten, hinterlüfteten Fassadenelementen alle Freiheiten. Eine klassische Fassadengestaltung mit Holz und Putz erhält durch die Mischung mit anderen Materialien einen modernen Look.

Freiheit bei der Fassadengestaltung

Die Holzrahmenbauweise, die wir von EYRICH-HALBIG nutzen, gibt unseren Kunden bei der Fassadengestaltung jede Freiheit. Denn alle statischen und energetischen Aufgaben wie die Dämmung kann bereits die clevere Wandkonstruktion übernehmen. Häufig wird eine Putzfassade fest mit der Wand verbunden, aber es geht auch anders: Über ein an der Wand fixiertes Trägersystem können wir im Prinzip jede beliebige Fassade vor die Wand hängen.

Fassaden geben Struktur, sie bieten Schutz und sie sind Eyecatcher.

Beliebt sind aktuell Schichtstoffplatten (auch HPL-Platten genannt). Sie haben meist einen Holzkern, der von einer extrem widerstandsfähigen Kunstharz-Schicht überzogen ist. Das macht sie formstabil und farbstabil. Was Kunden besonders schätzen: HPL-Platten sind wartungsfrei und extrem langlebig. Selbst starke Witterung kann ihnen nichts anhaben.

Moderner Look durch Fläche und Farbe

Ein besonders moderner Look entsteht über großflächige Platten. Mit ihnen lassen sich hervorragend Kontrastpunkte setzen. Farbige Elemente machen die Fassade bunt oder geben ihr eine besondere Wärme. Aber auch durch die vergleichsweise große Fläche einer HPL-Platte entsteht eine eigene Optik. Vordächer und Erker setzen sich zum Beispiel durch die Fassadengestaltung optisch ab und geben dem Haus ein markantes Design.

Handwerkliches Können bringt gute Ergebnisse

Die Fassadenelemente lassen sich grundsätzlich vertikal und horizontal anbringen. Wobei die horizontale Ausrichtung Erfahrung und eine hohe Ausführungsqualität erfordern, was für uns von EYRICH-HALBIG aber kein Problem darstellt.

Hitzeschutz im Sommer

Ein weiterer Vorzug ist der immer wichtiger werdende Hitzeschutz im Sommer. Eine vorgehängte Fassade funktioniert wie ein Schutzschild, das schon einen Teil der intensiven Sonneneinstrahlung abschirmt, bevor sie auf die Wand und die Dämmung trifft.

Sanierung älterer Gebäude

Die Fassadenplatten sind hinterlüftet. Weil die Fassade am oberen und unteren Rand offen ist, kann Luft zirkulieren und Feuchtigkeit abtransportiert werden. Ein dünnes Gitternetz hält Insekten davon ab, in die Luftschicht zu gelangen. Gerade wegen dieser Hinterlüftung eignen sich vorgehängte Fassade bei der Sanierung älterer Gebäude.

Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Bildnachweis: 81fünf mit Dank an Förster Holzbau

Dachfenster und Dachgauben

Oberthulba, 27.04.2022 – Unter Dach ist viel möglich – Ob im Neubau oder im Dachausbau in bestehenden Gebäuden! Das Dachgeschoss kann dank unserer intelligenten Holzrahmenbauweise und natürlicher Baustoffe auf einfache Weise zu einem echten Raum-Plus werden. Dachfenster, Dachgauben, große Fensterflächen. Wie soll es bei Ihnen unterm Dach aussehen?

Von der Ausbaureserve zum hochwertigen Wohnraum

Der Raumbedarf ist nicht zuletzt durch den aktuellen Home-Office-Trend gestiegen. Das Dachgeschoss bietet spannende Möglichkeiten.

Unterm dem Dach schlummern oft ungeahnte Möglichkeiten für mehr hochwertigen Wohnraum. Was früher als Ausbaureserve geplant war, wird von uns heute bereits bei der Neubauplanung frühzeitig eingebunden. Denn das Dachgeschoss drängt sich heute dank moderner Fensterflächen-Lösungen und zusätzlichen Dachgauben nahezu auf. Platz für attraktiven Wohnraum – sei es als Schlafzimmer, Hobbyraum oder sogar als zusätzliche Wohnung.

Unter dem Dach werden Wünsche wahr

Die Ansprüche an die eigenen vier Wände sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Mehr Platz für Hobbys, zum Wohlfühlen oder fürs Arbeiten im Home-Office haben die bestehenden Räume oder herkömmliche Raumplanungen oft an ihre Grenzen gebracht. Es sind schon eine Menge Wünsche, die Michael Eyrich-Halbig, der bei uns für den Neubau zuständig ist, im wahrsten Sinne des Wortes unter ein Dach bringen muss.

Helligkeit und angenehmes Raumklima lassen sich planen

Genau dieses Dach bietet viele zusätzliche Möglichkeiten. Um ein Dachgeschoss perfekt zu nutzen, muss die Statik des Hauses dies ermöglichen – bei einem nachträglichen Ausbau ist natürlich die Stabilität der Dachkonstruktion zu beachten. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Helligkeit und die Raumtemperatur. Dachgauben, Dachfenster und große Fensterflächen sorgen für ausreichend Tageslicht. Gleichzeitig muss die Dämmung gut geplant werden, damit es im Sommer nicht zu heiß wird und im Winter nicht zu viel Wärme entweicht. Michael Eyrich-Halbig empfiehlt hier Zellulose-Dämmung. Sie ist ökologisch und hat sehr gute Dämmeigenschaften, was sich besonders im Sommer auszahlt. Die Temperaturen unter dem Dach bleiben angenehm.

Dachgauben öffnen neue Möglichkeiten

Dachgauben bieten neben mehr Licht auch mehr Raum, da die Dachschräge durchbrochen wird. Ob und wie viele Gauben möglich sind, muss anhand der lokalen Bauordnung geprüft werden. Beim Dachausbau an bestehenden Gebäuden will das Bauamt in der Regel mitreden, weil die Gebäudeform oder die Optik des Dachs verändert wird.

Sonnenschutz ist Hitzeschutz

Zum Schluss noch einmal zur Wärmedämmung. Bei einem energieeffizienten Gebäude müssen natürlich auch die Fenster eine geringe Wärmedurchlässigkeit haben. Dies erkennt man an einem niedrigen U-Wert. Was im Winter gewünscht ist, kann im Sommer schnell zu Problemen führen – gerade bei großen Fensterflächen. Darum sollte bei der Planung auch an eine Beschattung gedacht werden. Hier gilt: Ein außenliegender Sonnenschutz verhindert, dass die Hitze ins Haus kommt. Innenliegende Rollos sind zwar günstiger, bieten aber einen geringeren Hitzeschutz.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Unsplash via 81fünf

Mietobjekte in Holzbauweise

Oberthulba, 31.03.2022 – Der moderne Holzbau spielt seine Vorteile für Investoren bereits bei Doppelhäusern oder Reihenhäusern aus. Architekten, Planer und Projektentwickler entdecken die Vorzüge des natürlichen Baustoffs Holz für die Realisierung von Mietobjekten.

Holz – die klimafreundliche Alternative

Seitdem bei mehrgeschossigen Wohngebäuden und Bürogebäuden Holz als klimafreundliche Alternative stärker in den Fokus genommen wird, entdecken Architekten, Planer und Projektentwickler die Vorzüge des natürlichen Baustoffs.

Das sind die harten Fakten:

  • sehr gute statische Eigenschaften
  • weniger Wohnraumverlust durch den Wandaufbau
  • kurze Bauzeit dank Vorfertigung

Holz sorgt für zufriedene Mieter und Nutzer

Was immer wichtiger wird: Der klimafreundliche Baustoff Holz reguliert die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen, wirkt beruhigend auf die Atemwege und verbreitet eine wohltuende Atmosphäre. Das macht die Investition in ein Holzgebäude zukunftssicher und sorgt für zufriedene Mieter und Nutzer. Unser Versprechen: Mit dem Team von EYRICH-HALBIG entstehen schon heute die mehrgeschossigen Gebäude von morgen.

Doppelhäuser und Reihenhäuser aus Holz

Noch haben größere Bauprojekte aus Holz einen Pionier-Charakter. Kommunen und Planungsbüros gelten als Vorreiter, wenn sie sich zum Beispiel für Mehrfamilienhäuser in Holzrahmenbauweise entscheiden. Dabei muss es gar nicht in die Höhe gehen wie bei der 18-geschossigen Wildspitze in der Hamburger Hafencity oder wie beim 84 Meter hohen HoHo in Wien. Denn der moderne Holzbau spielt seine Vorteile für Investoren bereits bei Doppelhäusern oder Reihenhäusern aus, die als Mietobjekt geplant sind.

Holz ist gut für die Ökobilanz

Bauen mit Holz ist Bauen für die Zukunft. Denn die Ökobilanz eines Vorhabens wird immer relevanter. In einem mehrgeschossigen Holzgebäude steckt deutlich weniger graue Energie als in einem vergleichbaren Gebäude, das in Steinbauweise und Betonbauweise errichtet wurde. Was gut für die Umwelt ist, nutzt auch dem Menschen. Die Bewohnerinnen und Bewohner fühlen sich automatisch wohl, wenn sie von natürlichen Baustoffen umgeben sind.

Natürlich ist Holz sicher

Alte Vorbehalte beim Brandschutz halten einer Prüfung schon lange nicht mehr Stand. Denn natürlich erfüllt ein Holzbau alle gesetzlichen Anforderungen des Brandschutzes wie jeder andere Baustoff auch. Außerdem gehen Brände in der Regel nicht von der Bausubstanz aus, sondern von Gegenständen im Innenraum, über die es sich anschließend weiterverbreitet. Auch der in der Vergangenheit oft kritisierte Punkt des Schallschutzes wurde mittlerweile konstruktiv gelöst.

Wir von EYRICH-HALBIG freuen uns auf Wohngebäude und Bürogebäude, die Bewohnern, Nutzern und Investoren lange Freude bereiten.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

Bauen wird klimafreundlicher

Oberthulba, 17.03.2022 – Viele Bauinteressenten warten auf die neue Gestaltung der Bauförderung. Die Richtung der Bundesregierung ist klar: Bauen muss klimafreundlicher und unabhängiger von fossilen Brennstoffen werden.

Wir von EYRICH-HALBIG sagen selbstbewusst: Mit Holz bauen wir immer klimafreundlicher! Wir freuen uns, wenn ökologisches Denken und bewährte, naturnahe Baustoffe sowie Bauweisen gestärkt werden.

Die Regierung hat neue Pläne für den Wohnungsbau. Das erwartet Baufamilien und Investoren in Franken:

Als die Regierung im Januar 2022 einen bisher zentralen Teil der KfW-Förderung für Neubauprojekte gestoppt hat, war dies ein Paukenschlag. Seitdem warten viele Baufamilien auf die neuen Programme, damit sie ihre Finanzierung darauf abstimmen können. Nicht zuletzt durch den Krieg in der Ukraine, erhält die Entscheidung für eine bestimmte Heizenergie auch eine politische Dimension.

Was ist von der zukünftigen Förderung der Bundesregierung zu erwarten? Das Regierungsprogramm nennt vier große Ziele:

  1. Es sollen mehr neue Wohnungen gebaut werden (und mehr davon im Eigentum ihrer Bewohner:innen).
  2. Neue Gebäude müssen sich an höchsten Energiespar-Niveaus orientieren.
  3. Bestehende Häuser sollen durch Modernisierungen in Sachen Energieeffizienz schnell nachziehen.
  4. Im gesamten Bereich Bauen und Wohnen soll weniger Energie verbraucht beziehungsweise CO2 freigesetzt werden.

Die Regierung wirft einen ganzheitlicheren Blick auf Gebäude. Entscheidend soll nicht mehr die rechnerische Effizienz eines Hauses sein, sondern die tatsächliche CO2-Ersparnis pro Quadratmeter. Auch die Nachhaltigkeit des verwendeten Baustoffs wird über die Förderung entscheiden, wobei der gesamte Lebenszyklus berücksichtigt wird.

Wir  von EYRICH-HALBIG begrüßen es, wenn ökologisches Denken und bewährte, naturnahe Baustoffe sowie Bauweisen gestärkt werden. Die klimafreundliche Mehrleistung, die wir als lokale Zimmerei und Familienunternehmen  bieten, und die Ernsthaftigkeit, mit der wir uns der Weiterentwicklung umweltfreundlicher Standards widmen, spiegelte sich in der bisherigen Baupolitik nicht ausreichend wider.

Das Potential ist groß

Die von Beton und Mauerwerk dominierte Bauwirtschaft trägt einen großen Teil zu den CO2-Emissionen in Deutschland bei, insbesondere die Herstellung von Beton verbraucht viel Energie. Derzeit werden 30 bis 40 Prozent der CO2-Emissionen durch die Baubranche verursacht. Wenn sich immer mehr Menschen für eine lokale Zimmerei entscheiden, die wie wir auf Holz und auf ökologische Prinzipien setzt, ist das schon ein großer Schritt in Richtung klimafreundliches Wohnen.

Weniger Bürokratie

Neben der nachhaltigen Ausrichtung des Bauens sieht der Koalitionsvertrag auch Vereinfachungen bei Genehmigungen vor. Die Geschwindigkeit beim Bau soll insgesamt erhöht werden. Bei größeren Projekten wie bei einem Mehrfamilienhaus oder bei Baugemeinschaften verspricht man sich dadurch auch günstigeren Wohnraum.

Strom vom Dach

Viele unsere Baufamilien finden die Idee sympathisch, die Dachfläche zur Stromgewinnung zu nutzen. Doch wir wissen aus den vielen Gesprächen mit Bauinteressierten: Eine Solaranlage ist immer noch eine zusätzliche Investition. Die Regierung wird eine Photovoltaik-Anlage bei gewerblichen Neubauten verpflichtend machen, beim privaten Neubau soll die Nutzung der Sonnenenergie die Regel sein. Wir von EYRICH-HALBIG sind gespannt, welche Anreize es hier geben wird. Insgesamt können Solaranlagen bei entsprechender Lage und Ausrichtung des Hauses ein guter Baustein sein, um die Energiegewinnung in Deutschland nachhaltiger zu machen. Aktuell werden knapp neun Prozent des in Deutschland erzeugten Stroms aus Sonnenenergie gewonnen. Tendenz steigend.

Auf der Karte kann man schnell erkennen, welche Lagen für eine Photovoltaik-Anlage in Bayern gut geeignet sind. Der Link anbei: https://www.karten.energieatlas.bayern.de

Quelle: Bayerische Staatsregierung

Quelle: Bayerische Staatsregierung

Heizen mit erneuerbarer Energie

Eine weitere wichtige Stellschraube, um das Bauen klimafreundlicher zu machen, ist die Heizungstechnik. Die Regierung will ab 2025 nur neue Heizungen erlauben, die zu 65 Prozent erneuerbare Energie einsetzen. In den Mittelpunkt rücken damit Wärmepumpen, Pellet-Heizungen, aber auch eine Kombination aus Solarthermie mit Gas-Brennwert-Geräten bleiben möglich. Doch wie die Bewertung beim Thema Gas final ausfällt, bleibt abzuwarten. Zum Standard wird sich nach aktuellem Stand die Wärmepumpen-Technik entwickeln, die schon heute von uns in den meisten Projekten eingesetzt wird.

Wir blicken gespannt und zuversichtlich auf die Ausarbeitung der neuen Zielsetzung im Bereich Bauen und Wohnen. Wir freuen uns, mit Holz die Bauwende weiter aktiv mitzugestalten und ihr mehr Geschwindigkeit zu geben.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

Flächenheizungen bieten vielfältige Vorteile

Oberthulba, 20.02.2022 – Sichtbare Heizkörper? Das ist im Neubaubereich sowas von Retro – 1990er. Heute sorgen Flächenheizungen für angenehme Strahlungswärme – ohne Staub durch die Gegend zu pusten. Die Fußbodenheizung kennt wahrscheinlich jeder, aber bei einem EYRICH-HALBIG-Haus können auch die Wände spielend einfach zur Heizung werden.

Wo ist eigentlich der Heizkörper?

Vorbei sind die Zeiten, in denen der Heizkörper immer im Weg war. Flächenheizungen verschwinden einfach in Böden oder Wänden und sorgen für besonders angenehme Wärme. Der geringe Energiebedarf in einem EYRICH-HALBIG-Haus ermöglicht nicht nur den Einsatz einer Niedertemperatur-Heizung wie zum Beispiel einer Wärmepumpe, er macht auch herkömmliche Heizkörper überflüssig. Die Wärmeverteilung erfolgt in einem modernen Haus über effiziente Flächenheizungen. Sie erlauben eine flexiblere Raumgestaltung und spenden eine besonders angenehme Wärme.

Endlich frei durchatmen

In einem Neubau werden heute nur noch selten Heizkörper an den Wänden installiert. Stattdessen wird die Wärme über Fußböden, Wände oder Decken abgestrahlt. Auf diese Weise entsteht eine gleichmäßige und wohlige Wärme. Die sogenannte Strahlungswärme verursacht nur eine minimale Luftströmung, so dass kein Staub mehr aufgewirbelt wird – eine Entlastung der Atemwege nicht nur für Allergiker.

Mehr Wohlfühltemperatur bei geringerem Energieverbrauch

Strahlungswärme hat auch den Vorteil, dass sich der Mensch bereits bei ein bis zwei Grad niedrigeren Temperaturen wohlfühlt. Auch das hilft beim Energiesparen. Mehr noch: Bei einer größeren Fläche kann die Vorlauftemperatur wesentlich niedriger gewählt werden. Während ein herkömmlicher Heizkörper Temperaturen um die 50 Grad Celsius benötigt, um eine angenehme Wärme zu produzieren, reichen in der Fläche bereits 35 Grad Celsius. Eine Temperatur, bei der Wärmepumpen besonders energiesparend arbeiten.

Heizschleifen in Böden, Wänden oder Decken

Die Fußbodenheizung ist die bekannteste Variante einer Flächenheizung. Die Leitungen werden hierbei direkt in den Fußbodenaufbau integriert. Sie befinden sich unter Holzböden oder Fliesen. Genauso ist es aber auch möglich, die Heizschleifen in den Wänden oder der Decke zu verlegen. Beim Holzrahmenbau ist dies besonders einfach zu realisieren, weil der Wandaufbau ausreichend Platz für diese Ebene bietet. Ob Boden, Wand oder Decke – das Prinzip und der angenehme Wärmeeffekt sind identisch.

Wenn Sie Fragen zur Heiztechnik und zur Wärmeverteilung haben, sprechen Sie uns gerne an.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Unsplash via 81fünf

Hoch hinaus – mehrgeschossig Aufstocken

Oberthulba, 07.02.2022 – Baugrund ist knapp und Nachverdichtung nicht immer möglich. Mit Holz können selbst mehrgeschossige Gebäude neue Stockwerke erhalten.

Baugrund ist knapp

Nicht nur in den Großstädten auch in den Ballungszentren oder Mittelzentren in unserer Region sind Bauplätze Mangelware. Was für private Baufamilien gilt, spüren auch Investoren und Immobiliengesellschaften. Sie leben davon, Wohnraum oder Büroraum in attraktiven Lagen zu vermieten. Für alle, die mehr aus ihren bisherigen Immobilien machen möchten, haben wir von EYRICH-HALBIG einen Vorschlag: Wir toppen alles, was sie haben – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wir setzen neue Geschosse mit mehr Wohnraum und Nutzraum auf bestehende Gebäude, selbst wenn sie schon mehrgeschossig sind.

Aufstocken mit Holz

Gerade kleinere, aufstrebende Unternehmen haben einen wachsenden Platzbedarf. Schnell reicht die ursprünglich geplanten Räume nicht mehr aus. Mit unserer Holzrahmenbauweise können wir problemlos eine Etage auf ein bestehendes Gebäude aufsetzen und den Raum so verdoppeln. Es soll mehr sein? Auch mehrere Geschosse lassen sich aufsetzen, denn Holz ist ein leichter Baustoff mit sehr guten statischen Eigenschaften. Selbst wenn ein Gebäude bereits mehrere Stockwerke hat und das Gewicht neuer Wände aus Stein oder Beton zu Problemen führen würde, lassen sich mit Holz noch Stockwerke ergänzen. Im Zuge eines solchen Projekts können auch Fassadenelemente oder Balkone vorgebaut werden. Holz ist auch hier flexibel einsetzbar.

Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Neben mehrstöckigen Wohngebäuden sind es oft Bürogebäude und Verwaltungsgebäude, die mehr Platz erhalten sollen. Aber auch in Kindergärten, Schulen, Sportzentren oder Feuerwehr-Zentralen lassen sich mit Holz neue Flächen schaffen.

Für das Team von EYRICH-HALBIG ist es Alltag; was viele Investoren und Immobilienverwalter positiv überrascht, ist die schnelle und saubere Umbauphase bei einer Aufstockung mit Holz. Absperrungen und Beeinträchtigungen in der Nachbarschaft gibt es nur für sehr kurze Zeit. Aufgrund der hohen Vorfertigung ist der Rohbau in nur wenigen Tagen abgeschlossen. Wandelemente und Deckenelemente werden in unserer Halle in Oberthulba vorgefertigt und mit Sattelschleppern zur Baustelle gebraucht. Ein Kran hebt die Elemente an die richtige Stelle und unsere Zimmerleute schaffen schnell die Verbindung zum bisherigen Gebäude. Selbst wenn alte Wände nicht mehr im Winkel oder Lot sind, fängt die flexible Holzkonstruktion das auf.

Natürlich bringen die neuen Räume alle Vorzüge mit, die Baufamilien von EYRICH-HALBIG schon lange kennen: Das angenehme Raumklima und die hervorragende Dämmung sorgen im Winter wie im Sommer für eine echte Wohlfühlatmosphäre. Ein Punkt, der Mieter:innen und Mitarbeiter:innen sofort auffällt und für Zufriedenheit sorgt.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Foto: Marius Theßenvitz

Holz und Raumluft

Oberthulba, 22.11.2021 – Menschen umgeben sich seit Jahrhunderten mit Holz und fühlen sich in der Gegenwart von Holz sehr wohl. Folgender Beitrag klärt wichtige Fragen, beleuchtet zentrale Aspekte und liefert Fakten zum Thema Holz und Raumluft.

Wie wirkt sich Holz auf die Gesundheit aus?

Angesichts zunehmender Allergien und erhöhter Sensibilität kommt immer wieder die Frage auf, ob sich Holzgeruch positiv oder negativ auf die Gesundheit auswirkt. Während die Wissenschaft mit Studien keine Beeinträchtigung feststellen kann, legen Richtwerte des Umweltbundesamtes den Eindruck nahe, Holz könnte dem Körper schon in geringen Mengen schaden. Das verunsichert manche Menschen.

Forschung, Wissenschaft und Therapie befassen sich mit Holz

Die meisten Menschen empfinden Holz und dessen Geruch angenehm – vor allem Kiefernholz und Zirbelholz. Eine Studie des JOANNEUM RESEARCH (https://www.joanneum.at/) mit Hauptsitz in Graz untersuchte 2002 die Auswirkungen eines Zirbenholzumfeldes auf Kreislauf, Blutdruck, Schlafrhythmus, Konzentrationsfähigkeit, Wohlbefinden und vegetative Regulation. Den Endbericht mit Stand Oktober 2003 können Sie hier nachlesen: http://www.tomasoethof.com/de/Wohlbefinden_Endbericht.pdf.

Zedernholz, Myrrheholz und Sandelholz werden bei Kuren und Therapien eingesetzt. Für uns überwiegen die positiven Effekte von Holz. Dennoch haben wir auch im Blick, dass es Menschen gibt, die auf kleinste Mengen verschiedener Stoffe reagieren. Für ihre Gesundheit ist es wichtig, alle relevanten Quellen von Emissionen zu kennen und auszuwerten. Auch hier stehen wir mit unserem Knowhow zur Seite.

Jenseits der Emotionen gibt es auch Fakten

Angesichts zunehmender Allergien und erhöhter Sensibilität verstehen wir, dass dieser Holzgeruch bei einige Menschen auch Fragen aufwirft. Sie sind verunsichert, wenn sie von Emissionen, Terpenen, Aldehyden, Carbonsäuren oder von NIK-Werten und MAK-Werten hören. Wenn Michael Eyrich-Halbig, der bei uns für den Neubau zuständig ist, auf den Holzgeruch angesprochen wird und die sachlichen Hintergründe erklärt, verliert das Thema Raumluft schnell seine Emotionalität und Fakten treten in den Vordergrund.


Tatsächlich klafft zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und den festgelegten Grenzwerten und Richtwerten für flüchtige organische Verbindungen, die sogenannten VOCs, eine Lücke. Während die Wissenschaft laufend mit neuen Studien nachweist, dass sich Holzgeruch nicht negativ auf die Gesundheit auswirkt, legen Richtwerte des Umweltbundesamtes den Eindruck nahe, Holz könnte dem Körper schon in geringen Mengen schaden. In der Praxis stellen wir immer wieder fest, dass Prüfverfahren und Messverfahren häufig Schwierigkeiten haben, wenn es um natürliche Stoffe und Prozesse geht. Denn bei den Richtwerten wird nicht zwischen natürlichen VOCs und VOCs aus industriell gefertigten Produkten unterschieden.

Emissionen finden wir immer und überall


Ein Experiment an der Technischen Universität Wien macht dieses Problem deutlich: Die Wissenschaftler haben gemessen, dass das Schälen einer Orange mehr VOC-Emissionen freisetzt als die OSB-Platten in einem 30 Quadratmeter großen Raum. Ist die mit Orangenduft durchzogene Raumluft eine Gefahr für einen gesunden Menschen? Das Gegenteil ist eher der Fall. Und das ist auch unsere Erfahrung mit Holz. Beispielsweise empfinden die meisten Menschen Kiefernholz und Zirbelholz als angenehm. Seit vielen Jahren erforschen Wissenschaftler:innen rund um die Welt die Wirkung von Wald und Waldgeruch auf das Immunsystem, auf die Abwehr von Krebszellen und vielen weiteren gesundheitlichen Aspekten. Hier finden Sie Informationen und weiterführende Links: http://www.landscapeandhealth.at/

Wir lieben Holz

Wir von Holzbau Eyrich-Halbig lieben unseren Baustoff. Er ist natürlich, hat sich über Jahrhunderte bewährt und wie beziehen ihn sogar aus der Region – ohne lange Transportwege. Holz ist ökologisch, nachhaltig und umweltverträglich – ob als Baum, als Balken oder Brett. Holz ist unsere Leidenschaft und die teilen wir mit unseren Baufamilien. Sie berichten uns immer wieder, wie sie sich über den leichten Holzduft und die wohlige Atmosphäre in ihrem Haus von HOLZBAU-EYRICH freuen. Wenn Sie Fragen zum Baustoff Holz haben, sprechen Sie uns an.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Inhalte und Fotos der Broschüre in diesem Beitrag: „Kann Natur denn schädlich sein?“: Holzbau Deutschland – Institut e.V.

Objektbau und Gewerbebau setzt auf Holz

Oberthulba, 22.11.2021 – Bei Wohnhäusern punktet Holz schon seit langem. Jetzt erkennen auch Kommunen und Unternehmen die Vorzüge des modernen Holzbaus.

Schulgebäude, Sporthallen, Kindergärten, Mehrfamilienhäuser oder Bürogebäude und Betriebsgebäude aus Holz – was wir uns von EYRICH-HALBIG HOLZBAU schon lange vorstellen können, kommt endlich auch bei Kommunen und Unternehmen an.

Was vor einigen Jahren wie eine Utopie klang, ist mittlerweile ein Trend.

Auch Kommunen und Unternehmen gehen die Bauwende hin zum nachhaltigen, CO2-reduzierten Bauen mit. Was uns von EYRICH-HALBIG HOLZBAU freut: Bauen mit Holz wird von immer mehr Menschen als Teil einer modernen Industriegesellschaft und als richtige Reaktion auf den globalen Klimawandel erkannt.

Für immer mehr Menschen gehört Bauen mit Holz zur modernen Industriegesellschaft.

Es ist gut, dass die Bauwende auch im Objektbau und Gewerbebau startet. Der öffentliche Bau ist im gesamten Bausektor ein wichtiger Bereich und kann einen großen Beitrag leisten, den CO2-Äquivalent bis 2030 für den Gebäudesektor von 114 Millionen Tonnen (2014) auf 72 Tonnen (minus 66 Prozent) zu senken. Und das ist nur ein Zwischenziel: 2050 sollen alle Gebäude in Deutschland nahezu klimaneutral genutzt werden.

Seniorenhaus Thulbatal

Seniorenhaus Thulbatal

Wegen ihrer Größe und langen Nutzungszeit spielen Schulen, Krankenhäuser, Verwaltungsgebäude und Industriehallen dabei eine wichtige Rolle. 2019 wurden allein von der öffentlichen Hand 3.400 Neubauten in Auftrag gegeben und der Investitionsstau wurde durch Sanierungen und Modernisierungen verringert. Je mehr dieser Bauprojekte in Holz umgesetzt werden, desto zukunftssicherer und klimaneutraler sind wir aufgestellt.

Vorzüge des modernen Holzbaus überzeugen

Klimaneutralität erhält bei der Planung, Ausschreibung und Vergabe im Objektbau eine immer wichtigere Stellung. Die lange Zeit favorisierten Baustoffe wie Stahl oder Beton rücken wegen ihres hohen Kohlendioxid-Ausstoßes immer mehr in den Hintergrund und werden durch den natürlichen Baustoff Holz ersetzt. Nicht aus Naturromantik, sondern aus Gründen der Zukunftssicherheit und Ökonomie. Denn die Vorzüge von Holz überzeugen auch bei größeren Projekten.

Staatliche Wohnanlage in Karlstadt am Main

Staatliche Wohnanlage in Karlstadt am Main

Kurze Bauzeit

Elemente werden CAD-gesteuert und witterungsunabhängig in unseren Hallen vorgefertigt. Die Montage auf der Baustelle braucht nur wenige Tage.

Statik und Optik

Holz bietet Architekten wegen seiner technischen Leistungsfähigkeit vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Zudem sind flexible Grundrisse möglich, damit sich die Räume bei einer veränderten Nutzung leicht anpassen lassen.

Bauphysik

Hohe Festigkeit, hohe Tragkraft und geringes Eigengewicht ermöglichen mehrgeschossiges Bauen.

Wirtschaftlichkeit

Über die gesamte Nutzungsdauer ist Holz durchgängig wirtschaftlich: Kurze Bauzeit sorgt für eine schnelle Nutzung, energieeffizient im Betrieb, einfache Anpassung der Grundrisse bei Veränderungen, zwischen 3 und 8 Prozent mehr Wohnfläche bzw. Nutzfläche durch dünnere Wände – all das lässt sich in Euro und Cent berechnen.

Gutes Raumklima

Der diffusionsoffene Wandaufbau und die Absorptionsfähigkeit von Holz wirken feuchtigkeitsregulierend. Das schafft eine stabile relative Luftfeuchtigkeit. Im Sommer ist die Luft nicht unangenehm feucht, während sie im Winter nicht zu trocken ist.

Behagliche Atmosphäre

Holz hat eine positive Wirkung auf den Menschen. Holz wird als optisch ansprechend und beruhigend empfunden. Es fühlt sich warm und weich an. Geruch, Farbe und Struktur sorgen für Wohlbefinden. Im Winter braucht es keine hohe Heizleistung, um eine behagliche Wärme herzustellen.

Brandschutz

Holzkonstruktionen erfüllen alle Brandschutznormen und im Fall der Fälle schützt die verkohlte Schicht die Statik des Holzes.

Straßenmeisterei Hafenlohr

Straßenmeisterei Hafenlohr

Eine neue Zeit beginnt

Der Geist einer Zeit spiegelt sich in Gebäuden. Mauerwerk, Beton und Stahl waren die Baustoffe der Industrialisierung. Auch der Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg war architektonisch geprägt von Materialien aus endlichen Rohstoffen und einer Herstellung mit hohem Energieaufwand. Doch die Zeit der Industrialisierung und des Gigantismus ist abgelaufen. Die Gebäude der Gegenwart stellen den Menschen mit seinen Bedürfnissen und die Umwelt in den Mittelpunkt. Sie strahlen Lebensfreude und Freundlichkeit aus – egal ob Einfamilienhaus oder größere Projekte wie Kindergärten, Schulen oder mehrgeschossige Wohnhäuser.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

Farbe bekennen | Mineralfarben sind schön und klimafreundlich

Oberthulba, 25.10.2021 – Wer heute klimafreundlich mit Holz baut, kann bei der Fassadengestaltung Farben einsetzen, die extrem langlebig und umweltfreundlich sind.

Mineralfarben erfreuen sich auch in Franken wachsender Beliebtheit. Wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU haben Erfahrung mit mineralischen Farben und setzen sie gern ein. Die mineralischen Farben oder Silikatfarben arbeiten nach einem cleveren Prinzip. Die Farbpigmente werden nicht einfach aufgetragen, sie verbinden sich mit dem Untergrund durch Verkieselung zu einer Einheit. Das macht sie über Jahrzehnte haltbar. Kein Verblassen, kein Abblättern. Hierzu braucht es keine künstlichen oder schadstoffhaltigen Zusätze, sondern lediglich Kaliwasserglas (flüssiges Kaliumsilikat).

Farbkraft und Beständigkeit auf Holz

Die Erfindung geht auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Der bayrische König Ludwig I. verlangte von seinen Handwerkern farbenprächtigen Fresken, wie er sie in Italien gesehen hatte. Doch die italienischen Farben waren nicht robust genug für das nordalpine Wetter. Mit Hochdruck ließ Ludwig nach einer Lösung forschen, um Farbkraft und Beständigkeit zu verbinden. 1878 wurde das mineralische Farbrezept patentiert.

Schutz vor UV Strahlen, Feuchtigkeit, Algen und Pilzen

Bis vor einigen Jahren waren die Silikatfarben Putzfassaden oder Betonfassaden vorbehalten. Doch nun gibt es Mineralfarben auch für Holz – mit den gleichen positiven Eigenschaften. Was uns von EYRICH-HALBIG HOLZBAU besonders freut: Nicht nur die Farbkraft bleibt lang erhalten, sondern auch der Schutzeffekt. Denn mit Silikatfarbe gestrichene Holzelemente sind optimal vor UV-Strahlen und Feuchtigkeit geschützt. Regen wird von der Farbe nicht aufgenommen, so dass Wasserschäden und Frostschäden ausgeschlossen sind. Auch Algen und Pilze finden im Holz keinen Angriffspunkt. Gleichzeitig bleibt die Wand unseres Eyrich-Halbig-Hauses diffusionsoffen, das heißt, sie kann atmen und Feuchtigkeit abgeben. Beste Voraussetzungen für langanhaltende Freude an einer Holzfassade.

Farben mit Tiefe und Brillanz

Auch ästhetische Gründe sprechen für Silikatfarbe: Der Farbton kommt besonders gut zur Geltung und die gestrichenen Flächen bleiben lange sauber. Weil die Farbpigmente nicht vom Bindemittel eingeschlossen sind, leuchten die Farbtöne direkt aus der samtmatten Oberfläche und zeigen Tiefe und Brillanz – ganz so, wie es König Ludwig gefordert hat. Gegenüber herkömmlichen, organisch gebundenen Farben (wie Dispersionsfarben oder Silikonharzfarben) sind Mineralfarben antistatisch und nicht thermoplastisch. Schmutzpartikel finden keinen Halt an der Oberfläche und die Fassade bleibt sauber.

Mindestens 20 Jahre haltbar

Während die durchschnittliche Lebensdauer einer Dispersionsfarbe bei 12 Jahren liegt, gehen wir bei Silikatfarbe von mindestens 20 Jahren aus. Qualität, durch die sich die höheren Kosten schnell rechnen. Soll die Farbe erneuert oder gewechselt werden, ist nicht einmal ein Anschleifen nötig. Mineralische Farbe kann einfach überstrichen werden.

Berühmte Bauwerke wie das Weiße Haus, der Buckingham Palace, Teile der Kremlmauer und das Opernhaus in Syndey sind mit mineralischer Farbe gestrichen. Worauf wir uns als lokale Zimmerei und Familienunternehmen immer freuen: Ein prächtiger Holzbau mit prägnanter Mineralfarbe.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Foto: Keimfarben

Stark für die Region | Wir bauen in Unterfranken

Oberthulba, 09.09.2021 – Ein Haus von EYRICH-HALBIG-HOLZBAU ist ein Haus aus der Region für die Menschen in der Region. Und das hat viele Vorteile.

Für uns von EYRICH-HALBIG-HOLZBAU ist Regionalität ein Prinzip. Wir fühlen uns mit Oberthulba und der Region eng verbunden. Hier ist unsere Heimat. Hier sind wir zu Hause. Wir kennen die Menschen und wir kennen die örtlichen Gegebenheiten. Hier sind wir zu Hause.

Hier sind wir daheim

Wir begegnen unseren Baufamilien im Alltag. Viele unserer Kunden sind durch eine persönliche Empfehlung zu uns gekommen. Darum ist es für uns eine Ehre und Verpflichtung zugleich, für sie ein neues Zuhause zu bauen.

Local Hero

Michael Eyrich-Halbig muss ein wenig schmunzeln, wenn er gefragt wird, ob er ein „Local Hero“ sei. Als Held sieht er sich nicht, aber wenn er auf das Team von EYRICH-HALBIG HOLZBAU blickt, ist das für ihn eine starke Truppe – und zwar aus der Region und für die Region. Regionalität ist bei EYRICH-HALBIG HOLZBAU ein Prinzip.

Wir fühlen uns Oberthulba und der Region eng verbunden. Es ist unsere Heimat, in der wir die Besonderheiten gut kennen:  Gebäudeformen, Grundstücksbeschaffenheit, geografische Verhältnisse. Und auch die Menschen, die hier leben, sind uns vertraut.

Wir sind ansprechbar

Regionalität bedeutet für uns: Ansprechpartner, die erreichbar und vor Ort sind; Material, das keine langen Wege zurücklegt und über lokale Händler bezogen wird; Handwerker, die in der Region ansässig sind.

Nachhaltigkeit beginnt in der Region

Regionale Produkte und Materialien haben kurze Transportwege. Das spart Zeit und verringert den Ausstoß von schädlichem CO2. Wir kennen unsere Lieferanten, mit denen wir einen partnerschaftlichen Umgang pflegen. Denn der deutsche Wald braucht langfristige Perspektiven, damit er die aktuelle Bauwende hin zu ökologischen und nachhaltigen Baustoffen dauerhaft unterstützen kann. Mit unserem Holzeinkauf wollen wir die heimische Kulturlandschaft und die Wirtschaft vor Ort stärken.

Regionalität = Nähe

Für jedes Projekt haben unsere Kunden einen festen Ansprechpartner. Wir planen zentral und koordinieren alle Termine für unsere Baufamilien. Das gilt nicht nur für die Bauphase. Auch darüber hinaus stehen wir unseren Baufamilien mit Rat, Tat und Erfahrung zur Seite. Wir fühlen uns unserer Arbeit auch nach der Schlüsselübergabe und nach Ende von Gewährleistungsfristen verbunden.

Regionale Wertschöpfung

Wir fertigen unsere Häuser in der eigenen Abbundhalle in Oberthulba. Insgesamt sind dort 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Wir schaffen Arbeitsplätze, erzeugen Steuereinnahmen und sorgen mit unserer Gewerbesteuer für die Stärkung der Infrastruktur der Gemeinde.

Sehen Sie selbst! Bei Klick auf obige Karte oder hier finden Sie ausgewählte Bauprojekte von EYRICH-HALBIG HOLZBAU. Der Beitrag öffnet sich in einem neuen Fenster.

Erfolgreich im Netzwerk

Beim schlüsselfertigen Bauen gibt es Gewerke, die wir als Zimmerleute nicht anbieten. Darum haben wir ein Handwerker-Netzwerk, das diese Gewerke mit unserem hohem Qualitätsanspruch ausführt. Und auch hier legen wir Wert darauf, dass wir die Wirtschaftskraft der Region nutzen und stärken.

Ein Haus von EYRICH-HALBIG HOLZBAU ist ein Haus aus der Region für die Menschen in der Region. Darauf sind wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU sehr stolz und unsere Baufamilien freuen sich über ihr ganz besonderes Zuhause.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

Mehrfamilienhäuser aus Holz

Oberthulba, 20.07.2021 – Was beim Einfamilienhaus möglich ist, klappt auch bei mehrgeschossigen Gebäuden:  Klimafreundlichen Wohnraum schaffen.

Hochhäuser aus Holz sind spektakulär. Was uns von HOLZBAU EYRICH-HALBIG noch viel mehr freut: Auch Mehrfamilienhäuser aus Holz liegen im Trend. Kommunale Bauträger, Baugenossenschaften und Investoren haben die Wirtschaftlichkeit des nachhaltigen Bauens entdeckt. Mit dem Holzbau können sie mehrere Ziele gleichzeitig erreichen. Wenn das nicht verlockend klingt:

  • mehr Wohnraum schaffen
  • weniger CO2 verbrauchen
  • weniger Verbrauch an Grundfläche
  • wirtschaftlich bauen
Hochhäuser aus Holz sind spektakuläre Beispiele für die neuen Möglichkeiten im konstruktiven Holzbau. Sei es der Bau des 18-geschossigen Roots in der Hamburger Hafencity oder das HoHo in Wien mit 84 Metern und sogar 24 Stockwerken – es sind Leuchttürme, die nicht nur in der Fachwelt große Beachtung finden.

Immer häufiger werden Mehrfamilienhäuser mit drei oder vier Geschossen in Holzrahmenbauweise gefertigt, denn der Bedarf an zusätzlichem Wohnraum ist groß – besonders in Ballungsgebieten. Das gilt nicht nur in den großen Metropolen, auch wir im eher ländlich geprägten Oberthulba spüren diese Entwicklung. Gleichzeitig müssen neue Gebäude so gebaut werden, dass dabei weniger CO2 freigesetzt wird.

Bausektor steht für 30 Prozent der CO2-Emissionen

Der klassische Bausektor und Gebäudesektor gehört aktuell zu den größten CO2-Verursachern: Er allein ist für 30 Prozent der deutschen CO2-Emissionen verantwortlich. Darum kommen jetzt immer mehr Kommunen und Planungsbüros bei größeren Projekten auf den Baustoff zurück, aus dem früher die meisten Städte weltweit gebaut waren. Galt Holz zwischenzeitlich als altväterlich, wird er seit einiger Zeit von vielen neu entdeckt. In Kombination mit den erweiterten Möglichkeiten im Holzbau ergeben sich dadurch zusätzlich vielversprechende Ansätze im Objektbau und Gewerbebau.

Baufamilien profitieren von nachhaltig vom Baustoff Holz

Mit Blick auf die Klimaziele 2030 profitieren Baufamilien eines mehrgeschossigen Holz-Gebäudes von der Nachhaltigkeit des Baustoffs. Nicht nur beim Thema Energieeffizienz und Wärmedämmung ist Holz weit vorn, bei der gesamthaften CO2-Bilanz schneidet Holz ebenfalls hervorragend ab. Betrachtet man Erzeugung, Wiederverwertung und Entsorgung der Rohstoffe, sind die Vorzüge von Holz offensichtlich: Bäume wachsen in unseren Wäldern durch Sonne und Regen. Sie binden CO2 und wenn ein Haus einmal abgerissen wird, lassen sich die Balken weiterverwenden.

Holz passt sich an – auch bei großen Projekten

Wenn bei einem mehrgeschossigen Projekt mehrere Wohneinheiten entstehen oder eine kombinierte Wohnbenutzung und Gewerbenutzung realisiert wird, punktet Holz durch seine Flexibilität in der Raumaufteilung. Muss beispielsweise der ursprüngliche Grundriss geändert werden, hilft es und spart Kosten, wenn die Statik von nur wenigen Wänden getragen wird.

Vorfertigung spart Zeit, Lärm und Dreck

Aus Erfahrung weiß Michael Eyrich-Halbig, der bei uns den Objektbau betreut, dass für Bauprojekte in engen Innenstädten der Faktor Zeit immer wichtiger wird. Durch die Vorfertigung unserer Elemente sind selbst mehrgeschossige Gebäude oder Aufstockungen in engen Baulücken schnell fertig. Lärm und Dreck oder Beeinträchtigungen durch Straßensperrungen – all das ist für die Anwohner schnell vorbei.

Wertschöpfung in der Region

Auch das Thema Regionalität wird für öffentliche Bauherren wichtiger. Als Handwerker aus der Region sorgen wir dafür, dass Wertschöpfung lokal stattfindet und die Wirtschaftskraft vor Ort gestärkt wird. Auch bei großen Projekten liefern wir mit der Holzbauweise in hoher Qualität und mit großer Geschwindigkeit. Nicht industriell, sondern durch unsere Vorfertigung in handwerklichen Strukturen, die individuelles Bauen leichter möglich macht.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotonachweis: 81fünf

Baugruppen und Baugemeinschaften | gemeinschaftlich bauen und wohnen

Oberhulba, 26.06.2021 – In Gemeinschaft ist das Leben leichter, das gilt auch fürs Wohnen. Baugruppen und Baugemeinschaften sind ein recht junger Trend, der sich auch in Unterfranken immer größerer Beliebtheit erfreut. In einer Baugemeinschaft schließen sich Menschen zusammen, um gemeinsam Wohnraum zu schaffen. Sie planen und bauen gemeinsam. Später übernimmt jeder seinen Teil als Eigentum, aber das Gemeinschaftsgefühl bleibt erhalten. Gerade weil neben der Gemeinschaft auch Wert auf klimafreundliches Bauen gelegt wird, lassen sich solche Projekte sehr gut in unserer Holzbauweise umsetzen.

Gemeinsam Bauen – gemeinsam Leben

In Gemeinschaft ist das Leben leichter – das gilt auch fürs Wohnen. Darum erreichen uns immer wieder Anfragen von Baugemeinschaften und Baugruppen, die unsere klimafreundliche Holzbauweise nutzen möchten. In einer Baugemeinschaft schließen sich Menschen zusammen, um gemeinsam Wohnraum zu schaffen. Das können ein Haus mit mehreren Wohnungen, Reihenhäuser oder eine Haus-Anlage sein. Jeder hat später seine eigenen vier Wände, lediglich das Bauprojekt selbst wird zusammen durchgeführt.

Ein solches Projekt entsteht, wenn sich Interessenten zusammenfinden, für die gemeinschaftliches Bauen in Frage kommt. Das können fremde Menschen sein oder bestehende Gruppen aus Freunden und Familien. Sie suchen ein passendes Grundstück und verständigen sich über grundlegende Fragen wie Klimafreundlichkeit der Bauweise und der eingesetzten Technik, der Architektursprache sowie über die Intensität des Zusammenlebens. Nähe und Abgrenzung sind zwei wichtige Punkte beim gemeinschaftlichen Wohnen, über die auf jeden Fall Einigkeit herrschen sollte.

Entscheidungen gemeinsam treffen

Nach der Interessentenphase folgt die Planungsphase. Wenn Gruppen größer sind, zum Beispiel bei einem Mehrfamilienhaus-Projekt, wird diese Zeit von einer Projektleitung begleitet. Diese bringt die verschiedenen Wünsche und Vorstellungen unter einen Hut, damit die Gruppe zu einer Entscheidung kommt. Denn alle Fragen, die bei einem Einfamilienhaus die Baufamilie allein entscheidet, werden in der Baugruppe gemeinschaftlich entschieden. In dieser Phase ist die Gruppe flexibel. Einstieg oder Ausstieg sind zu jeder Zeit möglich, ohne dass dadurch Probleme entstehen.

Was vielleicht zunächst kompliziert klingt, hat einen großen Vorteil: Die Baugemeinschaft wächst im Laufe der Planung immer intensiver zusammen und es entstehen Lösungen, die der Einzelne allein nicht erreicht hätte. Unsere Erfahrung ist, dass in einer Baugemeinschaft oft vielfältiges Wissen zusammenkommt. Wir als Zimmerer sind offen für diesen Prozess, um auch neue Lösungen in unserer bewährten Qualität umzusetzen.

Wenn es in die Bauphase geht, sollten alle Beteiligten sich ihres Entschlusses sicher sein. Denn jetzt wird alles nach der abgestimmten Planung gefertigt. Sind die Bauarbeiten abgeschlossen, wird die Baugemeinschaft später durch die neue Eigentümergemeinschaft abgelöst. Jedes Mitglied ist dann für seinen Teil eigenverantwortlich.

Baugruppen stärken das soziale Leben

Viele Kommunen – auch in Unterfranken – bevorzugen private Baugruppen, die von einer fachlich versierten Projektleitung betreut werden. Baugemeinschaften stehen für ein starkes Miteinander, was sich positiv auf das soziale Leben eines Ortes oder Stadtteils auswirken kann. Darum koppeln die Verantwortlichen die Vergabe eines passenden Baugrundstücks oft an entsprechende Auflagen.

Holzbau Eyrich-Halbig – Bauen in Vollendung

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: unsplash.com

Aufstockungen für mehr Wohnraum

Oberthulba, 14.06.2021 – Immer mehr Hausbesitzer wünschen sich mehr Platz – auch bei uns in Franken. Mit einer Aufstockung entsteht eine Etage voller neuer Räume.

Das sollten Sie bei einer Aufstockung beachten:

In den zurückliegenden Monaten haben uns viele Anfragen für eine Wohnraumerweiterung erreicht. Bei so viel Zeit in den eigenen vier Wänden, haben sich viele gesagt: Der vorhandene Platz im Haus reicht nicht aus. Aber wie schafft man mehr Wohnraum, wenn ein Anbau nicht möglich ist?

Welche Aufstockung passt zu Ihnen?

Wir Zimmerer sind Experten für das, was Aufstockung genannt wird. Bei einer Aufstockung kann entweder ein ganzes Geschoss, zum Beispiel zwischen Erdgeschoss und Dachgeschoss, eingeschoben werden. Oder der bestehende, niedrige Kniestock im nicht bewohnten Dachgeschoss wird auf eine Höhe aufgestockt, die es ermöglicht, dort Wohnraum zu schaffen. Wir erklären Ihnen gerne, was genau bei einer Aufstockung passiert und was Sie im Vorfeld berücksichtigen sollten, wenn Sie über eine Raumerweiterung nachdenken.

Tragende Wände

Bevor eine Aufstockung gestartet wird, schauen wir uns zunächst die Statik der Wände und der Decke an. Je solider ein Haus gebaut wurde, desto höher ist die Tragfähigkeit. Dabei ist das Gebäudealter nicht immer entscheidend, vielmehr ist es die Bauqualität, die in dieser Zeit umgesetzt wurde. Es gibt beispielsweise Häuser in Wien, die zur Kaiserzeit so hochwertig erstellt wurden, dass sie heute ohne Probleme zwei weitere Geschosse tragen können. Dagegen weisen Häuser aus der Nachkriegszeit teilweise eine mangelhafte Statik auf.

Auch die Decke muss so gebaut sein, dass sie die neuen Räume trägt. Grundsätzlich macht uns Zimmerleuten die Statik aber nur selten Probleme, denn die Holzkonstruktion hat im Vergleich zu einer Steinmauer kein großes Gewicht.

Kompakte Bauform

Für eine Aufstockung gilt das Gleiche wie für einen Neubau: Die Bauform sollte möglichst kompakt sein. Vorsprünge oder Glauben verursachen einen höheren Aufwand, um die nötige Energieeffizienz zu realisieren.

Genehmigung

Jede Aufstockung braucht eine Genehmigung durch das zuständige Bauamt. Erfreuliche Entwicklung: In immer mehr Behörden hat sich in den vergangenen Jahren die Erkenntnis durchgesetzt, dass Aufstockungen ein ökologisch sinnvoller Weg zu mehr Wohnraum sind. Es wird keine zusätzliche Fläche versiegelt, sondern auf effiziente Art und Weise nachverdichtet. In dicht besiedelten Gemeinden sind Aufstockungen eine echte Alternative.

Wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU erleben, dass bei Maßnahmen im Bestand ein konstruktiver Austausch mit Bauämtern eine gute Grundlage für positive Bescheide ist. Denn ausschlaggebend ist nicht allein der strenge Bebauungsplan mit seinen einheitlichen Vorgaben, sondern auch die Bewertung der direkten Umgebung.

  • Wurden schon andere Abweichungen genehmigt?
  • Wie sieht das Gebäudebild in der Realität aus und ist die Veränderung durch eine Aufstockung relevant?

Sind die neue Wohnfläche, Gebäudehöhe, Dachform und Dachneigung genehmigt, steht dem Start nichts mehr im Wege.

Verschiedene Möglichkeiten

Bei der Aufstockung wird im Prinzip das Dachgeschoss neu gebaut. Darum kann die Dachform und Dachneigung verändert werden. Meist wird das neue Dach stärker geneigt, um mehr Höhe in den Innenräumen zu ermöglichen. Unabhängig davon, ob ein ganzes Geschoss eingeschoben oder nur der Kniestock erhöht wird, profitieren Baufamilien von den klassischen Vorteilen der Holzrahmenkonstruktion: Alles ist präzise vorgefertigt und das Aufstellen braucht nur wenige Tage, was die Gefahr von Feuchtigkeit durch Regen minimiert. Der Innenausbau startet direkt.

Eine Aufstockung braucht gute Vorbereitung und Planung. Darum nehmen wir uns jedes Projekt ausreichend Zeit, um alles zu klären und vorzubereiten. Auf diese Weise kommen unsere Kunden in ihrem Haus schnell und direkt zu neuen Wohnräumen mit der Eyrich-Halbig-Wohlfühl-Atmosphäre.

Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

Informationen, Fallbeispiele und Lösungen aus unserem Haus:

Vorvergraute Holzfassade

Oberhulba, 24.05.2021 – Streichen oder Nicht-Streichen? Das war bisher die Frage bei Holzfassaden. Jetzt gibt es auch die Option einer vorvergrauten Fassade.

Eine Frage der Optik: Die vorvergraute Holzfassade

Die Fassade ist mehr als der äußere Teil der Gebäudehülle, sie ist die Visitenkarte eines Hauses. Zusammen mit der Formsprache prägt sie den ersten Eindruck. Fassaden sind auch eine Frage der Region. Menschen in Schleswig-Holstein bevorzugen eine andere Optik, als es bei uns in Bayern üblich ist. Trotzdem ist es immer eine individuelle Entscheidung. Bei Holzfassaden mussten sich Baufamilien bisher zwischen Natur oder Anstrich entscheiden. Seit einiger Zeit gibt es eine neue Optik-Option.

Bei einer vorvergrauten Fassade wird das Ergebnis des natürlichen Veränderungsprozesses zu Beginn durch eine Lasur oder mit Öl nachempfunden. In dem Maße, wie sich das holztypische Grau oder Silber ausprägt, wäscht sich die Vorvergrauung aus. Die Optik der Fassade ändert sich somit kaum und bleibt über die gesamte Fläche gleichmäßig.

Die Vorvergrauung ist kein Farbanstrich, der wiederholt werden muss. Die Lasur ist nicht deckend und verwittert auf dem Holz, das unbehandelt wirkt. Damit stellt es einen Kompromiss aus Optik und Ökologie dar, der mit den persönlichen Ansprüchen abgeglichen werden muss.

Holzhäuser bieten alle Freiheiten bei der Fassadengestaltung.

Im Prinzip ist alles möglich: Putz, Trespa-Platten, Klinkersteine und natürlich Holz. Bisher konnten Baufamilien bei Holzfassaden zwischen zwei Varianten wählen: naturbelassen oder farbig. Klingt einfach, aber wer sich dazu im Internet umschaut, findet eine heftige, meist emotional geführte Diskussion. Was die eine Person als grau, schwarz und fleckig bezeichnet, ist für eine andere Person natürliche Patina.

Für Michael Eyrich-Halbig, der unsere Neubau-Kunden bei der Planung berät, ist es darum immer wichtig, ausführlich über diesen Punkt zu informieren.

  • Wie wird die Fassade baulich geschützt?
  • Was bietet sich architektonisch an?
  • Wie verändert sich das Fassadenbild?

Er macht stets die gleiche Erfahrung: sachliche Informationen bilden die beste Grundlage für die Fassaden-Entscheidung. „Das kommt in Internetforen oft zu kurz“, weiß Michael Eyrich-Halbig.

Holz im Außenbereich konstruktiv schützen

Holzfassaden sind Wetter und Sonnenlicht ausgesetzt. Die UV-Strahlen bauen das Lignin im Holz ab. Regenwasser wäscht die Ligninreste aus und an der Oberfläche bleibt grau-silbrige Zellulose. Diese Patina bildet sich je nach Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit unterschiedlich schnell. An geschützten Stellen zum Beispiel unterhalb von Dachtraufen oder Fenstervorsprüngen verläuft die Vergrauung langsamer, was zeitweilig zu einem uneinheitlichen Fassadenbild führt.

Ein Wesensmerkmal natürlicher Baustoffe ist, dass sie nicht tot sind. Darum entwickeln sich im Holz Bläuepilze. Diese sind unbedenklich, sie sorgen für eine Dunkelfärbung, wie sie für Holz typisch ist.

Zum Thema Schutz ist zu beachten, dass Holz im Außenbereich immer konstruktiv geschützt werden sollte, damit es nicht dauerhaft feucht ist – zum Beispiel durch Dachüberstände oder Vordächer. Wenn Wasser ablaufen kann, gerade auch bei horizontalen Flächen, ist Holz optimal geschützt.

All das sind Punkte, auf die wir als Zimmerleute bei der Planung und Ausführung achten. Wir sprechen sie in den Beratungsgesprächen an, damit unsere Kunden die beste Grundlage für ihre Entscheidung haben.

Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Thomas Nutt

Umwelt-Siegel am Bau

Oberthulba, 30.04.2021 – natureplus, eco-Institut, Holz von Hier, FSC, PEFC oder Blauer Engel. Wir geben einen Überblick bei Siegeln für Nachhaltigkeit.

Das richtige Baustoff-Siegel

Es gibt eine Vielzahl von Siegel und Zertifikate, wenn es ums ökologische und nachhaltige Bauen geht. Alle Umwelt-Siegel eint: Sie alle geben Sicherheit in puncto Wohngesundheit, legen aber unterschiedliche Schwerpunkte, wenn es um Nachhaltigkeit oder die Frage geht, ob ein Produkt sozial fair hergestellt ist. Bei der Betrachtung der Inhaltsstoffe, Verarbeitung und Herstellung setzen sie aber unterschiedliche Schwerpunkte.

Wir von Holzbau Eyrich-Halbig beraten Sie gern, wenn es um die richtigen Materialien und die richtige Bauweise für Ihr Projekt geht. Vorab geben wir Ihnen einen kurzen Überblick, über die bekanntesten Siegel.

natureplus

Das natureplus-Label ist sehr umfassendes Siegel für den Baubereich. Es zeigt an, dass ein Produkt gesundheitlich unbedenklich ist und es belegt eine umweltschonende und sozial verantwortliche Herstellung. Das Label gilt für Baustoffe wie Holzbauelemente, Fenster, Türen oder Bodenbeläge sowie für Werkstoffe (Farben oder Kleber). Das natureplus-Label wird von einem Verein getragen, in dem Umweltverbände, Wissenschaftler und Baustoff-Hersteller zusammenarbeiten. Die Entwicklung der Kriterien und die Prüfung der Stoffe erfolgen unabhängig durch Experten und akkreditierten Labore.

https://www.natureplus.org/

eco-Institut

Das eco-Institut hat über 30 Jahre Erfahrung in der Analyse von Produkten, die in Innenräumen eingesetzt werden: Möbel, Bodenbeläge, Farben, Lacke, Tapeten und auch Dämmmaterial. Das eco-Institut-Label zeichnet Produkte aus, die besonders schadstoff- und emissionsarm sind. Dabei wählen die Wissenschaftler aus Köln einen Maßstab, der wesentlich strenger wertet, als es die gesetzlichen Vorgaben erfordern.

https://www.eco-institut.de/

Holz von Hier

Wer auf kurze Lieferwege und Regionalität achtet, der kann sich am Siegel „Holz von Hier“ orientieren. Das Siegel achtet darauf, dass Holz aus heimischen Wäldern kommt, dass die Waldwirtschaft die Waldtiere nicht stört und nachhaltig wirkt, um die Artenvielfalt des Waldes zu erhalten. Das Siegel gibt zudem Aufschluss über die Bearbeitung des Holzes: Chemikalien sind ausgeschlossen. Eine Besonderheit ist die lückenlose Nachverfolgung des Holzes von Wald bis zum Einsatz beim Holzbauer, Zimmerer oder Tischler.

https://www.holz-von-hier.eu/

FSC und PEFC

Ein weiteres Holz-Siegel vergibt der FSC – Forest Stewardship Council. Dieses Holz ist aus nachhaltiger und umweltbewusster Bewirtschaftung. Die Herkunft des Holzes wird vom Hersteller dokumentiert. Ähnlich arbeitet das PEFC – Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes. FSC und PEFC sind internationale Siegel, sie schließen Tropenhölzer nicht aus.

Blauer Engel

Der Blaue Engel ist das bekannteste Öko-Siegel in Deutschland. Es wird vom Bundesumweltministerium vergeben. Produkte wie Wandfarben, Lacke, Bodenbeläge oder Holzprodukte werden von einem unabhängigen Prüflabor getestet. Untersucht werden der Schutz der Gesundheit, der Umwelt und die Gebrauchseigenschaften.

https://www.blauer-engel.de/

Es gibt also eine Vielzahl von Siegel. Bei jedem Bauprojekt – sei es ein Neubau oder ein Umbau – kommen viele verschiedene Materialien zum Einsatz. Sprechen Sie uns an, damit wir gemeinsam mit Ihnen die richtigen Zutaten für Ihr Traumhaus wählen.

Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Bildnachweis Titelfoto: Stefan Theßenvitz, THESSENVITZ

Der Weg zu Fördermitteln wird leichter

Oberthulba, 20.04.2021 – Der Bund macht die Nutzung von Fördermitteln einfacher. Nachhaltige und energieeffiziente Bauweisen werden zukünftig stärker gefördert.

Ab dem 1. Juli 2021 werden die bisherigen Programme der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) zusammengefasst. Auch die Trennung zwischen Neubau, Sanierung und Einzelmaßnahmen wird aufgehoben.

BEG – Bundesförderung für effiziente Gebäude

Mit der neuen „BEG – Bundesförderung für effiziente Gebäude“ erhöht sich die Förderung von nachhaltigen und energieeffizienten Häusern und Techniken. Besser für die Umwelt und besser für die eigene Finanzierung. Bis zum Stichtag stehen die bisherigen Förderprogramme weiter zur Verfügung.

Ab 1. Juli 2021 wird die Förderung nicht nur leichter, sie erhöht sich auch. Für besonders nachhaltige oder energieeffiziente Häuser und Techniken können Bauherren zukünftig mehr Geld erhalten. Dabei haben sie die Wahl zwischen einem Kredit mit Tilgungszuschuss oder einem direkten Zuschuss.

Nachhaltigkeit wird stärker gefördert

Wir von Holzbau Eyrich-Halbig freuen uns natürlich, dass die klimafreundliche Bauweise jetzt ein direkter Pluspunkt bei der Fördermittelvergabe wird. So erhält ein Effizienzhaus 40 wie bisher 24.000 Euro Förderung. Wird das Effizienzhaus 40 aber nach dem neuen Standard „Erneuerbare-Energie-Klasse“ (erneuerbare Energien tragen mindestens 55% zur Wärmeversorgung bei) oder „Nachhaltigkeitsklasse“ (Erstellung eines Nachhaltigkeitszertifikats) errichtet, steigt der Förderbetrag auf 33.750 Euro.

In der Praxis bleibt weiter zu beachten: Erst muss der Antrag auf BEG gestellt werden, danach kann ein Liefer- oder Leistungsvertrag abgeschlossen werden. Aber natürlich dürfen Sie unsere Beratung und Planung schon vor Antragstellung nutzen. Sprechen Sie uns gern an.

Für unsere Kunden freuen wir uns, dass klimafreundliches Bauen und Wohnen durch die Förderprogramme immer attraktiver wird. Der Beitrag, den sie mit einer Entscheidung für ein Eyrich-Halbig-Holzhaus leisten, wird jetzt auch gesellschaftlich stärker gewürdigt.

Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Bildnachweise: Stefan Theßenvitz, THESSENVITZ

Wenn Holz knapp wird

Oberthulba, 13.04.2021 – Wie ein kleiner kanadischer Käfer den weltweiten Holzhandel ins Wanken bringt und in Oberthulba für Probleme sorgt.

Dass in einem waldreichen Land wie Deutschland einmal das Holz knapp wird, hätte vor einigen Jahren kaum jemand für möglich gehalten. Aber aktuell spüren wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU, wie die globale Nachfrage nach Holz das Bauholz in Deutschland zur Mangelware macht.

Dank verlässlicher Zusammenarbeit mit unseren Holzlieferanten sind wir nicht so extrem von den Turbulenzen betroffen. Aber es erschwert die Planung und Vorbereitung für unsere Projekte. Preise gelten meist nur 1-2 Tage und Lieferzeiten für Bauholz verlängern sich.

Wir versuchen, die aktuellen Schwankungen zusätzlich durch gute Planung aufzufangen.

So wollen wir unseren Baufamilien jetzt und zukünftig verlässliche Bauzeiten und Preise anbieten – wie sie es von uns gewohnt sind.

Holz ist nicht nur der Baustoff, mit dem wir von Holzbau Eyrich-Halbig am liebsten bauen, sondern es ist auch ein weltweit gehandelter Rohstoff. Und tatsächlich spüren wir in Oberthulba gerade die Folgen der globalen Nachfrage nach Holz.

Unser Bauholz wird immer mehr zur Mangelware

Das führt im Moment zu Verzögerungen und sorgt bei Baufamilien für Enttäuschung. Betroffen sind alle Bereiche: Konstruktionsholz für Wandaufbauten, Massivholz, Dachstühle, Dämmungen und Holzplatten.

Ein Auslöser für die aktuelle Situation ist ein Schädling, der die kanadischen Waldbestände für Fichtenholz stark dezimiert hat. Weil Kanada weltweit der größte Holz-Exporteur ist, gehen Einkäufer vor allem aus Amerika leer aus. Sie suchen nun nach neuen Quellen und blicken auf Europa. Schon im vergangenen Jahr stieg der Export von Nadelschnittholz aus Deutschland nach Amerika um über 50 Prozent. Holz, das dem lokalen Markt nicht mehr zur Verfügung steht. Ganz abgesehen von den Holzpreisen, die sich innerhalb eines Jahres verdoppelt haben.

Holz ist schon lange ein globales Produkt

Dies zeigt auch eine Übersicht der großen Handelsströme von Nadelschnittholz 2020:

  • 30,8 Mio. Kubikmeter von Kanada in die USA
  • 17,2 Mio. Kubikmeter von Russland nach China
  • 3,1 Mio. Kubikmeter von Kanada nach China
  • 2,6 Mio. Kubikmeter von Schweden nach Großbritannien

Zur Einordnung: Laut Verband der deutschen Sägebetriebe wurden im vergangenen Jahr 25 Mio. Kubikmeter Nadelholz in Deutschland verarbeitet, wobei der heimische Bedarf bei 21 Mio. Kubikmetern lag. 2 Mio. Kubikmeter gingen 2020 per Container und Schiff nach Amerika.

Die vergangenen Wochen und Monate haben uns gezeigt, dass es einen vernünftigen und offenen Austausch über die Verwendung des Rohstoffs Holz in Deutschland braucht. Wenn die angefangene klimafreundliche Bauwende weitergehen soll, brauchen wir alle – Zimmereien, Holzbaubetriebe und Baufamilien, genauso wie Forstwirte, Sägewerke und Hersteller von Baumaterial – den Rohstoff Holz zu verlässlichen Konditionen. Gerade die Waldbesitzer, die langfristig planen, brauchen eine Grundlage für ihre Entscheidung. Sie stehen nach dem Borkenkäferbefall und die viel zu trockenen Sommer unter extremen Druck.

Wir sind über unsere Verbände und das Netzwerk der 81fünf mit allen Akteuren im Gespräch, um gemeinsam den Markt zu beruhigen und im Sinne des nachhaltigen Handelns zu gestalten.

Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf.

Bildnachweise: Stefan Theßenvitz, THESSENVITZ

Besser dämmen für ein gutes Klima

Oberhulba, 01.04.2021 – Keine Lust auf Polystyrol (Styropor), Glaswolle oder Steinwolle zur Dämmung eines Hauses? Das können wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU gut verstehen. Denn nachwachsende Rohstoffe sind für uns erste Wahl, wenn es um die Dämmung geht. Kennen sie schon Holzfasern, Zellulose oder Stroh?

Ein großer Vorteil beim Bauen mit Holz ist: Trotz schmalem Wandaufbau ist viel Platz für Dämmung.

Wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU arbeiten am liebsten mit ökologischen und nachwachsenden Materialien.

Es gibt immer mehr Alternativen zu synthetischen und mineralischen Dämmstoffen. Polystyrol (Styropor), Glaswolle oder Steinwolle sind zwar günstiger im Einkauf, hinken aber in vielen Punkten den organischen Dämmstoffen wie Holzfasern, Zellulose oder Stroh hinterher.

Nachwachsende Dämmstoffe bieten neben der guten Dämmleistung im Winter – Wärmeleitfähigkeit – auch einen besonderen Hitzeschutz im Sommer – Kältespeicherung. Wie uns unsere Kunden immer wieder bestätigen, schaffen Naturdämmstoffe zudem ein sehr gutes Wohnklima, weil Feuchtigkeit besser aufgenommen und abgegeben wird. Nachwachsende Dämmstoffe sind gut für die Umwelt, weil keine fossilen oder mineralischen Rohstoffe für die Produktion verwendet werden. Vielmehr lassen sie sich mit wenig Energieaufwand herstellen und – was immer wichtiger wird – recyclen.

Alle zugelassenen Dämmstoffe – synthetisch, mineralisch oder nachwachsend – bieten den gesetzlich vorgeschrieben Brandschutz. In den verschiedenen Brandschutzklassen ist festgelegt, wie lange ein Stoff einer offenen Flamme widerstehen muss. Und auch hier zeigt sich, dass natürliche Stoffe wie Zellulose und Holzfaserplatten besser gegen offene Flammen schützen als zum Beispiel Polystyrol oder Glaswolle.

Es gibt viele natürliche Stoffe, die sich für die Dämmung nutzen lassen: Hanf, Zellulose, Holz (Fasern, Späne, Wolle), Flachs, Schilf, Schafwolle, Jute, Kork, Seegras, Wiesengras und Stroh.
Wir stellen Ihnen drei der häufigsten natürlichen Dämmstoffe vor:

1. Zellulose-Dämmung

Mit einem Marktanteil von über 30 Prozent ist Zellulose der nachwachsende Rohstoff, der am häufigsten in Deutschland eingesetzt wird. Gewonnen wird er aus Altpapier. Zellulose hat eine besonders geringe Wärmeleitfähigkeit, ideal für einen Dämmstoff. Das sorgt im Winter für Wärme im Haus und im Sommer für einen besonderen Kühl-Effekt in den Innenräumen – selbst im Dachgeschoss.

2. Holzfaser-Dämmung

Holzfasern werden hauptsächlich aus Resthölzern von Nadelbäumen gewonnen, die bei der Holzverarbeitung übrigbleiben. Es gibt lose Fasern zum Einblasen, Matten oder Platten. Auch bei Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) kommen sie zum Einsatz. Durch ihre Masse bieten sie zusätzlich einen besonders guten Schallschutz.

3. Stroh-Dämmung

Stroh ist regional verfügbar, ein Nebenprodukt der Landwirtschaft. Vorurteile (Angst vor Ungeziefer im Stroh oder Brennbarkeit) sind unbegründet: Wird das Stroh trocken auf dem Acker zu Ballen gepresst, ist es sogar ohne jede chemische Behandlung uninteressant für Schädlinge und geschützt vor Schimmel. Stroh lässt sich ideal mit einem Lehmputz bei Innenwänden verbinden.

Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf.

Bildnachweise: Stefan Theßenvitz, THESSENVITZ

Stark im Verbund mit 81fünf

Oberthulba, 22.03.2021 – In Deutschland gibt es mehr als 11.000 Zimmereien und Holzbauunternehmen. Was macht EYRICH-HALBIG HOLZBAU besonders? Was unterscheidet uns von anderen? Uns selbst fallen natürlich eine Menge Dinge ein, die Kunden an uns schätzen: zum Beispiel unsere ökologischen Materialien und der nachhaltige Holzhausbau. Es gibt eine Besonderheit, die für die meisten Kunden nicht offensichtlich ist, von der sie aber nicht weniger profitieren.

Schlüsselwissen in Partnerschaft

Wir sind eines von aktuell 90 Unternehmen, die Partner im 81fünf-Netzwerk sind. In der 81fünf sind Holzbauunternehmen, Zimmereien, Planer und Architekten zusammengeschlossen, die den ökologischen Holzbau in Deutschland weiter vorantreiben. Schon seit 25 Jahren setzt die 81fünf für den qualitativ hochwertigen Holzbau immer neue Standards, die durch Austausch und gemeinsame Entwicklung entstehen. „Wir freuen uns über EYRICH-HALBIG HOLZBAU als wichtigen und aktiven Partner in unserem Netzwerk“, sagt Thomas Elster, Vorstand der 81fünf AG.

Netzwerken schafft Mehrwert

„Baufamilien erkennen an solchen Aktivitäten, dass ihr Baupartner an der Weiterentwicklung des eigenen Betriebes und am Austausch mit anderen wirklich interessiert ist, dass er über den Tellerrand hinausschaut“.

Das Netzwerk ist für Thomas Elster gelebte Regionalität. Sie stärkt das lokale Handwerk und das nachhaltige Wirtschaften.

Wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU sind seit 2017 dabei und wir freuen uns, unser Profil und unsere Erfahrung in das Netzwerk von 81fünf einzubringen. Wir sind überzeugt, dass auf der Grundlage einer solchen Gemeinschaft auch in Zukunft immer bessere Lösungen und Serviceleistungen entstehen, von denen alle profitieren.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf.

Acht Schritte ins Eigenheim

Oberthulba, 06.03.2021 – Mit dem richtigen Partner ist der Weg ins eigene Haus übersichtlich und klar. Erfahren Sie mehr über die acht Schritte ins Eigenheim.

In Deutschland sind schon 16 Millionen Menschen diesen Weg gegangen: den Weg ins eigene Haus. Ganz so viele Projekte haben wir von Holzbau Eyrich-Halbig noch nicht umgesetzt – auch wenn es unseren Betrieb schon seit 1934 gibt. Trotzdem kennen wir die acht Schritte ins neue Zuhause: Finanzierung, Grundstückswahl, Detailplanung, Kostenplan und Zeitplan, Baugenehmigung, Fertigung, Aufstellen und Innenausbau, Einzug. Sind auch Sie schon unterwegs auf dem Hausbau-Weg? Wo stehen Sie?

Schritt 1: Finanzierung

Das eigene Zuhause ist für viele Menschen nicht nur ein tiefer Lebenswunsch, es ist auch eine Investition. Sie zahlt sich zwar durch mietfreies Wohnen und eine Wertsteigerung der Immobilie aus, muss aber zunächst finanziert werden. Wie groß der finanzielle Spielraum beim Hausbau ist, zeigen ein Kassensturz (Eigenkapital) und ein Blick auf die laufenden Einnahmen und Ausgaben. Die Hausbank oder ein unabhängiger Finanzberater können schnell errechnen, welches Budget zur Verfügung steht.

Schritt 2: Grundstück

Wohnen auf dem Land, am Rand der Stadt oder in einer Baulücke – grundsätzlich ist es nicht einfach, den passenden Platz für das neue Zuhause zu finden. Attraktive Lagen sind schnell vergeben. Um ein Grundstück zu bewerten, sollte unbedingt geprüft werden, wie ein Gebäude ausgerichtet werden kann. Das ist für eine nachhaltige Planung wichtig, die zum Beispiel Sonnenenergie und Licht optimal einbezieht. Dabei hilft auch ein Blick in den Bebauungsplan (B-Plan), sofern er von der Kommune für dieses Grundstück oder das ganze  Baugebiet beschlossen wurde.

Schritt 3: Detailplanung

Gemeinsam mit Ihnen planen wir Ihr Traumhaus. Wir setzen Ihre Wünsche um und beraten Sie, um ein wohngesundes und qualitativ hochwertiges Zuhause zu schaffen. Unser Ziel ist Ihre Zufriedenheit – dauerhaft. Verlassen Sie sich darauf, dass wir gemeinsam mit Ihnen alle wichtigen Aspekte von A wie altersgerechtem Umbau bis Z wie Zellulose, dem ökologischen Dämmstoff, besprechen.

Schritt 4: Kosten- und Zeitplan

Auf der Grundlage der Detailplanung kalkulieren wir die Baukosten, um den Bauvertrag mit Ihnen abzuschließen. In einer Gesamtkostenübersicht sehen Sie auch die Beträge, die als sogenannte Baunebenkosten (Gebühren für den Eintrag in das Grundbuch, Baugenehmigung, Erschließungskosten und einiges mehr) einplanen müssen.

Schritt 5: Baugenehmigung

Sie erhalten von uns alle Unterlagen, um beim zuständigen Bauamt den Antrag auf eine Baugenehmigung für Ihr Haus zu stellen. Sind alle Vorgaben erfüllt und der Antrag genehmigt, starten wir die Fertigung.

Sie wollen wissen, wie bei uns ein modernes Holzhaus entsteht? Nehmen Sie sich knapp 5 Minuten Zeit für das Video.

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Schritt 6: Präzise Fertigung in unserer Werkhalle

Wir erstellen alle Wände, Decken und die Dachkonstruktion als Einzelelemente in unserer Werkhalle in Oberthulba. Die maschinengesteuerte Fertigung ermöglicht eine sehr hohe Präzision und verbunden mit der Erfahrung unserer Zimmerer entsteht so Element für Element Ihr Traumhaus.

Schritt 7: Aufstellen und Innenausbau

Während wir in Oberthulba die Hauselemente fertigen, wird auf dem Baugrundstück die Bodenplatte beziehungsweise der Keller erstellt. Für das sogenannte Aufstellen des Hauses reichen dann nur wenige Tage. Aus den vorgefertigten Einzelelementen entsteht auf der Baustelle das fertige Haus. Weil der Rohbau nach sehr kurzer Zeit wetterfest ist, kann der Innenausbau sofort starten.

Schritt 8: Einzug

Wenn alle Handwerker ihre Arbeiten abgeschlossen haben, übernehmen Sie Ihr Haus. Natürlich können Sie vorher in Ruhe alles prüfen und anschauen. Wir erklären Ihnen jedes Detail in Ihrem neuen Haus, auf das auch wir stolz sind. Nachdem Sie es auch formal abgenommen haben, steht Ihrem Einzug nichts mehr im Weg.

Wollen auch Sie den Weg in Ihr neues Zuhause mit uns beschreiten? Sprechen Sie uns gern an!

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

Holzbau im Aufwind

Oberthulba, 14.02.2021 – Bauen mit Holz steht deutschlandweit hoch im Kurs. Von Januar bis November 2020 lag der Anteil für Einfamilienhäuser und Zweifamilienhäuser bundesweit bei 22,1 Prozent und verzeichnet einen erneuten Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der klimafreundliche Baustoff und die schnelle Fertigstellung überzeugen: Immer mehr Häuser in Deutschland werden aus Holz gebaut.

Bei uns in Bayern sind mittlerweile 25,5 Prozent aller genehmigten Einfamilienhäuser und Zweifamilienhäuser in Holzbauweise mit vorgefertigten Elementen geplant.

Uns von EYRICH-HALBIG HOLZBAU überrascht das nicht: Wir freuen uns schon lange über unseren klimafreundlichen Baustoff und die kurze Bauzeit, die unsere Baufamilien schnell und glücklich ins eigene Heim bringen. Unsere Quote beim Hausbau: 100 Prozent Holz!

Immer mehr Baufamilien sind überzeugt

Die Vorteile des klimafreundlichen Baustoffs Holz beginnen bei den praktischen Vorzügen der Vorfertigung und seiner hohen Präzision und reichen bis zur kurzen Bauzeit.

Holz hat eine lange Tradition im Hausbau. In Kombination mit unserer handwerklichen Erfahrung und mit umweltfreundlicher Technik wird aus dieser Hausbautradition ein unschlagbarer Vorteil für den Hausbau. Genau das benötigen wir für eine C02-neutrale Zukunft.

Nachhaltigkeit wird immer wichtiger

Wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU erleben täglich, dass Nachhaltigkeit für viele Menschen eine immer größere Rolle spielt. Wer sich als Bauherr mit modernen Energiestandards und den Möglichkeiten des klimafreundlichen Wohnens beschäftigt, der kommt unweigerlich zum Bauen mit Holz. Das bestätigen auch Michael Eyrich-Halbig und André Dietz, die bei uns Interessenten für einen Neubau beraten.

Ein weiterer Aspekt, der für das Bauen mit Holz spricht: die Vorfertigung der Wand und Deckenelemente durch unsere Zimmerleute. Alle Elemente werden bei uns wettergeschützt in der Halle präzise und – selbst im Winter – trocken gefertigt. Auf der Baustelle sind die Elemente innerhalb weniger Tage montiert. Nach dieser kurzen Bauzeit starten direkt die Estricharbeiten und Innenarbeiten.

Uns wundert es nicht, wenn immer mehr Menschen in einem Haus leben möchten, dass mit natürlichen Baustoffen erstellt wurde und für ein angenehmes Wohnklima möglichst wenig Energie benötigt.

Ihr Ansprechpartner für den Neubau: André Dietz

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

Innovation aus Tradition

Oberthulba, 10.12.2020 – Der Baustoff Holz steht heute für moderne Architektur, höchste Energieeffizienz sowie für natürliches und klimafreundliches Wohnen. Doch Holz war im Laufe der Jahrhunderte nicht immer so beliebt wie heute. Erst mit dem Innovationsschub durch die Zimmereibetriebe in den 1990er Jahren ist Holz wieder in die erste Reihe der Baustoffe zurückgekehrt.

Gefragte Baukunst

Bereits im Mittelalter war der Zimmerer ein gefragter Mann beim Hausbau. Im Alpenraum dominierte die reine Holzkonstruktion, wie wir sie heute noch in historischen Bergdörfern bewundern. Häuser, Schutzhütten, Heustadel – alles wurde mit Vollholz gefertigt. Weiter nördlich war die Mischform des Fachwerkbaus weit verbreitet. Das hölzerne Fachwerk wurde mit Lehm verfüllt.

Die Werkstoffe des 20ten Jahrhunderts: Stein, Beton und Stahl

Wurden vor 200 Jahren noch 9 von 10 Häusern ganz in Holzbauweise oder Mischbauweise gefertigt, traten danach andere Baustoffe in den Vordergrund: Das Mauerwerk bestand fortan aus Steinen oder Beton und größere Vorhaben wie Wolkenkratzer nutzten Stahlkonstruktionen.

Erst in den 1960er Jahren wurde Holz als Baustoff wieder interessant. Allerdings wurde er in Fertighäusern eingesetzt, die industriell produziert und meist von minderer Qualität waren. Denn im Mittelpunkt der Fertighaus-Industrie stand das günstige Bauen, um möglichst vielen Menschen das Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Holz ist der Werkstoff des 21ten Jahrhunderts

1985 waren es die Zimmerleute, die sich auf ihre alte Tradition besannen und sich wieder stärker dem handwerklichen Hausbau widmeten. Wie ein Katalysator wirkte dabei das LBS-Ökohaus. Mit seinen innovativen Ideen und der Entwicklung des 81fünf-Bauprinzips hatten die Zimmereien in puncto Energiesparen und Ökologie von nun an die Nase vorn. Das LBS-Ökohaus war auch der Ausgangspunkt des 81fünf-Netzwerks aus Holzbauunternehmen, Zimmereien, Planern, Architekten und Holzbausachverständigen, zu dem auch wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU gehören.

Auch dieses Netzwerk stellt sich in den Dienst der Holzbau-Entwicklung und verleiht ihr zusätzliche Dynamik. Architekten entdeckten die gestalterischen und statischen Vorzüge von Holz. Mittlerweile werden sogar schon Hochhäuser aus Holz gefertigt. Anbei ein paar Beispiele:

Ökologische Alternativen finden ihren Weg in moderne Häuser

  • Zellulose als Dämmstoff
  • Solarthermie für Warmwasser
  • PV-Anlagen zur Stromerzeugung
  • Wärmepumpen als Heizung

Einige unserer Netzwerk-Partner sammeln aktuell Erfahrung mit den Dämmstoffen Stroh und Lehm. All diese Entwicklungen sorgen heute in immer mehr Neubauten für mehr Komfort in einem natürlichen Wohnumfeld.

Als Zimmerer freuen wir uns, dass unser traditionelles Handwerk diese Entwicklung zu höchster Qualität trägt und wir als lokaler Partner vielen Familien ein zukunftssicheres Zuhause bauen.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Marius Theßenvitz, Stefan Theßenvitz

Bauen in der Stadt – Viel Raum bei wenig Platz

Oberthulba, 01.12.2020 – Innenstädte sind eng und Baugrund ist Mangelware. Für neue Lösungen beim urbanen Bauen setzen immer mehr Planer und Architekten auf Holz.

Fezer-Beckerath

Fezer-Beckerath

Bauen in der Stadt

Spontan denken die meisten da an Beton und Stahl. Dabei entwickelt sich Holz immer mehr zum bevorzugten Baustoff für den urbanen Raum. Kein Wunder: Wenn Menschen dicht aufeinander leben, gewinnen die Themen Klimaschutz und Zukunftsorientierung praktische Relevanz.

EYRICH-HALBIG HOLZBAU liegt im ländlichen Raum, doch unser Wirkungskreis reicht über Schweinfurt und Würzburg bis hin nach Frankfurt am Main. Wir liefern auch Lösungen für Bauprojekte in dichten Innenstädten und Großstädten.

Roedig-Schop

Roedig-Schop

Es braucht neue Ideen

Holz entwickelt sich immer mehr zum bevorzugten Baustoff für den urbanen Raum. Denn der Platz ist in den meisten Innenstädten knapp. Die Vorteile des Baustoffs Holz in Stichpunkten:

  • Flexible Raumaufteilung bei einer Umnutzung
  • Zusätzlicher Wohnraum durch Aufstockungen ohne Baugrunderweiterung
  • Nachverdichtung auf engstem Raum dank der statischen Vorzüge des Baustoffes Holz.
  • Mehr Raum durch schlanke Konstruktionen von Wänden, Decken und Dämmung
  • Holz schafft mehr Raum auf einer begrenzten Grundfläche.
Susanne Scharabi

Susanne Scharabi

Der Baustoff Holz überzeugt

Besonders bei Projekten für Aufstockungen, Anbauten und Umbauten überzeugt der Baustoff Holz. Wenn der Bau in die Höhe strebt, dann wird Holz zur ersten Wahl. Waren mehrgeschossige Wohnhäuser oder Bürogebäude aus Holz noch vor einigen Jahren in Deutschland kaum vorstellbar, wachsen sie heute im wahrsten Sinn des Wortes in den Innenstädten aus dem Boden. Denn Holz verfügt über herausragende statische Eigenschaften und Holz ist ein leichter Baustoff.

Selbst im Hochhausbau wird Holz zu einer Alternative

Aus „The sky is the limit“ wird mit ökologischen Baustoffen ein „blue sky“. Das ist vielen Menschen häufig wichtiger ist als purer Gigantismus. Weltweit entstehen Hochhäuser aus Holz mit Strahlkraft und Vorbildcharakter, zum Beispiel in Hamburg, Wien, Mailand, Stockholm, Vancouver und Rotterdam.

Kaden-Klingbeil

Kaden-Klingbeil

Das Umdenken hat begonnen

Angestoßen durch die Diskussion um Klimaschutz und Nachhaltigkeit hat bei Stadtplanern und Architekten ein Umdenken stattgefunden. Neben den ökologischen Vorzügen von Holz haben sie die praktischen Vorteile für sich entdeckt:

  • Kurze Bauzeit
  • Hohe Präzision durch Vorfertigung
  • Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern
  • Weniger Baustellenverkehr
  • Weniger Lärm und Schmutz für die Nachbarn
  • Weniger Platzverbrauch auf der Baustelle durch große Lagerflächen

Bei Bauten aus Holz werden alle Bauteile getaktet angeliefert und gleich verbaut, statt einzelne Baustoffe wochen- oder monatelang auf der Baustelle zu lagern. All das macht Bauprojekte in der Stadt einfacher, angenehmer und überschaubarer.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Die den Fotos beigestellten Namen sind die Architekten. Architekt Titelfoto: Florian Nagler, Fotos: Stefan Theßenvitz

Gut gedämmt mit einem Plus an Sicherheit

Simulation eines WorstCase: Ein Zimmerbrand beflammt mit 1.000 Grad Celsius 20 Minuten lang die Fassade - gedämmt mit Zellulose, beschlagen mit Gipsplatten.

Oberthulba, 5.11.2020 – Natürliche Dämmstoffe haben mehr zu bieten als nur eine gute Dämmung. Darum sind natürliche Dämmstoffe für uns von EYRICH-HALBIG HOLZBAU die erste Wahl. Was viele Menschen überrascht: Der Dämmstoff Zellulose, der zum Beispiel aus altem Zeitungspapier gewonnen wird, hält Flammen im Brandfall länger auf als herkömmliche Dämmstoffe.

Zellulose sorgt für eine gute Dämmung und hält den Flammen im Brandfall besonders lange Stand.

Zum obigen Beitragsfoto: Simulation eines Worst-Case: Ein Zimmerbrand beflammt mit 1.000 Grad Celsius 20 Minuten lang die Fassade – diese ist gedämmt mit Zellulose und beschlagen mit Gipsplatten.

Zellulose ist der Brandschutz-Sieger

Ein Team des WDR – des Westdeutschen Rundfunks – untersuchte das Brandverhalten im Praxistest. Das Team setzte Wandelemente mit Zellulose, Styropor, Glaswolle und Mineralwolle einer offenen Flamme von über 1.000 Grad aus. Schon nach wenigen Minuten stieg aus der Styropor-Platte schwarzer, giftiger Rauch auf. Brennende Tropfen fielen zu Boden. Erst später kam es bei der Glaswolle und noch später bei der Steinwolle zum Durchbrand.

Unmittelbar nach der 20minütigen Beflammung zeigt sich: Alles hat dem simulierten Fensterbrand standgehalten. Einzig die Gipsplatten sind etwas dunkler geworden - das ist normal.

Unmittelbar nach der 20minütigen Beflammung zeigt sich: Alles hat dem simulierten Fensterbrand standgehalten. Einzig die Gipsplatten sind etwas dunkler geworden – das ist normal.

Und was passierte mit der Zellulose? Vor dem Versuch hätte wohl jeder Zuschauer gesagt, dass Papier am besten brennt. Aber das Gegenteil ist der Fall: Die Zellulose brannte nicht einmal, sondern sie verkokelte – und das erst viel später als die bis dahin widerstandsfähigste Steinwolle.

Das Wärmebild zeigt nach der 20minütigen Beflammung keinen Glimmbrand. Die weiße Spitze links im Display entspricht 116 Grad Celsius - keine Gefahr!

Das Wärmebild zeigt nach der 20minütigen Beflammung keinen Glimmbrand. Die weiße Spitze links im Display entspricht 116 Grad Celsius – keine Gefahr!

Wer energiesparend und klimafreundlich wohnen möchte, der achtet heute verstärkt auf eine gute Dämmung. Sie sorgt dafür, dass es im Winter wohlig warm und im Sommer angenehm kühl bleibt. Wir wären nicht EYRICH-HALBIG HOLZBAU, wenn wir nicht auch bei Dämmstoffen auf natürliche und nachwachsende Rohstoffe setzen würden. Denn wir Zimmerleute wissen: Natürliche Dämmstoffe haben mehr zu bieten als nur eine gute Dämmung.

Aktuelle Studie wird baurechtliche Vorschriften klimafreundlicher machen

Das Brandverhalten von NawaRo-Dämmstoffen (Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen) ist damit trotz des materialimmanenten Glimmverhaltens vor allem in der Frühphase eines Brandes deutlich vorteilhafter als das von Hartschäumen und grundsätzlich kalkulierbar.“

So steht es in einer aktuellen Studie, die im Oktober 2020 vorgestellt wurde. Partner aus Forschung (Frauenhofer-Gesellschaft), Herstellern und Verbänden untersuchten nachwachsende Dämmstoffe drei Jahre lang in den Bereichen Brandschutz und Glimmverhalten, Schallschutz, Wärmeschutz, Feuchteschutz, Nachhaltigkeitsanalysen und Emissionen.

Ihre Erkenntnisse werden für die Besserstellung in baurechtlichen Vorschriften und Normen sorgen. Denn die Untersuchungen zeigen das große Potenzial von nachwachsenden Dämmstoffen.

Ein Potenzial, das wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU schon seit vielen Jahren für unsere Kunden nutzen!

Externe Links. Bei Klick öffnet sich in Ihrem Browser ein neues Fenster.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

Ein Haus aus Holz wächst in 35 Sekunden

Oberthulba, 21.10.2020 – Wenn es darum geht, ein Haus zu bauen, sind wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU durch den hohen Grad der Vorfertigung schon ziemlich fix. Bis ein Haus steht, brauchen wir meist nur ein paar Tage. Noch schneller ist nur unser natürlicher Rohstoff-Lieferant: Alle 35 Sekunden wächst im deutschen Wald ein Haus. In dieser kurzen Zeit entsteht ganz natürlich die Holzmenge, die wir für ein Einfamilienhaus im Schnitt benötigen.

Holz ist nachhaltig

Ein Drittel der Fläche Deutschlands ist mit Wald bedeckt. Das Verhältnis von Laubwald und Nadelhölzern ist mit 41 zu 59 Prozent relativ ausgeglichen. Jedes Jahr wachsen in Deutschland 120 Millionen Kubikmeter Holz, von denen nur 70 Millionen genutzt werden.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit sorgt in der Forstwirtschaft dafür, dass nie mehr Holz eingeschlagen wird als nachwächst.

Dieser Grundsatz gilt schon seit mehr als 300 Jahren. Er schützt den deutschen Wald und ermöglicht gleichzeitig seine Nutzung. Wenn es um klimafreundliche Baustoffe geht, ist der Wald nicht zu schlagen. Entsprechend wächst die Beliebtheit von Holz beim Hausbau.

Holz ist Klimaschutz

Der Wald hat für den Klimaschutz eine große Bedeutung. Bäume und Pflanzen wandeln CO2 in frischen Sauerstoff um und binden den Kohlenstoff. Ein Haus aus Holz wirkt wie eine Verlängerung des Kohlenstoffspeichers des Waldes. Denn ein Holzhaus erspart der Atmosphäre eine Belastung von 40 Tonnen CO2. Das entspricht dem CO2-Ausstoß eines Autos auf 200.000 Kilometern. Hinzu kommt, dass Holz andere, energieintensive Baustoffe wie Ziegel, Beton oder Stahl ersetzt.

Holz kann mehr

Laut Statistischen Bundesamt wurden im vergangenen Jahr rund 86.000 Eigenheime in Deutschland gebaut. Theoretisch hätte man all diese Häuser aus Holz fertigen können und der Rohstoff dafür wäre in nur 100 Tagen ganz natürlich gewachsen.

Wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU wissen, welche Dynamik im Wald steckt. Und wir wissen auch, dass Holz noch mehr kann: Mehrgeschossiges Bauen, Einbindung von anderen ökologischen Baustoffen wie Leim, Kalk oder sogar Stroh, einfache Nutzung von Niedrigenergie-Heizsystemen und vieles mehr.

EYRICH-HALBIG HOLZBAU ist Ihr Experte für modernen und ökologischen Holzhausbau. Sprechen Sie uns einfach an.

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    Leben in der Bude | Mehrgenerationenhaus

    Oberthulba, 18.09.2020 – „Gemeinsam statt einsam“ lautet die Devise beim Mehrgenerationenhaus. Wie der Baustoff Holz dabei hilft, alle unter ein Dach zu bringen.

    Ein kleiner Selbst-Test zu Beginn: Bin ich ein offener Mensch, der nicht nur sein eigenes Lebensmodell kennt, sondern respektvoll mit anderen Vorstellungen umgeht? Mag ich den Gedanken einer Großfamilie, selbst wenn es eine Wahlfamilie ist? Bin ich bereit, zu geben und zu nehmen – ohne Verpflichtung und Aufwiegen der Leistungen? Wer das mit „Ja“ beantworten kann und nicht allein in einem Haus leben möchte, der sollte unsere Informationen zum Mehrgenerationenhaus lesen und sich durch den Kopf gehen lassen.

    Einfamilienhaus VOR und NACH der Aufstockung und dem Umbau zu einem Mehrgenerationenhaus

    Einfamilienhaus VOR und NACH der Aufstockung und dem Umbau zu einem Mehrgenerationenhaus

    Großfamilie statt Single-Haushalt

    Dass Eltern, Kinder und Großeltern unter einem Dach leben, liegt aktuell wieder im Trend. Bis in die Nachkriegszeit hinein war das gemeinsame Wohnen auch bei uns im ländlich geprägten Franken weit verbreitet. Denn es bot viele Vorteile.

    Die Vorteile des Mehrgenerationen-Wohnens

    Immer mehr Menschen wissen das zu schätzen: Die Nähe beim gemeinsamen Wohnen macht besonders die kleine Hilfen im Alltag einfacher: Die Älteren passen auf die Kinder auf, während die mittlere Generation den Einkauf übernimmt und die körperlich schwere Gartenarbeit erledigt. Die einen bringen Familie und Beruf leichter zusammen und die anderen bleiben länger aktiv im Leben und können eigenständig wohnen.

    Einfamilienhaus VOR und NACH der Aufstockung und dem Umbau zu einem Mehrgenerationenhaus

    Einfamilienhaus VOR und NACH der Aufstockung und dem Umbau zu einem Mehrgenerationenhaus

    Win-Win-Wohnen für alle Beteiligten

    Für uns von EYRICH-HALBIG HOLZBAU ist das Mehrgenerationen-Wohnen auch aus baulichen Aspekten interessant. Brauchen wir dafür neue Häuser oder lassen sich Einfamilienhäuser mit wenig Aufwand zu Mehrgenerationenhäusern umbauen? Klar ist: Wenn verschiedene Generationen unter einem Dach leben, dann braucht es mehr Wohneinheiten als üblich, damit jeder seinen Rückzugsraum hat. Gleichzeitig müssen Treffpunkte wie die Küche oder das Wohnzimmer ausreichend groß und einladend für alle sein. Elemente zum Trennen und zum Teilen sollten sich die Waage halten und zueinander passen.

    Die neue Wohnung für die junge Familie im Elternhaus

    Die neue Wohnung für die junge Familie im Elternhaus

    Das Geheimnis guter Architektur für das Mehrgenerationen-Wohnen: Einladung zur Gemeinschaft, Gelegenheit zum Rückzug.

    Unsere Bauweise mit Holz verleiht grundsätzlich jedem Gebäude eine große Flexibilität. Wenn aus zwei Kinderzimmern zu einem späteren Zeitpunkt eine geschlossene, kleine Wohneinheit mit Bad werden soll, lassen sich Wände mit wenig Aufwand verschieben. Sogar ein Anbau oder eine Aufstockung um ein Geschoss sind mit Holz einfach zu realisieren – dank der guten statischen Eigenschaften des natürlichen Baustoffs.

    Einfamilienhaus VOR und NACH der Aufstockung und dem Umbau zu einem Mehrgenerationenhaus

    Einfamilienhaus VOR und NACH der Aufstockung und dem Umbau zu einem Mehrgenerationenhaus

    Barrierefreiheit ist klug geplanter Komfort

    Wenn wir ein EYRICH-HALBIG HAUS planen, dann sprechen wir Baufamilien natürlich auch auf das Thema Barrierefreiheit an. Mag es zunächst keine Rolle spielen, macht es die spätere Nutzung mit mehreren Generationen in vielen Punkten einfacher.

    • Sind Räume wie das Badezimmer und Durchgänge ausreichend groß?
    • Ist in der Küche alles erreichbar?

    Als erfahrene Hausplaner haben wir das immer im Blick. Und nebenbei schafft es von Anfang an mehr Komfort. Mit Holz und einer klugen Planung behalten Hauseigentümer viele Optionen für eine veränderte Nutzung in der Zukunft.

    Einfamilienhaus VOR und NACH der Aufstockung und dem Umbau zu einem Mehrgenerationenhaus

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    Veränderung gestalten

    Wer kann heute schon sagen, wie sich die Wünsche verändern? Sind die Kinder später aus dem Haus und wird es den Bewohnern zu ruhig, sorgt ein Mehrgenerationenprojekt im wahrsten Sinne des Wortes für mehr Leben in der Bude. Das Wohnen mit mehreren Generationen ist dabei nicht an die eigene Familie gebunden. Immer häufiger ziehen Freunde, Lebensbegleiter und Bekannte – manchmal auch Fremde – zusammen, um gemeinsam zu leben. Wird ein solches Projekt zu einer zentralen Begegnungsstätte mit offenem Programm, gibt es hierfür sogar Geld vom Familienministerium des Bundes.

    Links zum Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Programm „Mehr Generationen Haus – Wir leben Zukunft vor“

    Einfamilienhaus VOR und NACH der Aufstockung und dem Umbau zu einem Mehrgenerationenhaus

    Einfamilienhaus VOR und NACH der Aufstockung und dem Umbau zu einem Mehrgenerationenhaus

    Kleine Checkliste: Komme ich für ein Mehrgenerationenhaus in Frage?

    • Ich bin ein offener Mensch, der nicht nur sein eigenes Lebensmodell kennt. Ich gehe respektvoll mit anderen Vorstellungen um.
    • Ich mag den Gedanken einer Großfamilie, selbst wenn es eine Wahlfamilie ist.
    • Ich bin bereit, zu geben und zu nehmen – ohne Verpflichtung und Aufwiegen der Leistungen.

    Bitte seien Sie ehrlich zu sich und den anderen möglichen Mitbewohnern, das ist der Schlüssel zum gelingenden Mehrgenerationenwohnen.

    Sehen Sie auch ein Interview mit Vater und Tochter mit ihren Erfahrungen zum Umbau des Elternhauses in ein Mehrgenerationenhaus.

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    Eine Familie zieht an einem Strang und erweitert ihr Haus mit einer Aufstockung um eine Etage. Für deutlich mehr Wohnraum und Wohnqualität auf höchstem handwerklichen Niveau.

    Sprechen Sie uns gerne an, wir beraten Sie umfassend und realisieren gemeinsam mit Ihnen Ihr Mehrgenerationen-Projekt.

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      Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

      Hoch hinaus mit Holz

      Oberthulba, 27.08.2020 – In Wien wird nach vier Jahren Bauzeit in diesen Wochen eines der höchsten Holzhochhäuser der Welt fertiggestellt. Das HoHo Wien ragt mit seinen 24 Geschossen 84 Meter in die Höhe.

      Holz ist der optimale Baustoff für Häuser und Gewerbebauten – das wissen wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU schon lange. Weltweit wächst der Trend, mit Holz zu bauen. Das freut uns sehr.

      Auch wenn ein Holzhochhaus nicht zu unserem klassischen Angebot zählt, werfen wir gern einen Blick auf das HoHo Wien, denn es ist ein besonderes Holzbau-Projekt. Die Konstruktion setzt auf die guten Eigenschaften von Holz: Hohe Tragkraft bei geringem Eigengewicht. Holz ist stabil und gleichzeitig elastisch, Holz ist vielseitig verwendbar und beeinflusst das Raumklima positiv, denn es nimmt viel Feuchtigkeit auf und kann diese wieder abgeben.

      Foto: Romana Hoffmann

      Foto: Romana Hoffmann

      Holz im städtischen Bauen

      Das Hochhaus-Projekt zeigt, wie man die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile jetzt auch in dichtbesiedelten Städten nutzen kann. Die Planer in Wien haben sich für eine Hybridbauweise entschieden. Der innere Erschießungskern ist aus Stahlbeton, alle Räume sind aus Holz. Eine weitere Liebeserklärung an das Holz: Es wird im Inneren komplett unverkleidet eingesetzt und prägt den Raumeindruck.

      Überzeugend beim Brandschutz

      Da Holz im Gegensatz zu Beton ein brennbarer Stoff ist, kommt bei einem Hochhaus aus Holz unweigerlich die Frage nach dem Brandschutz. Auch hier hat das HoHo Wien überzeugt. Der erste behördliche Brandschutztest im Jahr 2016 hat selbst Skeptiker positiv erstaunt. Denn Holz ist im Brandfall nicht unsicherer als andere Baustoffe. Durch Bildung einer Verkohlungsschicht und der entsprechenden Überdimensionierung des jeweiligen Querschnitts wird der Abbrand verzögert und kontrollierbar, was bei einer Evakuierung ein wichtiger Aspekt ist. Stahl ist zwar nicht brennbar, aber er verliert unter Hitzeeinfluss seine Festigkeit schlagartig, auch in Stahlbetonträgern.

      Nutzung und Philosophie

      Die 24-geschossigen Gewerbe-Immobilie beherbergt Büroflächen, ein Hotel, Apartments, ein Restaurant und einen Wellness-Bereich.

      Für die Bauherren ist ihr Gebäude ein Statement für Innovation und Nachhaltigkeit. Wir freuen uns, dass sich das Holz wie ein roter Faden durch dieses spannende Projekt zieht.

      Die chinesische Lehre der fünf Elemente – Holz, Feuer, Metall, Wasser und Erde – auch die fünf Wandlungsphasen genannt – fußt auf der Beschreibung der Natur. Die Lehre umfasst das Werden, die Wandlung und das Vergehen in der Beziehung zwischen Erde, Mensch und Himmel. Verbunden mit dem Buddhismus schaffen die Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser, Erde und Leere eine Balance von Leben und Arbeiten.

      Foto: Cetus Baudevelopment U Kito

      Foto: Cetus Baudevelopment U Kito

      Architektur

      Die Architekten schufen eine höhengestaffelte Silhouette und eine Fassade in der Anmutung einer Baumrinde. Im Innenbereich ist das Holz sichtbar. Die flexible Grundrissgliederung erlaubt schnelle Änderungen und Anpassungen der Flächennutzung.

      Nachhaltigkeit

      Durch die Verwendung von Holz wurden 2.800 Tonnen CO2 eingespart, denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und es wurden deutlich weniger energieintensiver Zement und Stahl benötigt. Die CO2-Einsparung entspricht ca. 20 Millionen PKW-Kilometern. Das Holz für das HoHo Wien wuchs in einer Stunde und 17 Minuten in den Wäldern Österreichs nach.

      Das verwendete Holz ist PEFC zertifiziert. Diese Zertifizierung für nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzverarbeitung wird von unabhängigen Zertifizierungsstellen geprüft. Die Zertifizierung garantiert, dass Holzprodukte und Papierprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Das Holz für die Deckenelemente stammt aus Eigenforst, die Brettsperrholz-Wände und Brettschichtholz-Stützen kommen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.

      Hybridbauweise

      75 Prozent des Hochhauses bestehen aus Holz, der Kern ist aus Beton. Die Decken aus Massivholz werden um eine dünne Betonschicht ergänzt. Die Verwendung von Fertigteilelementen aus Holz minimieren die Bauzeit und Montagzeit. Aufzüge mit Energierückgewinnung, Photovoltaik-Anlagen, Fundamentabsorber und ein dezentrales Lüftungssystem runden das an der Nachhaltigkeit orientierte Baukonzept ab.

      Links zum Hoho Wien

      Ein paar Fakten zum HoHo Wien

      • 24 Geschosse
      • 84 Meter Höhe
      • Hybridbauweise: Betonkern mit Holz (Holzanteil 75%)
      • 000 Quadratmeter Holz-Verbunddecken
      • 800 Stützen aus Brettschichtholz (BSH)
      • 000 Quadratmeter Brettsperrholz (BSP)
      • 000 qm Bruttogeschossfläche
      • 800 Tonnen CO2-Ersparnis im Vergleich zur Stahlbetonbauweise
      • Baukosten: ca. 75 Millionen Euro

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      Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Weitere Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/HoHo_Wien, https://www.tophotel.de/holzhochhaus-dormero-bekommt-zuschlag-in-wien-45610/, Fotos: Romana Hoffmann, Cetus Baudevelopment U Kito, http://www.cetus.at/

      Holzhaus | Nachweislich bessere Ökobilanz

      Oberthulba, 05.08.2020 – Der Vergleich mit Häusern aus Ziegeln, Kalksandstein oder Porenbeton zeigt, wie gut die Ökobilanz eines Hauses mit dem klimafreundlichen Baustoff Holz von EYRICH-HALBIG HOLZBAU ist.

      Die Energieeinsparverordnung (EnEV) nimmt den Energieverbrauch eines Hauses in den Blick. Allerdings nur die Energie, die für das Wohnen benötigt wird. Wir als regionaler Anbieter ökologischer Häuser gehen einen Schritt weiter und minimieren den Energieverbrauch beim gesamten Lebenszyklus eines Hauses: Vom Bau über die Nutzung bis zur Entsorgung schneidet das Bauen mit dem nachwachsenden und natürlichen Baustoff Holz besser ab als die Verwendung anderer Materialien wie Ziegel, Kalksandstein oder Beton.

      Das Einsparpotenzial ist groß

      So wie zurzeit mehrheitlich gebaut wird, sorgen die Errichtung, Nutzung und Entsorgung von Gebäuden für ca. 40 Prozent aller globalen Treibhaus-Emissionen. Darum schauen immer mehr Menschen genauer hin, wie viel Energie bei der Produktion von Baumaterialien verbraucht wird und wie viel Energieabfälle (zum Beispiel CO2) dabei entstehen.

      Im Vergleich: der ökologische Fußabdruck

      Eine Studie des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat den gesamten Lebenszyklus von Häusern aus Ziegelstein, Kalksandstein, Porenbeton, Hybridkonstruktionen sowie in Holzrahmenbauweise und Massivholzbauweise wissenschaftlich verglichen. Bei dieser Ökobilanz zeigt sich deutlich, wie umweltfreundlich Häuser aus Holz sind.

      Weniger Energieaufwand – höherer erneuerbarer Anteil

      Ein Holzhaus braucht im gesamten Lebenszyklus weniger Primärenergie als das gleiche Gebäude aus Porenbeton, Kalksandstein oder Ziegel. Und die Energie, die ein Holzhaus beansprucht, kann es zu großen Teilen aus erneuerbaren Energien gewinnen. Der Anteil an regenerativer Energie ist bei einem Massivholzhaus fast doppelt so hoch wie bei der Bauweise mit Ziegelsteinen.

      Ein Holzhaus hat im Vergleich zum Mauerwerksbau noch einen weiteren Pluspunkt in der Klimabilanz: Der Wald reinigt die Luft vom schädlichen Kohlendioxid, indem die Bäume Kohlenstoff binden und Sauerstoff in die Luft abgeben. Der Kohlenstoff wird ganz natürlich im Holz gespeichert. Ein Holzhaus funktioniert also als Speicher, der das Klima zusätzlich entlastet.

      Ein Haus von EYRICH-HALBIG HOLZBAU in Holzrahmenbauweise nutzt zum Beispiel rund 30 Kubikmeter Holz. Das bedeutet eine CO2-Entlastung von circa 23 Tonnen. Ein Vollholzhaus mit rund 80 Kubikmetern Holz schafft sogar einen CO2-Äquivalent von über 40 Tonnen. Auch beim ökologischen Fußabdruck zeigt der Daumen für das Holzhaus eindeutig nach oben.

      Mehr Infos:

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      Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos von Stefan Theßenvitz.

      So baut Deutschland

      Oberthulba, 01.07.2020 – Über Geschmack lässt sich trefflich streiten – auch beim Hausbau. Ist es wirklich eine Frage des Geschmacks oder gibt es für die verschiedenen Regionen in Deutschland jeweils ein typisches Haus was die Form des Gebäudes, die Gestaltung der Fassade und die Art des Daches angeht?

      Eine Umfrage in unserem 81fünf-Netzwerk mit über 70 Zimmereien und Holzbaubetrieben aus ganz Deutschland hat interessante Details ans Licht gebracht.

      Wie unsere Häuser aussehen, können Sie auf unserer Website sehen. Wir stehen für innovative und ökologische Häuser. Aber wie sieht es im Rest der Republik aus? Wir von EYRICH-HALBIG sind Partner im 81fünf-Netzwerk, einem Zusammenschluss von über 70 Zimmereibetrieben, Holzbauunternehmen und Planern aus ganz Deutschland. Innerhalb des Netzwerkes haben wir eine Umfrage gestartet. Das Ergebnis ist zwar nicht repräsentativ, doch folgendes wird klar: Es gibt Formen und Fassaden, die sich in ganz Deutschland großer Beliebtheit erfreuen. Gleichzeitig sind regionale Schwerpunkte deutlich zu erkennen.

      Bungalow | Gebaut von EYRICH-HALBIG HOLZBAU

      Im Norden ist die häufigste Bauform eine kombinierte Holz-Putzfassade mit einem klassischen Satteldach, wie sie auch in anderen Regionen Deutschlands beliebt ist. Bemerkenswert ist das Holzhaus mit Klinkerfassade auf Platz 2.

      Was viele nicht wissen: Die Fassade eines Holzhauses kann beliebig gestaltet werden – egal ob Stein, Holz, Putz oder ein anderer Werkstoff.

      Im Westen wählen Bauherren einerseits besonders gern klassische Elemente wie das Satteldach und andererseits moderne Kubusformen, die Putz und Holz in der Fassadengestaltung nutzen. Putzfassaden haben im Westen eine lange Tradition. Auch Fachwerkhäuser prägen das Bild in vielen Orten dieser Region. Allerdings nicht im Neubau: Dort liegen Fachwerkhäuser auf dem letzten Platz.

      Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Garage | Gebaut von EYRICH-HALBIG HOLZBAU

      Ähnlich wie im Westen steht auch in der Mitte Deutschlands die Putzfassade im Mittelpunkt. Entweder kombiniert mit hellem Holz oder als verputztes Haus mit Satteldach in einer klassischen Form. Den 2. Platz teilt sich das Satteldach mit drei weiteren Haustypen: moderne Holzfassade, Pultdach-Haus und kantige Kubusform.

      Kubushaus im Bauhausstil | Gebaut von EYRICH-HALBIG HOLZBAU

      Bei uns im Süden hätte man einen alpinen Stil erwartet. Doch dem ist nicht so. Häuser im alpinen Look liegen nur auf Platz 4. Den 1. Platz nimmt die moderne Vollholz-Variante ein. Ein klarer Baukörper mit viel Holz. Den 2. Platz belegt das Haus mit Satteldach.

      Wirtshaus im fränkischen Stil | Gebaut von EYRICH-HALBIG HOLZBAU

      Im Osten wählen Bauherren eine konsequente Umsetzung. Bei der Fassade gibt es keine Kompromisse: Entweder 100 % Putz oder 100 % Holz. Bei der Form liegen Platz 1 und 2 nah beieinander. Moderne, klare Linienführung zeichnet die Wünsche der Bauherren im Osten aus.

      Quelle: 81fünf

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      Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Bildnachweis für das Foto „So baut Deutschland“: 81fünf. Alle weiteren Fotos sind von Stefan Theßenvitz.

      From Cradle to Cradle | Ein Haus wie ein Baum

      Von der Wiege zu Wiege – from Cradle to Cradle – ist ein Nachhaltigkeitsprinzip, das in Kreisläufen denkt und so immer neuen Nutzen spendet. Was wir Holzbauunternehmen davon lernen können?

      Oberthulba, 18.06.2020 – Die Vision der Cradle-to-Cradle-Designer ist klar und eindeutig: Ein Haus nimmt sich die Natur zum Vorbild. In der Natur ist alles für Kreisläufe ausgelegt und in Kreisläufen organisiert. Alles hat Sinn und Funktion.

      Die Erkenntnisse des Cradle to Cradle-Designs lassen in vielen Bereichen und Branchen neue Produkte entstehen. Diese Erkenntnisse bestätigen und bestärken uns von EYRICH-HALBIG HOLZBAU auf unserem Weg im modernen Holzhausbau. Die Erkenntnisse zeigen uns neue Möglichkeiten und motivieren uns, das über Jahrhunderte bewährte Wissen unseres Handwerks weiter für nachhaltige Innovationen einzusetzen.

      BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT

      BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT

      Wir sind mit unserem Betrieb Partner im Netzwerk der 81fünf. Hier tauschen sich Holzbauunternehmer, Zimmereien, Planer, Architekten und Haustechniker aus, um den Holzbau in Deutschland weiter zu entwickeln. Beim Thema Cradle to Cradle stehen die Partner von 81fünf im Austausch mit Professor Michael Braungart, der das Konzept Ende der 1990er-Jahre entwickelte. Der C2C-Pionier erläutert, wie sich der Ansatz auf den Hausbau übertragen lässt.

      Nachhaltige Produkte

      Wir brauchen Gebäude, die nützlich sind, die die Luft reinigen, die Wasser sauber halten, und die gut sind für alle Lebewesen

      So lautet die Forderung von Prof. Braungart. Dafür gibt es bereits erste Baustoffe wie Sumpfkalk, der die Raumluft filtert, oder Dachziegel, die mit Hilfe der Sonne Stickstoffe in unbedenkliches Nitrat umwandeln. Immer mehr Produkte werden so hergestellt, dass sie positive Effekte aufweisen. Diese Produkte müssen nach ihrem Gebrauch nicht als Müll entsorgt werden, sie stiften einen neuen Nutzen.

      Cradle to Cradle-Designer denken Produkte neu

      Alles hat eine Funktion, nichts bleibt ungenutzt, es entsteht kein Abfall. Auf diese Weise wird ein positiver ökologischer Fußabdruck erzeugt. Das ist ein neues Denken. Für die Cradle to Cradle-Designer folgen die bisherigen Bemühungen zum Schutz des Klimas und der Umwelt einer falschen Grundüberzeugung. Den ökologischen Fußabdruck zu verringern, kann nicht das Ziel sein. “Weniger schlecht ist nicht gleich gut“, sagt Professor Braungart. Er wählt eine positive Sicht auf die Welt und möchte das Leben feiern. Dazu müssen wir nur technische und biologische Kreisläufe zusammenbringen.

      BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT

      BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT

      Das Haus als Ganzes

      Wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU sehen Häuser schon heute als Ganzes. Wir profitieren vom natürlichen Baustoff Holz, indem wir seine positiven Eigenschaften gezielt einsetzen. Dazu zählt auch die perfekte Integration einer energieeffizienten Planung, die Energiegewinne ermöglicht.

      Dieses Plakat hat Professor Braungart für seine Cradle to Cradle Ausstellung auf der Architektur-Biennale in Venedig 2016 entworfen. Es bringt seine Vorstellungen vom Holzbau eindrucksvoll auf den Punkt.

      Dieses Plakat hat Professor Braungart für seine Cradle to Cradle Ausstellung auf der Architektur-Biennale in Venedig 2016 entworfen. Es bringt seine Vorstellungen vom Holzbau eindrucksvoll auf den Punkt.

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      Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Nachweis zur Grafik im Plakat: EPEA. Die Fotos zu BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT sind von Marius Theßenvitz, alle weiteren Fotos sind von Stefan Theßenvitz.

      Das smarte Holzhaus | Smart Home

      Oberthulba, 10.06.2020 – Natürlich lassen sich die ökologischen Häuser von Holzbau Eyrich-Halbig auch als Smart Home planen. Beim Smart Home sind verschiedene Elektro-Geräte im Haus miteinander vernetzt, um den Bewohnern noch mehr Komfort zu bieten. Auch beim Thema Energiesparen und Sicherheit bietet das Smart Home neue Möglichkeiten.

      Smarter Komfort

      Es ist schon verlockend: Die Jalousien schließen sich selbständig, wenn es dunkel wird. Das Licht in den Räumen passt sich automatisch an. Die Raumtemperatur ist für jedes Zimmer zu jeder Tageszeit individuell einstellbar.

      Der Saug-Roboter nimmt seine Arbeit in dem Moment auf, in dem man das Haus verlässt.

      Das Ganze geschieht nicht „wie von Geisterhand“, sondern ist über ein Smart-Home-System exakt geplant. Im Zentrum steht dabei meist eine Steuerungszentrale. Das kann eine fest im Haus installierte Technik sein, die über einen Touchscreen bedient wird. Möglich ist aber auch eine Steuerung über eine Handy-App oder den Sprachassistenten von Google, Apple oder Amazon.

      Smarte Haushüter

      Sind die Bewohner in den Ferien, simuliert das Smart Home Leben im Haus.

      Auf diese Weise lassen sich verschieden Routinen nutzen. Besonders beliebt sind „Haushüter“-Programmierungen. Das Licht wird passend an- und ausgeschaltet, Rollläden öffnen und schließen sich, ein Smart-Lautsprecher sorgt von Zeit zu Zeit für wechselnde Geräuscheffekte wie das Spülen der Toilette, das Schleudern einer Waschmaschine oder eine Klavierstunde. Einbrecher bekommen so den Eindruck eines bewohnten Hauses.

      Sehr verbreitet ist bereits die Verbindung der Türklingel bzw. Türsprechanlage mit bestehenden Kommunikationsgeräten wie Telefon, Handy oder auch Fernseher. Steht ein Besucher vor der Tür, wird dies auf den verschiedenen Geräten angezeigt.

      Die smarte Planung: Schritt für Schritt

      Wer sich für ein vernetztes Zuhause entscheidet, den führen wir von Holzbau Eyrich-Halbig Schritt für Schritt durch die Planung. Denn um die volle Flexibilität beim Smart Home nutzen zu können, gibt es einige Besonderheiten bei der Elektroplanung zu beachten. Grundsätzlich gilt: Die Ausstattung der Elektroinstallation sollte von vornherein größer ausfallen. Eine RAL-Richtlinie (RAL-RG 678) beschreibt besondere Ausstattungswerte, die für Smart-Home-Anwendungen wichtig sind. Darin sind die verschiedenen Funktionsbereiche wie Schalten und Dimmen, Sonnenschutz, Sicherheit, Heizen-Lüften-Kühlen und schaltbare Steckdosen, geschaltete Geräte sowie Energiemanagement mit ihren jeweiligen technischen Voraussetzungen beschrieben.

      Wer vorbereitet ist, spart später viel Geld

      Gemeinsam finden wir eine Lösung, die zum ökologischen Anspruch unserer Kunden passt.

      Der Bauherr hat die Möglichkeit, die verschiedenen Optionen direkt umzusetzen oder lediglich vorbereiten zu lassen. Ist die Installation bereits für ein Smart-Home-System ausgelegt, kann die Technik zu einem späteren Zeitpunkt eingesetzt werden, ohne dass dafür umfangreiche Installationsarbeiten nötig sind. Je nach eingesetztem System braucht ein Smart Home zusätzliche Kabelkanäle und mehr Platz für Schalter und Steckdosen in der Wand. Das alles können wir bei unserer Vorfertigung einfach berücksichtigen, wenn wir im gemeinsamen Gespräch mit unseren Bauherren ihre Vorstellungen und Wünsche klären.

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      Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

      Ihr Effizienzhaus – KFW 55, KFW 40 und KFW 40 Plus

      Oberthulba, 14.05.2020 – Bauherren, die mit EYRICH-HALBIG HOLZBAU ihr Eigenheim planen und realisieren, können sich in diesem Jahr über eine erhöhte Förderung der KfW – Kreditanstalt für Wiederaufbau freuen. Je höher der Energiestandard eines Hauses ist, desto besser ist die Förderung. Die KfW-Standards für noch klimafreundlicheres Bauen sind eng mit unserer Holzbauweise verbunden und lassen sich entsprechend einfach umsetzen. Holz und Energiesparen passen im wahrsten Sinne des Worts von Natur aus zusammen.

      Holzbau und höchste Energiespar-Standards passen sehr gut zusammen und sind eng miteinander verbunden. Wir bieten unsere Neubauten in den KfW Standards 55, 40 und 40 Plus an.“ Michael Eyrich-Halbig

      Die KfW unterstützt die Bundesregierung bei der Erreichung ihrer klimapolitischen Ziele: Bis 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland nahezu klimaneutral sein. Mit einer gestaffelten Förderung motiviert die KfW Bauherren zu einer Bauweise, die über den aktuellen Energiestandard hinausgeht. Zukunftsorientiertes Bauen wird damit noch attraktiver gemacht.

      Entscheidend für die Förderhöhe sind der jährliche Primärenergiebedarf sowie der Transmissionswärmeverlust. Die Primärenergie ist die Leistung, die es in einem Haus braucht, um eine Heizung, zum Beispiel Wärmepumpe, Gasheizung, Fernwärme und Lüftung zu betreiben sowie für warmes Wasser zu sorgen. Der Transmissionswärmeverlust nennt die Energiemenge, die ein beheiztes Gebäude nach außen verliert. Sie gibt Aufschluss darüber, wie wärmedicht ein Haus ist.

      Förderungen seit 24. Januar 2020

      Bauweise KfW 40

      Das so genannte KfW 40 Haus verbraucht nur 40 Prozent des Referenzhauses, das sich auf die Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorgaben beschränkt. Nötig ist dafür ein umfassender Wärmeschutz, auch Dach und Bodenplatte müssen gedämmt sein. Die Gebäudehülle darf keine Wärmebrücken aufweisen. Dies sind unsichtbare Wärmelöcher, die wir mit unserer Bauweise ausschließen. Geheizt wird das Haus mit regenerativen Energien zum Beispiel Wärmepumpe. Empfohlen wird zudem ein diffusionsoffener Wandaufbau, damit bei einer dichten Gebäudehülle kein Schimmel entsteht. Auch das gehört bei unserer Holzbauweise zum Standard.

      • KfW-Kredit von bis zu 120.000 Euro
      • Tilgungszuschuss – 20% der Kreditsummen müssen nicht getilgt werden

      Bauweise KfW 40 Plus

      Seit 2016 fördert die KfW die Plus-Variante des KfW-40-Hauses. Wer zusätzlich zum KFW 40 Standard eine Lüftungsanlage einbaut, die mindestens 80% der Wärme rückgewinnt, eine große Photovoltaik-Anlage zur Stromgewinnung einsetzt und diesen Strom speichert, der erhält einen Tilgungsnachlass von bis zu 30.000 Euro.

      • KfW-Kredit von bis zu 120.000 Euro
      • Tilgungszuschuss – 25% der Kreditsummen müssen nicht getilgt werden

      Bauweise KfW 55 Haus

      Bei einem KfW 55 Haus ist der Energieverbrauch etwas höher als beim KfW 40 Haus. Dieser beträgt 55% eines Gebäudes, das die heutigen Neubau-Mindestanforderungen erreicht. Erzielt wird dies durch eine gute Wärmedämmung im Dach und in den Außenwänden sowie einer Dreifachverglasung bei Fenstern und Türen. Der KfW 55 Standard verlangt wiederum nach einer Heizung mit regenerativen Energien wie z.B. einer Wärmepumpe.

      • KfW-Kredit von bis zu 120.000 Euro
      • Tilgungszuschuss – 15% der Kreditsummen müssen nicht getilgt werden

      Wie Sie Ihr Haus als KfW Haus planen und welcher KFW Standard am besten zur Ihren Bedürfnissen, Ihren Vorstellungen und Ihrem Budget passt, besprechen wir gerne persönlich mit Ihnen.

      Beratung und Baumaßnahmen während der Kontaktbeschränkungen

      Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail. Wir sorgen unter Wahrung aller Schutzmaßnahmen und Vorsichtsmaßnahmen dafür, dass Ihr Projekt Gestalt annimmt und vorankommt.

      Fon: (09736) 223

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        Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

        Einfach mehr Platz schaffen

        Oberthulba, 22.04.2020 – Homeoffice, Homeschooling, Lieferpizza statt Besuch beim Lieblingsitaliener – in diesem Frühjahr haben die meisten Menschen so viele Stunden in den eigenen vier Wänden verbracht wie noch nie. Und so manchem ist der Gedanke gekommen: Ich habe zu wenig Platz.

        Platz für einen eigenen Arbeitsbereich oder ein eigenes Arbeitszimmer, mehr Raum zum Spielen im Kinderzimmer, ein Ort für Fitnessgeräte oder einfach einen großzügigen Wohnbereich. Diese Wünsche werden die Zeit der Einschränkungen durch das Corona-Virus wahrscheinlich überdauern. Aber wo soll der Raum herkommen, wenn auf dem Grundstück kein Platz für einen Anbau ist?

        Aufstocken statt Anbauen

        Auch hier haben wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU eine Lösung: Mit unserem Baustoff Holz können wir auch bei Mauerwerkshäusern einfach eine Etage „zwischenschieben“. Wir nennen das Aufstockung, weil das Gebäude auf diese Weise ein weiteres Stockwerk erhält. Ein Stockwerk, das zusätzlichen Platz schafft. Ein Stockwerk für ganz neue Möglichkeiten.

        Zeitvorteil durch Vorfertigung

        Neuer Wohnraum entsteht in kürzester Zeit, ohne dass dafür Baugrund benötigt wird. Die Vorteile des natürlichen Baustoffes und besonders der hohe Vorfertigungsgrad sprechen für eine Aufstockung mit Holz. Das Gebäude, das aufgestockt wird, ist nur kurze Zeit ungeschützt der Witterung ausgesetzt. Zudem wird durch das geringe Eigengewicht der Holzkonstruktion die bestehende Substanz deutlich weniger belastet als bei anderen Baustoffen. Die Zimmerer und Monteure von Holzbau Eyrich-Halbig können sorgfältig und zügig arbeiten, um Lärm und Schmutz zu minieren.

        Aufstockung für Bürogebäude und Schulen

        Auch der Gewerbebau wird immer mehr auf den natürlichen Baustoff Holz aufmerksam. Ein ganz bemerkenswertes und aktuelles Beispiel: Im australischen Melbourne wird ein Bürogebäude mit Holz aufgestockt. Ursprünglich war geplant, sechs Geschosse mit Stahlbeton aufzusetzen. Mit der Holzbauweise sind jetzt sogar zehn Stockwerke möglich. Holz ist leichter und hat hervorragende statische Eigenschaften.

        Auch die Stadt Wien setzt auf Holz. An 35 bestehenden Schulen und in zwei Neubauten wurden insgesamt 190 neue Klassenzimmer geschaffen. Und das in einer Rekordzeit von nur fünf Jahren – auch dank der Holzbauweise, die bei vielen dieser Erweiterungsprojekte zum Zuge kam.

        Sprechen Sie uns an. Wir zeigen Ihnen gern, wie wir Ihren Wunsch nach mehr Platz umsetzen können. Mehr Informationen über Aufstockungen finden Sie hier auf unserer Website.

        Beratung und Baumaßnahmen während der Kontaktbeschränkungen

        Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine E-Mail. Wir sorgen unter Wahrung aller Schutzmaßnahmen und Vorsichtsmaßnahmen dafür, dass Ihr Projekt Gestalt annimmt und vorankommt.

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          Neuen Wohnkomfort schaffen – Energetische Modernisierung

          Das moderne Bauen im Bestand bietet heute viel mehr als noch vor einigen Jahren. Bestehende Gebäude können heute sehr gut in Sachen Wohnkomfort und energetischer Modernisierung auf den neuesten Stand gebracht werden.

          Oberthulba, 07.03.2020 – Der Bedarf für Modernisierungen ist groß. In Bayern sind rund 75 Prozent aller Häuser älter als 30 Jahre. Sie wurden in einer Zeit gebaut, als es noch keine Vorgaben durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) gab. Häuser aus den 1960er bis 1980er Jahren bieten das größte Potenzial. Oft helfen bereits einfache Mittel, um Energie zu sparen und gleichzeitig den Wohnkomfort zu steigern.

          Aber wo anfangen? Ganz wichtig: Bei einer Modernisierung muss das Haus als Ganzes betrachtet werden. Für Michael Eyrich-Halbig, der seine Kunden bei der energetischen Modernisierung berät und begleitet, ist es darum zu Anfang immer wichtig, die Zusammenhänge zu erklären. Was für den Holzbau schon lange gilt, müssen Eigentümer älterer Immobilien erst kennen lernen:

          „Wir sehen ein Haus als Ganzes. Wechselwirkungen planen wir ein. Bauteile stimmen wir aufeinander ab und mit handwerklichem und planerischem Knowhow sorgen wir für eine reibungslose Abwicklung.“

          Im ersten Schritt wird das Gebäude eingehend untersucht. Eine besondere Rolle spielen dabei Wärmebrücken. Es sind die Bereiche in Wänden und Decken, über die im Winter zu viel Wärme nach außen getragen wird. Sie wirken wie verstecke Wärmelöcher. Gerade in älteren Gebäuden finden sich Wärmebrücken oft im Bereich der Deckenanschlüsse, Rollladenkästen, Heizkörpernischen oder Heizungsleitungen. Mit einer Wärmekamera werden die Wärmelöcher schnell sichtbar.

          Nach der Bestandsaufnahme erhalten die Kunden ein maßgeschneidertes Konzept. Sie erkennen, welche Verbesserungen mit welchen Maßnahmen verbunden sind. Und die Kunden können einschätzen, welche Maßnahmen welche Maßnahmen Priorität haben sollten.

          Energieeffizienz hat für viele Menschen eine hohe Bedeutung

          Hohe Bedeutung für viele unserer Kunden haben meist Maßnahmen, die dafür sorgen, dass Wärme nicht ungenutzt aus dem Haus verschwindet. Dazu werden Fenster, Dachdämmung und Fassadendämmung verbessert. Je dichter die Haushülle, desto wichtiger ist die Lüftung. Eine Lüftungsanlage sorgt für frische Luft, ohne dass durch geöffnete Fenster Wärme entweicht. Passend dazu wird eine Heizung gewählt, die den neuen, niedrigen Energiebedarf liefert. Denkbar ist auch, dies durch eine Solarthermie zu unterstützen, die warmes Wasser durch Sonnenenergie liefert.

          Es gibt viele Ansatzpunkte für eine Modernisierung: Dach, Heizung, Solar, Fenster, Wärmeschutz, Lüftung, Dämmung. Entsprechend vielfältig und umfassend ist die Zahl der Tipps und guten Ratschläge, die im Bekanntenkreis weitergegeben werden oder im Internet verfügbar sind. Der Fachmann hilft, Licht ins Informationsdickicht zu bringen.

          Tipp: Für ein Modernisierungskonzept, das von einem staatlich anerkannten Energieberater erstellt wird, gibt es übrigens attraktive Fördermittel vom Staat. >> Ihr Link zu www.bafa.de

          Die Sparzinsen sind niedrig und Banken bieten günstige Kredite. Gleichzeitig steigen die Energiekosten und klimafreundliches Wohnen erhält einen immer höheren Stellenwert. Das macht eine energetische Modernisierung für immer mehr Hausbesitzer finanziell wie ökologisch sinnvoll. Und ganz nebenbei steigt durch bessere Lüftung, gleichbleibende Wärme und ökologische Baustoffe das Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden.

          Tipp: Für eine energetische Sanierung gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten von der KfW. Sie bietet zinsgünstige Kredite und Investitionszuschüsse an. Die beiden wichtigsten Programme:

          Kredit für energieeffizientes Sanieren >> Ihr Link zu www.kfw.de

          Investitionszuschuss für eine energieeffiziente Sanierung >> Ihr Link zu www.kfw.de

          Wie das für Ihr Modernisierungsprojekt umgesetzt werden kann, erläutern wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch. Sprechen Sie uns gerne an.

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          Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

          Politik fördert Bauen mit Holz

          Politik nimmt Holz als klimafreundliche und nachhaltige Bauweise in den Förderfokus.

          Oberthulba, 28.02.2020 – Nordrhein-Westfalen (NRW) macht es vor: Mit Inkrafttreten der neuen Wohnraumförderung im Februar 2020 wird das Bauen mit Holz für private Bauherren in nicht unbeträchtlichem Maß gefördert. Das Land will damit Holz als klimafreundlichen Baustoff weiter nach vorn bringen. Dazu tragen auch die Erleichterungen in der Landesbauordnung bei, wie es sie auch in anderen Bundesländern gegeben hat.

          Wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU freuen uns über diesen ersten Schritt! Die Politik erkennt immer mehr die Bedeutung von Holz für klimafreundliches und nachhaltiges Bauen und nimmt unsere Bauweise immer stärker in den Förderfokus.

          Die NRW-Förderung sollte auch für unser Bundesland Bayern Vorbild sein.

          Das zuständige Ministerium in NRW hat sich viele Gedanken gemacht. Es wurden zahlreiche erfolgreiche Projekte aus dem Holzbau in ganz Deutschland studiert und analysiert. Vom mehrgeschossigen Wohnungsbau bis zum klassischen Eigenheim aus Holz.

          Ein deutliches Signal pro Holz

          Die Höhe der Förderung in NRW hat Signalwirkung: Wer mit Holz baut und dabei die Wohneigentumsförderung nutzt, erhält nicht nur ein zinsgünstiges Zusatzdarlehen von bis zu 15.000 Euro, sondern auch einen Tilgungsnachlass von 50 Prozent. Das bedeutet: Bei voller Ausschöpfung des Zusatzdarlehens „Holz“ bekommen Bauherren 7.500 Euro vom Staat geschenkt.

          Die Darlehenshöhe richtet sich nach der verwendeten Holzmenge. Dazu ein Rechenbeispiel aus unserer Praxis: Für ein Haus in Holzrahmenbauweise benötigen wir durchschnittlich 30 Kubikmeter Fichtenholz. Das entspricht einem Gewicht von 14.400 Kilogramm. Pro Kilogramm werden 80 Cent als zinsgünstiges Darlehen gewährt. In unserem Beispiel legt die Summe für das Zusatzdarlehen bei 11.520 Euro (0,80€ x 14.400). Zurück gezahlt werden müssten davon aber nur 5.760 Euro.

          Die Mittel aus der Wohnraumförderung sollen mehr Menschen den Weg in die eigenen vier Wände ermöglichen. Sie stehen allen offen, die nicht über bestimmten Einkommensgrenzen liegen.

          Einen Überblick über die Förderung in den Bundesländern finden Sie hier: www.vergleich.de/wohnungsbaufoerderung.html

          Hier lesen Sie mehr über Fördermittel von Bund und Land auf unserer Website (Stand: 6. März 2019): https://www.holzbaueyrich.de/foerdermittel/

          Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

          Häuser, die lange leben

          Oberthulba, 15. Februar 2020 – Wer sein Traumhaus baut, schafft sich und nächsten Generationen ein Zuhause. Wie lange kann man ein Haus eigentlich nutzen?

          Ein Haus zu bauen, ist eine Investition in die Zukunft. Das Wohlfühlen beginnt schon mit dem Einzug und wird schnell zur Selbstverständlichkeit, auf die kein Hausbesitzer mehr verzichten will. Auch mit Blick auf den Werterhalt fragen sich da viele: Wie lange kann ich mein Haus eigentlich nutzen?

          Während Häuser in Mauerwerksbauweise ihre Gesamtnutzungsdauer in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert haben, hat sich die Zeitspanne für Gebäude aus Holz seit den 1990er Jahren deutlich verlängert. Ein Einfamilienhaus hat heute eine Lebenserwartung von 80 bis 100 Jahren – bei entsprechender Pflege auch weit über 100 Jahre hinaus.

          Die Langlebigkeit von Holzhäusern verwundert nicht. Schließlich prägen historische Fachwerkhäuser das romantische Bild vieler Altstädte. Die ältesten Gebäude mit dieser traditionellen Holzständerbauweise sind in Deutschland über 750 Jahre alt.

          850 Jahre altes Holzhaus

          Noch ältere Holzhäuser findet man in der Schweiz und in Norwegen. Erst vor sechs Jahren entdeckten Wissenschaftler das tatsächliche Alter eines Gebäudes im Freilichtmuseum von Eidsborg in Norwegen. Es wird auf das Jahr 1170 datiert und ist damit noch älter als das bisher älteste Haus (Haus „Nideröst“ aus dem Jahr 1176) in der Schweiz.

          Norwegen ist auch die Heimat der historischen Stabkirchen. Sie nutzen senkrecht stehende Masten aus Holz, um die Dachkonstruktion zu tragen. Die ältesten stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert – und natürlich stehen sie bis heute. Den Baumeistern dieser Zeit zollen wir als Zimmerer unseren Respekt.

          Moderne Langlebigkeit

          Holz war einer der frühesten Baustoffe für Häuser. Und weil sich mit ihm moderne Ansprüche an Gestaltung und Nachhaltigkeit besonders gut umsetzen lassen, ist er auch heute noch im Hausbau unverzichtbar. Dank unserer langjährigen Erfahrung (Eyrich-Halbig Holzbau gibt es schon seit 1933) wissen wir Holz richtig einzusetzen, damit unsere Kunden jahrzehntelang Freude daran haben und weitergeben können.

          Ein paar Begriffe kurz erklärt

          Gesamtnutzungsdauer

          Der Zeitraum, in dem ein Gebäude bei normaler Instandhaltung wirtschaftlich nutzbar ist und den Ansprüchen der Nutzer gerecht wird. Die ausführliche Definition auf Wikipedia.

          Restnutzungsdauer

          Sie zeigt an, wie viele Jahre ein Gebäude von einem bestimmten Termin an (Wertermittlungsstichtag) noch nutzbar ist. Oder als Formel: Restnutzungsdauer = Gesamtnutzungsdauer ./. Gebäudealter. Die ausführliche Definition auf nwb – Datenbank.

          Technische Lebensdauer

          Sie misst die Zeitspanne zwischen Errichtung und Abriss, weil eine Instandsetzung nicht mehr möglich ist. Die ausführliche Definition auf Fraunhofer Informationszentrum Raum und Bau als pdf.

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          Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Bildrechte Stabkirche aus Holz von Pixabay, Fotos im Beitrag von Stefan Theßenvitz

          Holz macht glücklich

          Oberthulba, 4. Februar 2020 – Für uns von EYRICH-HALBIG HOLZBAU ist Holz der Baustoff, aus dem wir die Träume unserer Kunden Wirklichkeit werden lassen. Wir schaffen damit Ihr Zuhause – mit einem Baustoff der wirklich glücklich macht. Zimmerermeister Michael Eyrich-Halbig erklärt, warum es für ihn nichts Besseres gibt als den Baustoff Holz.

          Holzhäuser sind für Menschen, die nachhaltig und klimaschonend leben möchten, oft die erste Wahl. Freut Sie das?

          Michael Eyrich-Halbig: Ja, natürlich. Als Zimmerer erleben wir jeden Tag, dass Holz nicht ein, sondern der Baustoff für Häuser ist. Seine natürlichen Eigenschaften schaffen die ideale Grundlage, an die zum Beispiel die energiesparende Heiztechnik oder andere ökologische Baustoffe andocken.

          Was fasziniert Sie persönlich so am Holz?

          Michael Eyrich-Halbig: Es ist ein Baustoff der lebt und der einzigartig ist. Es macht einfach Freude, Holz zu bearbeiten. Am Anfang ist der Baum. Er hat jahrelang im Wald gestanden, er hat Sauerstoff produziert und CO2 aus der Luft gebunden. Jeder Baumstamm erzählt mit den Jahresringen seine ganz eigene Geschichte. Das spüren wir auch noch beim Konstruktionsholz, mit dem wir arbeiten. Holz ist eben das Beste, was der Wald zu bieten hat.

          Hinzu kommt – jeden Baum, den wir aus dem Wald nehmen und weiterverarbeiten schafft Platz für neue Bäume im Wald. Das ist der perfekte Kreislauf. In den Städten und Dörfern entsteht mit dem verbauten Holz ein „zweiter Wald“, der das CO2 langfristig bindet und im Wald wächst neues Leben nach.

          Wie ist es mit der Verarbeitung?

          Eyrich-Halbig: Holz zu schneiden und zu Wänden oder Decken zu verarbeiten, ist auch ein sinnliches Erlebnis. Uns, die wir täglich in der Fertigung sind, ist es zwar kaum noch bewusst, aber der würzige, angenehme Geruch von Holz ist die ganze Zeit in der Luft.

          Viele historische Häuser wurden mit Holz gebaut. Man denke nur an Fachwerkhäuser. Warum ist der traditionelle Baustoff Holz für Sie gleichzeitig ein moderner Baustoff?

          Michael Eyrich-Halbig: Auch wenn wir im Holzbau zusätzliche Dämmstoffe verwenden – bei Zellulose ist die Grundlage übrigens ebenfalls Holz – wirkt Holz schon durch seine natürlichen Eigenschaften isolierend. Die natürliche Zellstruktur mit über 600 kleinsten Kapillargefäßen auf einem Millimeter speichert die Wärme, hält die Restfeuchtigkeit konstant und gleicht Temperaturschwankungen aus. Ideale Voraussetzungen, um mit wenig Heizenergie ein angenehmes Wohnklima zu schaffen. Legen Sie mal Ihre Hand auf ein Stück Holz. Es hat immer eine gewisse Wärme.

          Und aus handwerklicher Sicht?

          Michael Eyrich-Halbig: Holz ist fest, stabil und gleichzeitig biegsam. Wir können damit sehr viele Formen möglich machen. Außerdem hält Holz Zug wie Druck gut aus. Dank seiner hervorragenden statischen Eigenschaften können wir großzügige Raumkonzepte genauso umsetzen, wie die Raumaufteilung nachträglich verändern. Innenwände lassen sich leicht versetzen, weil die Statik von nur wenigen Wänden getragen wird.

          Zimmerer ist ein Beruf mit Tradition. Was sollte jemand mitbringen, der mit Holz arbeiten möchte?

          Michael Eyrich-Halbig: Der Beruf des Zimmerers braucht Menschen, die Freude haben, mit ihren Händen etwas zu schaffen, die mit natürlichen Werkstoffen arbeiten möchten und im Team zusammenarbeiten können. Das Fachliche lernt man in der Ausbildung.

          Lust auf Holz? Erlebe das Arbeiten mit Holz selbst als Praktikant oder Auszubildender (m/w/d). Sprich uns einfach an.

          Hier auf unserer Website findest du alle Informationen, um Dich bei uns zu bewerben, gerne auch online. Bei Klick auf das Bild öffnet sich in Deinem Browser ein neues Fenster “Ausbildung zum Zimmerer.”

          Eine Hymne auf das Holz

          Auch die Band „257er“ mag Holz – wenn auch etwas anders. Im Video zu ihrem Song „Holz“ zeigen sie kreative Einsatzmöglichkeiten.

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          Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Video von SELFMADE RECORDS, Fotos von Stefan Theßenvitz

          Klug heizen

          Oberthulba, 15.01.2020 – Der Januar gibt sich bisher vergleichsweise mild im Landkreis Bad Kissingen. Dabei zählt der Monat normalerweise zu den kältesten des Jahres und es ist die Zeit, in der Heizungen in den meisten Wohnhäusern auf Hochtouren laufen. Für Michael Eyrich-Halbig von EYRICH-HALBIG HOLZBAU zeigt sich an kalten Tagen besonders gut, ob Heizung und Haus aufeinander abgestimmt sind.

          Die richtige Heizung für moderne Häuser finden

          Eine Heizung sollte immer im Zusammenhang mit der Dämmleistung des Hauses betrachtet werden.

          Mit einer entsprechenden Gebäudehülle ist sogar ein Haus ohne Heizung machbar, ohne dass es in den Räumen kalt wird. Eine moderne Gebäudehülle sorgt dafür, dass möglichst wenig Wärme aus den Wohnräumen verloren geht, entsprechend gering ist heute der Bedarf an Heizenergie.

          Die beste Wärme ist die, die nicht aus dem Haus entweicht“, bringt Eyrich-Halbig es auf den Punkt. Darum ist bei ihm die Dämmung bereits im Wandaufbau integriert und muss nicht wie beim Mauerwerk zusätzlich aufgebracht werden. Häuser von EYRICH-HALBIG HOLZBAU erzielen zudem hohe Dichtigkeitswerte, so dass Wärme nicht unkontrolliert nach außen dringen kann.

          Weil moderne Häuser nur noch eine geringe Heizleistung von weniger als 45 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr benötigen, sind Heizungen heute auf entsprechend niedrige und gleichbleibende Leistung ausgelegt. Ob Wärmepumpe, Pelletheizung, Hackschnitzelheizung oder Gasheizung – die Auswahl ist auch unter Berücksichtigung von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit groß.

          Zimmerermeister Michael Eyrich-Halbig bevorzugt immer Energieträger, die auf erneuerbare Ressourcen setzen. Auf diese Heizungen gibt es auch eine Förderung vom Staat. Das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat vor wenigen Tagen die Förderung 2020 vorgestellt. Bei Austausch einer Ölheizung werden bis zu 45 Prozent der Kosten gefördert (Details siehe unten).

          Niedrigenergie-Heizungen

          Wärmepumpen gehören zu den beliebtesten Heizungsarten bei Holzhäusern. Sie können mit einer Solarthermie kombiniert werden und sichern auch die Warmwasseraufbereitung. Eine solche Heizung nutzt die Wärme aus der Umgebung des Hauses: entweder die Temperatur im Boden, im Grundwasser oder der Außenluft. Eine Flüssigkeit nimmt die Wärme von außen auf, damit sie verdichtet werden kann. Dabei steigt die Temperatur der Flüssigkeit. Mit dieser Wärme wird schließlich das Heizungswasser erhitzt. Betrieben wird die Pumpe mit Strom. Je nach Effizienz der Pumpe entstehen aus einer Kilowattstunde Strom durchschnittlich vier Kilowattstunden Heizleistung.

          Auch Holz ist ein erneuerbarer Energieträger.

          Es kann als Zentralheizung mit Pellets und Hackschnitzeln oder als Kaminofen und Kachelofen für Wärme in einzelnen Bereichen sorgen. Holz hat einen hohen Brennwert, setzt aber Kohlendioxid frei.

          Bei der Heizung kommt es weniger auf die Betrachtung der einzelnen Maßnahme an, sondern auf das Ganze.

          Bei jeder Entscheidung ist zu berücksichtigen: Wie viel Heizenergie wird benötigt? Das ist für Michael Eyrich-Halbig auch die zentrale Frage bei Anbauten und Umbauten sowie energetischen Modernisierungen.

          Und es freut Michael Eyrich-Halbig, wenn mit wenig Energieaufwand ein wohliges und gutes Raumklima herrscht.

          Fördermöglichkeiten

          Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Sanierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien. Wer auf eine Solarthermie (für Warmwasser und Heizung), Holzbrennstoffe (zum Beispiel Pellets und Holzschnitzel) oder Wärmepumpen setzt, kann einige tausend Euro als Förderung erhalten.

          Anfang 2020 hat das BAFA die aktuelle Förderübersicht für 2020 herausgegeben.


          Die Grafik als Download

          Der Text unterhalb der Grafik:

          Es gelten die Bestimmungen der Richtlinien vom 31.12.2019. Anträge können ab 02.01.2020 ausschließlich über das elektronische Antragsformular gestellt werden. Die Antragstellung muss vor Beginn der Maßnahme erfolgen.

          1. Die Fördersätze beziehen sich auf die förderfähigen Kosten für die beantragte Maßnahme.
          2. Da eine Solarkollektoranlage nie allein die gesamte Heizlast eines Gebäudes tragen kann, wird hier keine Austauschprämie gewährt.
          3. Kombination einer Biomasse-, Wärmepumpen- und/oder Solarkollektoranlage.
          4. Renewable Ready: Installiert wird eine Gasbrennwertheizung mit Speicher und Steuerungs- und Regelungstechnik für die spätere Einbindung eines erneuerbaren Wärmeerzeugers.
          5. Gilt für die gesamte förderfähige Anlage, inkl. erneuerbarer Wärmeerzeuger.
          6. Gilt für die gesamte förderfähige Anlage, ohne den später zu errichtenden erneuerbaren Wärmeerzeuger.

          Stand: 1. Januar 2020


          Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf, Grafiken vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Fotos von Stefan Theßenvitz,

          Holz im Raum

          Oberthulba, 10.12.2019 – Holz atmet, es lebt und es tut der Seele gut. Auf ganz natürliche Weise sorgt es für ein gutes Raumklima und eine angenehme Wohnatmosphäre. Kein Wunder also, dass unsere Bauherren mit Holz auch im Hausinneren Akzente setzen. Dabei gibt es viel mehr Möglichkeiten als den bekannten Landhausstil.

          Beim modernen Holzhausbau können Wände, Fußböden und Decken in ihrem natürlichen Zustand eingesetzt werden. Die Inneneinrichtung folgt dabei entweder einer Linie oder spielt bewusst mit Gegensätzen. Die Wärme von Holz eignet sich zum Beispiel hervorragend, um einer ansonsten eher kühlen und nüchternen Innenarchitektur einen Kontrapunkt zu geben. Besonders häufig wird dies bei der Deckengestaltung genutzt.

          Im Holzbau kann die Decke mit einer offenen Balkenlage (sichtbare Balkenlage) gestaltet werden. Die tragenden Balken verschwinden dabei nicht hinter Deckenplatten, sondern das massive Holz gibt dem Raum eine natürliche Note. Auch die Decke selbst kann offen gehalten werden, so dass die Holzkonstruktion zu sehen ist.

          Decke aus Holz? Wirkung selbst ausprobieren

          Bei der Planung mit unseren Bauherren sprechen wir auch darüber, ob eine offene Decke drückend wirkt, weil die Decke nicht weiß gestrichen ist, wie wir es oft gewohnt sind. Die beste Antwort darauf ist: Probieren Sie es einfach aus. Für jeden ist die Wahrnehmung eine andere. Wer einen Raum mit einer offenen Balkenlage betritt, dem fällt schnell auf, dass der ganze Raum luftiger und höher wird. Die zusätzliche Höhe entsteht, weil es keine Deckenkonstruktion gibt, die das Holz verkleiden muss.

          Viele unserer Kunden entscheiden sich für eine Decke aus Massivholz. Es sieht gut aus und es ist eine hochwertige Lösung mit sehr guten schallschutztechnischen Eigenschaften.

          Wände als Kontrapunkt oder im klassischen Landhausstil

          Bewohner eines Blockhauses, das aus Vollholz konstruiert ist, können ihre Wände problemlos ohne weitere Verkleidung (Gipskartonplatten oder ähnliches) belassen. Wände und Decken mit sichtbarem Holz geben einem Haus die klassische Holz-Note, die sich auch im Landhausstil findet. Gezielt gewählte Unterbrechungen durch andere Materialien schaffen einen großen Gestaltungsspielraum. Wer bei der Wandgestaltung zusätzliche natürliche Akzente setzen möchte, kann einzelne Wände oder Bereiche zum Beispiel mit Lehmputz versehen. Lehm ist ein hervorragender Feuchtigkeitsspeicher, der die Raumluft noch weiter verbessert.

          Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten von Holz erfahren möchten, sprechen Sie uns einfach an.

          Videotipps für Häuser mit Holz im Raum in unserem Youtube-Kanal

          Die beliebtesten Holzsorten in Deutschland

          Fichte Fichte ist unser Baustoff. Im modernen Holzhausbau werden Balken, Latten, Bretter, Leisten und Dielen aus Fichtenholz gefertigt. Jeder vierte Baum in Deutschland ist eine Fichte.
          Kiefer Ähnlich wie die Fichte wird das Kiefernholz im Holzhausbau als Konstruktionsholz eingesetzt. Was uns Zimmerer nicht so freut: Der hohe Harzanteil macht Sägeblätter stumpf. Aber er sorgt dafür, dass es im Haus gut riecht. Beliebt ist die Kiefer auch als Holzboden.
          Eiche Eichen weisen einen hohen Anteil an Gerbsäure auf. Das nutzt der Winzer, wenn Eichenfässer ihre sogenannten Tannine an den Wein abgeben und damit einen besonderen Geschmack ausprägen. Beim Hausbau sorgt die Gerbsäure dagegen für einen sehr guten Schutz vor Pilzen und Insekten. Darum wird Eichenholz gern für den Außenbereich genutzt.
          Buche Buchenholz erfreut sich besonders im Möbelbau großer Beliebtheit. Das Holz hat eine leichte rötliche Färbung, die über die Jahre zunimmt. Darum spricht man häufig auch von „Rotbuche“. Im Holzbau wird Buche eher selten eingesetzt.
          Esche Eschenholz ist nicht nur robust, es ist auch elastischer als andere Hölzer. Darum wird es dort eingesetzt, wo es Bögen braucht: Zum Beispiel bei einem Schlitten.

          Mehr Informationen zum heimischen Holz finden Sie in der Broschüre „Unser Waldbäume“ (5 MB) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

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          Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos und Videos: Stefan Theßenvitz

          Bauen im Winter

          Oberthulba, 18.11.2019 –Wer mit Holz baut, braucht keine Winterpause. Die Winterhelden von Holzbau Eyrich-Halbig trotzen Schnee und Kälte. Sie sorgen zu jeder Jahreszeit für Traumhäuser.

          Winterpause – das gibt es beim Fußball

          Fußballplätze sind im Winter wegen Regen, Schnee und Eis unbespielbar. Auch beim tradierten Hausbau kennt man den Begriff der Winterruhe. Wenn die Temperaturen unter minus 5 Grad fallen, geht kaum noch etwas – zumindest wer auf Beton und Stein setzt.

          Für Beton und Stein ist Nässe und Kälte ein Problem

          Das Bauen mit Beton und Steinen ist bei niedrigen Temperaturen mit Problemen verbunden. Darum war es in einigen Städten wie Leipzig vor gut 100 Jahren sogar noch verboten, im Winter zu bauen. Das Verbot hatte seinen Grund: Beton besteht aus Wasser, Kies und Zement. Gefriert das Wasser, härtet der Baustoff selbst mit chemischen Zusatzstoffen nicht richtig aus. Auch für Mauersteine ist gefrierendes Wasser ein Problem. Sind die Steine nass und die Außentemperaturen sinken unter den Gefrierpunkt, können sie platzen und müssen ersetzt werden.

          Unsere Häuser aus Holz entstehen ohne Pause auch im Winter

          Unsere Winterhelden bauen Traumhäuser auch bei Schnee und Kälte. In nur ein bis zwei Tagen erstellen unsere Zimmerer und Monteure ein Haus mit geschlossener Hülle – unabhängig vom Wetter. Möglich macht das die Vorfertigung: Wände und Decken werden in unserer warmen Werkhalle vorgefertigt und wachsen auf der Baustelle schnell zum fertigen Haus.

          Geschlossener Rohbau in wenigen Tagen

          Der geschlossene Rohbau schützt die Konstruktion, so dass Regen, Schnee und niedrige Temperaturen dem Gebäude nichts mehr anhaben können. Auch gelangt keine Feuchtigkeit in das Haus. Aufwendiges Lüften ist nicht nötig und es bildet sich kein Schimmel.

          Damit kann der Innenausbau sofort beginnen. Bauherren schätzen diese Planungssicherheit. So können sie den Umzug in ihr neues Traumhaus verlässlich planen und vermeiden damit unnötige finanzielle Belastungen.

          Videotipp: Wie entsteht eigentlich ein modernes Holzhaus? Wir geben Ihnen Einblicke in unseren Produktionsablauf.

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          Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: 81fünf und Stefan Theßenvitz

          Unser Produktionsablauf

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          Oberthulba, 5.11.2019 – Im modernen Holzhausbau werden Wandelemente, Deckenelemente und Dachelemente nicht auf der Baustelle errichtet, sondern sie entstehen im Vorfeld in der Produktionshalle von EYRICH-HALBIG HOLZBAU. Auf der Baustelle werden die fertigen Elemente anschließend in kurzer Zeit montiert. Zimmerermeister Michael Eyrich-Halbig beantwortet im Interview die wichtigen Fragen zum Thema Vorfertigung.

          Warum fertigen Sie Wände, Decken und Dächer vor, statt auf der Baustelle zu arbeiten?

          Michael Eyrich-Halbig: Wir fertigen ganze Wandelemente und Deckenelemente lieber in unserer Halle als auf der Baustelle, um präziser zu arbeiten. In der Halle können wir die Arbeitsschritte besser planen und ausführen. Bevor es weitergeht, wird alles kontrolliert. So sichern wir zu jederzeit eine hohe und gleichbleibende Qualität.

          Warum ist das Arbeiten in der Halle einfacher als auf der Baustelle?

          Michael Eyrich-Halbig: In der Halle haben wir die besten Rahmenbedingungen zum Arbeiten. Uns stehen modernste Maschinen zur Verfügung, damit jeder Winkel, jeder Abstand und jede Höhe exakt passt. Auch für die Haustechnik bereiten wir alles präzise vor. Außerdem sind wir unabhängig vom Wetter. Es ist trocken und warm – sogar im Winter.

          Was ist der Vorteil für die Bauherren?

          Michael Eyrich-Halbig: Der Bauherr hat zwei große Vorteile: Erstens sichern wir dank Vorfertigung, dass im späteren Haus alles so ist, wie er es sich gewünscht hat. Es gibt keine individuellen Fehler bei der Umsetzung, die später aufwändig behoben werden müssen. Zweitens geht es auf der Baustelle rasend schnell. Je nach Projekt ist nach ein oder zwei Tagen der Rohbau komplett aufgestellt und dicht. Im Herbst und Winter ist es für den Innenausbau ein riesiger Vorteil, wenn alles trocken ist.

          Was verändert sich für den Bauherrn?

          Michael Eyrich-Halbig: Wir arbeiten sehr eng mit ihm zusammen – von Beginn an. Wir sorgen dafür, dass alle wichtigen Entscheidungen im Vorfeld angesprochen, erörtert und getroffen werden. Das bewahrt den Bauherrn davor, auf der Baustelle unter Druck wichtige Entscheidungen treffen zu müssen.

          Gibt es denn keine Überraschungen mehr auf der Baustelle?

          Michael Eyrich-Halbig: Unser Ziel es ist, Überraschungen jeder Art zu vermeiden. Weil wir unsere Prozesse schon lange auf die Vorfertigung ausgerichtet haben, verfügen wir über die nötige Erfahrung, die Bauherren verantwortungsvoll durch den gesamten Planungsprozess zu führen. Aber natürlich sind Änderungen später auf der Baustelle möglich. Da hilft uns der flexible Baustoff Holz. Noch ist es Zukunftsmusik, aber lange wird es nicht mehr dauern, bis es Standard ist, Häuser im Vorfeld per VR-Brille zu erkunden und virtuell durch die Räume zu gehen. Wir sind optimal auf solche Möglichkeiten vorbereitet, weil sie logisch in unsere Beratung passen.

          Kann man Vorfertigung für Anbauten und Umbauten nutzen?

          Michael Eyrich-Halbig: Ja natürlich, auch bei einem Umbau fertigen wir in der Halle exakt vor, damit wir auf der Baustelle in kurzer Zeit und pünktlich fertig sind. Elektriker, Installateure und andere Handwerker für die Innenarbeiten schätzen es, dass sie genau wissen, wann es für sie losgeht. Dann läuft auf der Baustelle alles Hand in Hand.

          Wir versprechen unseren Kunden

          • Sorgfältige Planung
          • Visualisierung der Planung in 3D
          • Präziser Abbund
          • Elementfertigung auf Maß
          • Unsere Produktion ist wetterunabhängig, präzise und termintreu.

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          Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Video und Foto: Stefan Theßenvitz

          Barrierefrei wohnen

          Nur jede fünfte Wohnung ist barrierefrei

          Oberthulba, 18.10.2019 – Die Menschen werden immer älter. Wer heute geboren wird, lebt durchschnittlich 10 Jahre länger als seine Eltern. Gleichzeitig gibt es den starken Wunsch, möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu wohnen.

          Doch nur rund 20 Prozent aller Wohnungen sind derzeit baulich darauf vorbereitet. Gehandelt wird erst, wenn ein Umbau unvermeidlich ist. Das belegen auch die Zahlen: Sobald mindestens ein Bewohner pflegebedürftig wird, steigt der Anteil der barrierefreien Wohnungen auf 50 Prozent.

          Ein Haus ohne Stufen und schmale Stellen macht es jedem leichter. Darum geht es bei Barrierefreiheit nicht um das Alter der Bewohner oder Gäste. Stolperfallen sind für Kleinkinder genauso ein Risiko und jede Stufe ist auch für Kinderwagen ein Hindernis.

          Barrierefreies Wohnen ist keine Frage des Alters. Mit Holz können sich Bauherren schon jetzt ganz einfach über zusätzlichen Komfort freuen.
          Barrierefreies Bad

          Barrierefreies Bad

          Viele Wege zur Barrierefreiheit

          Barrieren sind Hindernisse, die uns in unsere Beweglichkeit und Freiheit einschränken. Manchmal kann eine solche Barriere sinnvoll und notwendig sein, aber nicht im eigenen Haus. Doch oft wird dem Thema Barrierefreiheit erst Bedeutung geschenkt, wenn Schwellen, Stufen und Abstände im Haus zu einem fast unüberwindbaren Hindernis werden. Dabei ist barrierefreies Wohnen keine Frage des Alters, sondern vielmehr des Komforts.

          Barrierefrei planen

          Barrierefreies Wohnen lässt sich am besten schon bei der Planung eines Neubaus berücksichtigen. Der Effekt: Räume werden so aufgeteilt, dass immer ausreichend Platz vorhanden ist, selbst wenn die eigene Bewegungsfähigkeit einmal eingeschränkt sein sollte. Erreicht wird das zum Beispiel durch breitere Durchgänge und größere Freiflächen besonders im Bad oder Schlafzimmer.

          Barrierefreies Schlafzimmer

          Barrierefreies Schlafzimmer

          Hindernisse vermeiden und beseitigen

          Schwellen werden genauso vermieden wie größere Stufen. Zum barrierefreien Wohnen zählt auch, dass alle Einrichtungen im Haus unabhängig von der Höhe erreicht werden können. Einige dieser Überlegungen lassen sich in einem Neubau sofort umsetzen, andere können bereits vorgesehen werden, damit ein späterer Umbau möglichst einfach durchzuführen ist.
          Holz ist einfach flexibler.

          Bei Wänden aus Stein oder Beton ist ein solcher Umbau oft aufwendig und teuer. Sind die Wände dagegen aus Holz oder mit einer Holzkonstruktion errichtet, gelingt ein Umbau einfacher. Holz gibt uns Flexibilität in der Raumaufteilung und Gestaltung.

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          Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

          Machen Sie Ihr Haus fit für Herbst und Winter

          Oberthulba, 07.10.2019 – Die Bäume verlieren ihre Blätter, es wird stürmischer und kälter: Der Herbst steht vor der Tür. Michael Eyrich-Halbig von EYRICH-HALBIG HOLZBAU weiß, was Hausbesitzer im Herbst und Winter besonders beachten sollten.

          Mit dem kurzen Herbst-Check haben Sie dauerhaft Freude an Ihren eigenen vier Wänden. Und wenn Ihr Haus herbstfit ist, dann lässt sich der nächste Herbststurm noch gemütlicher von innen beobachten.

          Fangen wir oben an: das Dach

          Bei Regen und Sturm fängt das Dach Unmengen von Wasser ab. Darum ist es unerlässlich, dass beim Dach alles dicht ist. Prüfen Sie von innen, ob sie auf dem Dachboden Undichtigkeiten erkennen können. Von außen sollten Sie besonders die Stellen anschauen, an denen Wasser abläuft: an Kehlen, Schornsteinen oder Dachaufbauten. Reinigen Sie das Dach von Laub und Schmutz, indem sie es mit Wasser spülen. Schneiden Sie Äste und Zweige ab, die bei Wind gegen die Dachflächen schlagen. Der Herbst ist auch die Zeit, in der Sie die Dachrinnen vom Laub befreien und reinigen sollten, damit Fallrohre und Ringdrainagen nicht verstopfen. Wenn neben Ihrem Haus viele große Bäume stehen: Überlegen Sie, Laubschutzgitter anzubringen.

          Werfen Sie einen Blick auf die Fassade

          Schauen Sie sich im Herbst die Fassade Ihres Hauses aufmerksam an und suchen Sie nach Rissen, durch die Feuchtigkeit in die Wandkonstruktion eindringen könnte. Geht ein Riss nicht bis auf den Untergrund, kann man die abblätternde Stelle mit einem Schaber oder einer Drahtbürste vorsichtig entfernen und überstreichen. Kleinere Risse müssen zudem abgedichtet werden. Dazu eignen sich spezielle Fassaden-Dichtmassen auf Acrylbasis. Sie sind temperaturbeständig von -20 Grad bis +80 Grad und haften auch auf feuchten, saugenden Untergründen.

          Damit die Hinterlüftung der Fassade weiter gesichert ist, achten Sie darauf, dass Pflanzen und Büsche nicht zu dicht an die Hauswand heranwachsen. Prüfen Sie, ob Blumenbeete, Rasen oder ähnliches mindestens 30 Zentimeter Abstand zur Unterkante der Fassadenverkleidung haben. Wenn Sie Sand gegen Ihre Hauswand geschüttet haben, entfernen sie ihn. Ansonsten dringt Feuchtigkeit in den Wandaufbau.

          Diese Pflege sollten Sie Ihren Holzfenstern gönnen

          Fenster sind ein wichtiges optisches Element in der Fassade. Im Winter ist die Dichtigkeit zudem entscheidend für ein energieeffizientes Wohnen. Prüfen Sie die beweglichen Beschlagteile. Machen Sie diese gegebenenfalls mit einigen Tropfen harzfreiem Öl wieder leichtgängig. Kontrollieren Sie auch die unteren Querbereiche und Regenablaufschrägen. Prüfen Sie die Flügelfalzdichtung auf Sitz und Zustand. Nur eine elastische und richtig eingezogene Dichtung kann Zugluft und Wasser abhalten. Um Staub und Insektenschmutz zu entfernen, wischen Sie Holzteile mit reinem Wasser ab. Das verhindert den Ansatz von Grünalgen und Pilzen.

          Je nachdem, wie deckend die Farbbeschichtung gewählt ist, müssen Holzfenster und Holztüren alle ein bis fünf Jahre neu gestrichen werden. Die folgende Aufstellung gibt Anhaltspunkte für das Streichintervall von Holzfenstern:

          Nicht der Bewitterung ausgesetzte Hölzer

          Transparent nach 3 Jahren
          Deckend nach 5 Jahren

          Normaler direkter Bewitterung ausgesetzte Hölzer

          Transparent (hell) nach 1 Jahr
          Transparent (dunkel) nach 3 Jahren
          Deckend nach 4 Jahren

          Extremer direkter Bewitterung ausgesetzte Hölzer

          Transparent (hell) weniger als 1 Jahr
          Transparent (dunkel) nach 2 Jahren
          Deckend nach 4 Jahren

          Der erste Frost kommt bestimmt

          Auch wenn es im Herbst nur selten friert: Lassen Sie bei Frostwetter das gesamte Wasser aus Leitungen und Wasserhähnen, die sich außerhalb des Hauses befinden und nicht frostsicher sind.

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          Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Foto von Stefan Theßenvitz