Schlagwort: Holzrahmenbauweise

Fassadenelemente

Oberthulba, 14.05.2022 – Mit großen Fassadenelementen lassen sich besondere Akzente setzen. Farbe, Flächen und Materialien bieten vielfältige Möglichkeiten. Fassadenelemente eignen sich für spannende Akzente und ein modernes Design. Dank unseres cleveren Wandaufbaus können wir von EYRICH-HALBIG nahezu jedes Element vor die Wand hängen – die sogenannte vorgehängte hinterlüftete Fassade. Ob Mischung von Putz und Platten, horizontale und vertikale Ausrichtung, einfarbig oder bunt – Baufamilien haben alle Freiheiten bei der Fassadengestaltung.

Die Fassade ist mehr als eine reine Gebäudehülle

Die Fassade sorgt für den ersten Eindruck und kann als eigenes optisches Statement genutzt werden. Wer besondere Akzente setzen möchte, hat mit vorgehängten, hinterlüfteten Fassadenelementen alle Freiheiten. Eine klassische Fassadengestaltung mit Holz und Putz erhält durch die Mischung mit anderen Materialien einen modernen Look.

Freiheit bei der Fassadengestaltung

Die Holzrahmenbauweise, die wir von EYRICH-HALBIG nutzen, gibt unseren Kunden bei der Fassadengestaltung jede Freiheit. Denn alle statischen und energetischen Aufgaben wie die Dämmung kann bereits die clevere Wandkonstruktion übernehmen. Häufig wird eine Putzfassade fest mit der Wand verbunden, aber es geht auch anders: Über ein an der Wand fixiertes Trägersystem können wir im Prinzip jede beliebige Fassade vor die Wand hängen.

Fassaden geben Struktur, sie bieten Schutz und sie sind Eyecatcher.

Beliebt sind aktuell Schichtstoffplatten (auch HPL-Platten genannt). Sie haben meist einen Holzkern, der von einer extrem widerstandsfähigen Kunstharz-Schicht überzogen ist. Das macht sie formstabil und farbstabil. Was Kunden besonders schätzen: HPL-Platten sind wartungsfrei und extrem langlebig. Selbst starke Witterung kann ihnen nichts anhaben.

Moderner Look durch Fläche und Farbe

Ein besonders moderner Look entsteht über großflächige Platten. Mit ihnen lassen sich hervorragend Kontrastpunkte setzen. Farbige Elemente machen die Fassade bunt oder geben ihr eine besondere Wärme. Aber auch durch die vergleichsweise große Fläche einer HPL-Platte entsteht eine eigene Optik. Vordächer und Erker setzen sich zum Beispiel durch die Fassadengestaltung optisch ab und geben dem Haus ein markantes Design.

Handwerkliches Können bringt gute Ergebnisse

Die Fassadenelemente lassen sich grundsätzlich vertikal und horizontal anbringen. Wobei die horizontale Ausrichtung Erfahrung und eine hohe Ausführungsqualität erfordern, was für uns von EYRICH-HALBIG aber kein Problem darstellt.

Hitzeschutz im Sommer

Ein weiterer Vorzug ist der immer wichtiger werdende Hitzeschutz im Sommer. Eine vorgehängte Fassade funktioniert wie ein Schutzschild, das schon einen Teil der intensiven Sonneneinstrahlung abschirmt, bevor sie auf die Wand und die Dämmung trifft.

Sanierung älterer Gebäude

Die Fassadenplatten sind hinterlüftet. Weil die Fassade am oberen und unteren Rand offen ist, kann Luft zirkulieren und Feuchtigkeit abtransportiert werden. Ein dünnes Gitternetz hält Insekten davon ab, in die Luftschicht zu gelangen. Gerade wegen dieser Hinterlüftung eignen sich vorgehängte Fassade bei der Sanierung älterer Gebäude.

Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Bildnachweis: 81fünf mit Dank an Förster Holzbau

Dachfenster und Dachgauben

Oberthulba, 27.04.2022 – Unter Dach ist viel möglich – Ob im Neubau oder im Dachausbau in bestehenden Gebäuden! Das Dachgeschoss kann dank unserer intelligenten Holzrahmenbauweise und natürlicher Baustoffe auf einfache Weise zu einem echten Raum-Plus werden. Dachfenster, Dachgauben, große Fensterflächen. Wie soll es bei Ihnen unterm Dach aussehen?

Von der Ausbaureserve zum hochwertigen Wohnraum

Der Raumbedarf ist nicht zuletzt durch den aktuellen Home-Office-Trend gestiegen. Das Dachgeschoss bietet spannende Möglichkeiten.

Unterm dem Dach schlummern oft ungeahnte Möglichkeiten für mehr hochwertigen Wohnraum. Was früher als Ausbaureserve geplant war, wird von uns heute bereits bei der Neubauplanung frühzeitig eingebunden. Denn das Dachgeschoss drängt sich heute dank moderner Fensterflächen-Lösungen und zusätzlichen Dachgauben nahezu auf. Platz für attraktiven Wohnraum – sei es als Schlafzimmer, Hobbyraum oder sogar als zusätzliche Wohnung.

Unter dem Dach werden Wünsche wahr

Die Ansprüche an die eigenen vier Wände sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Mehr Platz für Hobbys, zum Wohlfühlen oder fürs Arbeiten im Home-Office haben die bestehenden Räume oder herkömmliche Raumplanungen oft an ihre Grenzen gebracht. Es sind schon eine Menge Wünsche, die Michael Eyrich-Halbig, der bei uns für den Neubau zuständig ist, im wahrsten Sinne des Wortes unter ein Dach bringen muss.

Helligkeit und angenehmes Raumklima lassen sich planen

Genau dieses Dach bietet viele zusätzliche Möglichkeiten. Um ein Dachgeschoss perfekt zu nutzen, muss die Statik des Hauses dies ermöglichen – bei einem nachträglichen Ausbau ist natürlich die Stabilität der Dachkonstruktion zu beachten. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Helligkeit und die Raumtemperatur. Dachgauben, Dachfenster und große Fensterflächen sorgen für ausreichend Tageslicht. Gleichzeitig muss die Dämmung gut geplant werden, damit es im Sommer nicht zu heiß wird und im Winter nicht zu viel Wärme entweicht. Michael Eyrich-Halbig empfiehlt hier Zellulose-Dämmung. Sie ist ökologisch und hat sehr gute Dämmeigenschaften, was sich besonders im Sommer auszahlt. Die Temperaturen unter dem Dach bleiben angenehm.

Dachgauben öffnen neue Möglichkeiten

Dachgauben bieten neben mehr Licht auch mehr Raum, da die Dachschräge durchbrochen wird. Ob und wie viele Gauben möglich sind, muss anhand der lokalen Bauordnung geprüft werden. Beim Dachausbau an bestehenden Gebäuden will das Bauamt in der Regel mitreden, weil die Gebäudeform oder die Optik des Dachs verändert wird.

Sonnenschutz ist Hitzeschutz

Zum Schluss noch einmal zur Wärmedämmung. Bei einem energieeffizienten Gebäude müssen natürlich auch die Fenster eine geringe Wärmedurchlässigkeit haben. Dies erkennt man an einem niedrigen U-Wert. Was im Winter gewünscht ist, kann im Sommer schnell zu Problemen führen – gerade bei großen Fensterflächen. Darum sollte bei der Planung auch an eine Beschattung gedacht werden. Hier gilt: Ein außenliegender Sonnenschutz verhindert, dass die Hitze ins Haus kommt. Innenliegende Rollos sind zwar günstiger, bieten aber einen geringeren Hitzeschutz.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Unsplash via 81fünf

Mietobjekte in Holzbauweise

Oberthulba, 31.03.2022 – Der moderne Holzbau spielt seine Vorteile für Investoren bereits bei Doppelhäusern oder Reihenhäusern aus. Architekten, Planer und Projektentwickler entdecken die Vorzüge des natürlichen Baustoffs Holz für die Realisierung von Mietobjekten.

Holz – die klimafreundliche Alternative

Seitdem bei mehrgeschossigen Wohngebäuden und Bürogebäuden Holz als klimafreundliche Alternative stärker in den Fokus genommen wird, entdecken Architekten, Planer und Projektentwickler die Vorzüge des natürlichen Baustoffs.

Das sind die harten Fakten:

  • sehr gute statische Eigenschaften
  • weniger Wohnraumverlust durch den Wandaufbau
  • kurze Bauzeit dank Vorfertigung

Holz sorgt für zufriedene Mieter und Nutzer

Was immer wichtiger wird: Der klimafreundliche Baustoff Holz reguliert die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen, wirkt beruhigend auf die Atemwege und verbreitet eine wohltuende Atmosphäre. Das macht die Investition in ein Holzgebäude zukunftssicher und sorgt für zufriedene Mieter und Nutzer. Unser Versprechen: Mit dem Team von EYRICH-HALBIG entstehen schon heute die mehrgeschossigen Gebäude von morgen.

Doppelhäuser und Reihenhäuser aus Holz

Noch haben größere Bauprojekte aus Holz einen Pionier-Charakter. Kommunen und Planungsbüros gelten als Vorreiter, wenn sie sich zum Beispiel für Mehrfamilienhäuser in Holzrahmenbauweise entscheiden. Dabei muss es gar nicht in die Höhe gehen wie bei der 18-geschossigen Wildspitze in der Hamburger Hafencity oder wie beim 84 Meter hohen HoHo in Wien. Denn der moderne Holzbau spielt seine Vorteile für Investoren bereits bei Doppelhäusern oder Reihenhäusern aus, die als Mietobjekt geplant sind.

Holz ist gut für die Ökobilanz

Bauen mit Holz ist Bauen für die Zukunft. Denn die Ökobilanz eines Vorhabens wird immer relevanter. In einem mehrgeschossigen Holzgebäude steckt deutlich weniger graue Energie als in einem vergleichbaren Gebäude, das in Steinbauweise und Betonbauweise errichtet wurde. Was gut für die Umwelt ist, nutzt auch dem Menschen. Die Bewohnerinnen und Bewohner fühlen sich automatisch wohl, wenn sie von natürlichen Baustoffen umgeben sind.

Natürlich ist Holz sicher

Alte Vorbehalte beim Brandschutz halten einer Prüfung schon lange nicht mehr Stand. Denn natürlich erfüllt ein Holzbau alle gesetzlichen Anforderungen des Brandschutzes wie jeder andere Baustoff auch. Außerdem gehen Brände in der Regel nicht von der Bausubstanz aus, sondern von Gegenständen im Innenraum, über die es sich anschließend weiterverbreitet. Auch der in der Vergangenheit oft kritisierte Punkt des Schallschutzes wurde mittlerweile konstruktiv gelöst.

Wir von EYRICH-HALBIG freuen uns auf Wohngebäude und Bürogebäude, die Bewohnern, Nutzern und Investoren lange Freude bereiten.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

Hoch hinaus – mehrgeschossig Aufstocken

Oberthulba, 07.02.2022 – Baugrund ist knapp und Nachverdichtung nicht immer möglich. Mit Holz können selbst mehrgeschossige Gebäude neue Stockwerke erhalten.

Baugrund ist knapp

Nicht nur in den Großstädten auch in den Ballungszentren oder Mittelzentren in unserer Region sind Bauplätze Mangelware. Was für private Baufamilien gilt, spüren auch Investoren und Immobiliengesellschaften. Sie leben davon, Wohnraum oder Büroraum in attraktiven Lagen zu vermieten. Für alle, die mehr aus ihren bisherigen Immobilien machen möchten, haben wir von EYRICH-HALBIG einen Vorschlag: Wir toppen alles, was sie haben – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wir setzen neue Geschosse mit mehr Wohnraum und Nutzraum auf bestehende Gebäude, selbst wenn sie schon mehrgeschossig sind.

Aufstocken mit Holz

Gerade kleinere, aufstrebende Unternehmen haben einen wachsenden Platzbedarf. Schnell reicht die ursprünglich geplanten Räume nicht mehr aus. Mit unserer Holzrahmenbauweise können wir problemlos eine Etage auf ein bestehendes Gebäude aufsetzen und den Raum so verdoppeln. Es soll mehr sein? Auch mehrere Geschosse lassen sich aufsetzen, denn Holz ist ein leichter Baustoff mit sehr guten statischen Eigenschaften. Selbst wenn ein Gebäude bereits mehrere Stockwerke hat und das Gewicht neuer Wände aus Stein oder Beton zu Problemen führen würde, lassen sich mit Holz noch Stockwerke ergänzen. Im Zuge eines solchen Projekts können auch Fassadenelemente oder Balkone vorgebaut werden. Holz ist auch hier flexibel einsetzbar.

Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Neben mehrstöckigen Wohngebäuden sind es oft Bürogebäude und Verwaltungsgebäude, die mehr Platz erhalten sollen. Aber auch in Kindergärten, Schulen, Sportzentren oder Feuerwehr-Zentralen lassen sich mit Holz neue Flächen schaffen.

Für das Team von EYRICH-HALBIG ist es Alltag; was viele Investoren und Immobilienverwalter positiv überrascht, ist die schnelle und saubere Umbauphase bei einer Aufstockung mit Holz. Absperrungen und Beeinträchtigungen in der Nachbarschaft gibt es nur für sehr kurze Zeit. Aufgrund der hohen Vorfertigung ist der Rohbau in nur wenigen Tagen abgeschlossen. Wandelemente und Deckenelemente werden in unserer Halle in Oberthulba vorgefertigt und mit Sattelschleppern zur Baustelle gebraucht. Ein Kran hebt die Elemente an die richtige Stelle und unsere Zimmerleute schaffen schnell die Verbindung zum bisherigen Gebäude. Selbst wenn alte Wände nicht mehr im Winkel oder Lot sind, fängt die flexible Holzkonstruktion das auf.

Natürlich bringen die neuen Räume alle Vorzüge mit, die Baufamilien von EYRICH-HALBIG schon lange kennen: Das angenehme Raumklima und die hervorragende Dämmung sorgen im Winter wie im Sommer für eine echte Wohlfühlatmosphäre. Ein Punkt, der Mieter:innen und Mitarbeiter:innen sofort auffällt und für Zufriedenheit sorgt.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Foto: Marius Theßenvitz

Mehrfamilienhäuser aus Holz

Oberthulba, 20.07.2021 – Was beim Einfamilienhaus möglich ist, klappt auch bei mehrgeschossigen Gebäuden:  Klimafreundlichen Wohnraum schaffen.

Hochhäuser aus Holz sind spektakulär. Was uns von HOLZBAU EYRICH-HALBIG noch viel mehr freut: Auch Mehrfamilienhäuser aus Holz liegen im Trend. Kommunale Bauträger, Baugenossenschaften und Investoren haben die Wirtschaftlichkeit des nachhaltigen Bauens entdeckt. Mit dem Holzbau können sie mehrere Ziele gleichzeitig erreichen. Wenn das nicht verlockend klingt:

  • mehr Wohnraum schaffen
  • weniger CO2 verbrauchen
  • weniger Verbrauch an Grundfläche
  • wirtschaftlich bauen
Hochhäuser aus Holz sind spektakuläre Beispiele für die neuen Möglichkeiten im konstruktiven Holzbau. Sei es der Bau des 18-geschossigen Roots in der Hamburger Hafencity oder das HoHo in Wien mit 84 Metern und sogar 24 Stockwerken – es sind Leuchttürme, die nicht nur in der Fachwelt große Beachtung finden.

Immer häufiger werden Mehrfamilienhäuser mit drei oder vier Geschossen in Holzrahmenbauweise gefertigt, denn der Bedarf an zusätzlichem Wohnraum ist groß – besonders in Ballungsgebieten. Das gilt nicht nur in den großen Metropolen, auch wir im eher ländlich geprägten Oberthulba spüren diese Entwicklung. Gleichzeitig müssen neue Gebäude so gebaut werden, dass dabei weniger CO2 freigesetzt wird.

Bausektor steht für 30 Prozent der CO2-Emissionen

Der klassische Bausektor und Gebäudesektor gehört aktuell zu den größten CO2-Verursachern: Er allein ist für 30 Prozent der deutschen CO2-Emissionen verantwortlich. Darum kommen jetzt immer mehr Kommunen und Planungsbüros bei größeren Projekten auf den Baustoff zurück, aus dem früher die meisten Städte weltweit gebaut waren. Galt Holz zwischenzeitlich als altväterlich, wird er seit einiger Zeit von vielen neu entdeckt. In Kombination mit den erweiterten Möglichkeiten im Holzbau ergeben sich dadurch zusätzlich vielversprechende Ansätze im Objektbau und Gewerbebau.

Baufamilien profitieren von nachhaltig vom Baustoff Holz

Mit Blick auf die Klimaziele 2030 profitieren Baufamilien eines mehrgeschossigen Holz-Gebäudes von der Nachhaltigkeit des Baustoffs. Nicht nur beim Thema Energieeffizienz und Wärmedämmung ist Holz weit vorn, bei der gesamthaften CO2-Bilanz schneidet Holz ebenfalls hervorragend ab. Betrachtet man Erzeugung, Wiederverwertung und Entsorgung der Rohstoffe, sind die Vorzüge von Holz offensichtlich: Bäume wachsen in unseren Wäldern durch Sonne und Regen. Sie binden CO2 und wenn ein Haus einmal abgerissen wird, lassen sich die Balken weiterverwenden.

Holz passt sich an – auch bei großen Projekten

Wenn bei einem mehrgeschossigen Projekt mehrere Wohneinheiten entstehen oder eine kombinierte Wohnbenutzung und Gewerbenutzung realisiert wird, punktet Holz durch seine Flexibilität in der Raumaufteilung. Muss beispielsweise der ursprüngliche Grundriss geändert werden, hilft es und spart Kosten, wenn die Statik von nur wenigen Wänden getragen wird.

Vorfertigung spart Zeit, Lärm und Dreck

Aus Erfahrung weiß Michael Eyrich-Halbig, der bei uns den Objektbau betreut, dass für Bauprojekte in engen Innenstädten der Faktor Zeit immer wichtiger wird. Durch die Vorfertigung unserer Elemente sind selbst mehrgeschossige Gebäude oder Aufstockungen in engen Baulücken schnell fertig. Lärm und Dreck oder Beeinträchtigungen durch Straßensperrungen – all das ist für die Anwohner schnell vorbei.

Wertschöpfung in der Region

Auch das Thema Regionalität wird für öffentliche Bauherren wichtiger. Als Handwerker aus der Region sorgen wir dafür, dass Wertschöpfung lokal stattfindet und die Wirtschaftskraft vor Ort gestärkt wird. Auch bei großen Projekten liefern wir mit der Holzbauweise in hoher Qualität und mit großer Geschwindigkeit. Nicht industriell, sondern durch unsere Vorfertigung in handwerklichen Strukturen, die individuelles Bauen leichter möglich macht.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotonachweis: 81fünf

Holzhaus | Nachweislich bessere Ökobilanz

Oberthulba, 05.08.2020 – Der Vergleich mit Häusern aus Ziegeln, Kalksandstein oder Porenbeton zeigt, wie gut die Ökobilanz eines Hauses mit dem klimafreundlichen Baustoff Holz von EYRICH-HALBIG HOLZBAU ist.

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) nimmt den Energieverbrauch eines Hauses in den Blick. Allerdings nur die Energie, die für das Wohnen benötigt wird. Wir als regionaler Anbieter ökologischer Häuser gehen einen Schritt weiter und minimieren den Energieverbrauch beim gesamten Lebenszyklus eines Hauses: Vom Bau über die Nutzung bis zur Entsorgung schneidet das Bauen mit dem nachwachsenden und natürlichen Baustoff Holz besser ab als die Verwendung anderer Materialien wie Ziegel, Kalksandstein oder Beton.

Das Einsparpotenzial ist groß

So wie zurzeit mehrheitlich gebaut wird, sorgen die Errichtung, Nutzung und Entsorgung von Gebäuden für ca. 40 Prozent aller globalen Treibhaus-Emissionen. Darum schauen immer mehr Menschen genauer hin, wie viel Energie bei der Produktion von Baumaterialien verbraucht wird und wie viel Energieabfälle (zum Beispiel CO2) dabei entstehen.

Im Vergleich: der ökologische Fußabdruck

Eine Studie des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat den gesamten Lebenszyklus von Häusern aus Ziegelstein, Kalksandstein, Porenbeton, Hybridkonstruktionen sowie in Holzrahmenbauweise und Massivholzbauweise wissenschaftlich verglichen. Bei dieser Ökobilanz zeigt sich deutlich, wie umweltfreundlich Häuser aus Holz sind.

Weniger Energieaufwand – höherer erneuerbarer Anteil

Ein Holzhaus braucht im gesamten Lebenszyklus weniger Primärenergie als das gleiche Gebäude aus Porenbeton, Kalksandstein oder Ziegel. Und die Energie, die ein Holzhaus beansprucht, kann es zu großen Teilen aus erneuerbaren Energien gewinnen. Der Anteil an regenerativer Energie ist bei einem Massivholzhaus fast doppelt so hoch wie bei der Bauweise mit Ziegelsteinen.

Ein Holzhaus hat im Vergleich zum Mauerwerksbau noch einen weiteren Pluspunkt in der Klimabilanz: Der Wald reinigt die Luft vom schädlichen Kohlendioxid, indem die Bäume Kohlenstoff binden und Sauerstoff in die Luft abgeben. Der Kohlenstoff wird ganz natürlich im Holz gespeichert. Ein Holzhaus funktioniert also als Speicher, der das Klima zusätzlich entlastet.

Ein Haus von EYRICH-HALBIG HOLZBAU in Holzrahmenbauweise nutzt zum Beispiel rund 30 Kubikmeter Holz. Das bedeutet eine CO2-Entlastung von circa 23 Tonnen. Ein Vollholzhaus mit rund 80 Kubikmetern Holz schafft sogar einen CO2-Äquivalent von über 40 Tonnen. Auch beim ökologischen Fußabdruck zeigt der Daumen für das Holzhaus eindeutig nach oben.

Mehr Infos:

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos von Stefan Theßenvitz.

Politik fördert Bauen mit Holz

Politik nimmt Holz als klimafreundliche und nachhaltige Bauweise in den Förderfokus.

Oberthulba, 28.02.2020 – Nordrhein-Westfalen (NRW) macht es vor: Mit Inkrafttreten der neuen Wohnraumförderung im Februar 2020 wird das Bauen mit Holz für private Bauherren in nicht unbeträchtlichem Maß gefördert. Das Land will damit Holz als klimafreundlichen Baustoff weiter nach vorn bringen. Dazu tragen auch die Erleichterungen in der Landesbauordnung bei, wie es sie auch in anderen Bundesländern gegeben hat.

Wir von EYRICH-HALBIG HOLZBAU freuen uns über diesen ersten Schritt! Die Politik erkennt immer mehr die Bedeutung von Holz für klimafreundliches und nachhaltiges Bauen und nimmt unsere Bauweise immer stärker in den Förderfokus.

Die NRW-Förderung sollte auch für unser Bundesland Bayern Vorbild sein.

Das zuständige Ministerium in NRW hat sich viele Gedanken gemacht. Es wurden zahlreiche erfolgreiche Projekte aus dem Holzbau in ganz Deutschland studiert und analysiert. Vom mehrgeschossigen Wohnungsbau bis zum klassischen Eigenheim aus Holz.

Ein deutliches Signal pro Holz

Die Höhe der Förderung in NRW hat Signalwirkung: Wer mit Holz baut und dabei die Wohneigentumsförderung nutzt, erhält nicht nur ein zinsgünstiges Zusatzdarlehen von bis zu 15.000 Euro, sondern auch einen Tilgungsnachlass von 50 Prozent. Das bedeutet: Bei voller Ausschöpfung des Zusatzdarlehens „Holz“ bekommen Bauherren 7.500 Euro vom Staat geschenkt.

Die Darlehenshöhe richtet sich nach der verwendeten Holzmenge. Dazu ein Rechenbeispiel aus unserer Praxis: Für ein Haus in Holzrahmenbauweise benötigen wir durchschnittlich 30 Kubikmeter Fichtenholz. Das entspricht einem Gewicht von 14.400 Kilogramm. Pro Kilogramm werden 80 Cent als zinsgünstiges Darlehen gewährt. In unserem Beispiel legt die Summe für das Zusatzdarlehen bei 11.520 Euro (0,80€ x 14.400). Zurück gezahlt werden müssten davon aber nur 5.760 Euro.

Die Mittel aus der Wohnraumförderung sollen mehr Menschen den Weg in die eigenen vier Wände ermöglichen. Sie stehen allen offen, die nicht über bestimmten Einkommensgrenzen liegen.

Einen Überblick über die Förderung in den Bundesländern finden Sie hier: www.vergleich.de/wohnungsbaufoerderung.html

Hier lesen Sie mehr über Fördermittel von Bund und Land auf unserer Website (Stand: 6. März 2019): https://www.holzbaueyrich.de/foerdermittel/

Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf. Fotos: Stefan Theßenvitz

Anbau – Umbau – Aufstockung | Mehr Raum für alle

Anbau aus Holz für ein lichtdurchflutetes Esszimmer

Oberthulba, 13.5.2019 – Wir  brauchen jetzt einfach mehr Platz“. Mit diesem Wunsch wenden sich Hauseigentümer immer wieder an Michael Eyrich-Halbig. Sie suchen bei dem erfahrenen Zimmerermeister Rat, weil sie ihr Zuhause nach einigen Jahren verändern möchten: Größeres Wohnzimmer, neuer Platz für ein Arbeitszimmer, erweiterter Eingangsbereich oder neue Raumaufteilung – so vielfältig die Gründe für zusätzlichen Wohnraum sind, so flexibel ist der Baustoff Holz bei diesen Vorhaben einsetzbar. „Wie das Wort Immobilien schon sagt, ist ein Haus in puncto Standort nicht mobil, also nicht veränderbar, aber mit Holz kann es sich sehr gut an veränderte Lebenssituationen anpassen“, sagt Michael Eyrich-Halbig, Zimmerermeister bei EYRICH-HALBIG HOLZBAU aus Oberthulba.

Häuser stehen für viele Menschen am Anfang einer Familienphase.

Bei einem Neubau wissen Paare oder junge Familien meist noch nicht, wie viele Kinderzimmer sie brauchen“, berichtet Eyrich-Halbig.

Darum geht es bei späteren Raumerweiterungen häufig um mehr Platz für den Nachwuchs. Sei es als zusätzliche Kinderzimmer oder weil sich die Kinder im Erwachsenenalter einen eigenen Wohnbereich im Elternhaus schaffen möchten. Angebaute Einliegerwohnungen werden oft auch für Eltern oder Schwiegereltern genutzt, um gemeinsam unter einem Dach zu leben und sich zu helfen. Solche Erweiterungen machen ein Haus zu einem Mehrgenerationenhaus.

Umbau eines Obergeschosses zu einer Wohnlandschaft mit Galerie und offener Küche

Umbau eines Obergeschosses zu einer Wohnlandschaft mit Galerie und offener Küche

Mehr Raum für Komfort oder Homeoffice

Manchmal ist es auch der Komfortwunsch, der sich mit größeren Räumen erfüllen lässt. Oft wird das Wohnzimmer durch einen Anbau an das bestehende Gebäude vergrößert und mit Fensterflächen hell und offen gestaltet. Michael Eyrich-Halbig kennt aber auch praktische Gründe für eine Raumerweiterung. „Der Weg zur Arbeit raubt vielen Menschen in unserer Region Zeit und Energie. Homeoffice wird für immer mehr Arbeitnehmer zum Thema“, so Michael Eyrich-Halbig. Um zwischen Wohnen und Arbeiten im eigenen Haus eine Trennung zu schaffen, wächst die Nachfrage nach angebauten Arbeitszimmern mit angenehmer Arbeitsatmosphäre. „Familienanschluss inklusive“, ergänzt er mit einem Schmunzeln.

Selbst wer sein Haus in Stein-auf-Stein-Bauweise gebaut hat, kommt bei einer geplanten Erweiterung schnell zum Baustoff Holz.

Holz bietet hohe Traglast bei geringem Eigengewicht und lässt sich flexibel an bestehende Wände ansetzen, selbst wenn diese gerade bei älteren Gebäuden nicht mehr rechtwinklig stehen sollten. Was viele Bauherren schätzen: Die hohe Vorfertigung in der Produktionshalle von EYRICH-HALBIG HOLZBAU sorgt für eine schnelle Fertigstellung auf der Baustelle. Der Innenausbau kann sofort starten und man spart Zeit.

Sich jederzeit wohlfühlen

Sich in den eigenen vier Wänden wohlfühlen – das steht für Michael Eyrich-Halbig an erster Stelle. Wenn sich die Lebenssituation ändert und das Haus nicht mehr richtig zu passen scheint, hat er Lösungen, die er mit Holz schnell und einfach umsetzt. „Ich möchte, dass ein Haus für alle Bewohner ein Zuhause bleibt“, sagt Eyrich-Halbig. EYRICH-HALBIG HOLZBAU setzt für seine Kunden An- und Umbauten sowie Aufstockungen häufig um und ist in diesem Bereich sehr erfahren.

Aufstockung eines Bungalows mit großzügiger Dachterrasse

Aufstockung eines Bungalows mit großzügiger Dachterrasse

Worauf Sie beim Anbau achten sollten

Was sagen der Bebauungsplan und Ihr Baufenster?

Im Bebauungsplan ist genau geregelt, wie Sie auf Ihrem Grundstück bauen dürfen und welche Abstände zum Nachbarn einzuhalten sind. Eventuell benötigen Sie die Zustimmung Ihrer Nachbarn und eine Ausnahmegenehmigung des Bauamtes.

Trägt der Untergrund?

Es muss sichergestellt sein, dass Ihr Anbau auf einem stabilen Fundament stehen kann.

Ist die zukünftige Baustelle leicht zugänglich?

Bei einem eingewachsenen Grundstück mit Hecke oder Baumbestand muss genau geplant werden, wie die Baustelle zum Beispiel durch den Garten erreicht werden kann.

Wie ist der Zustand der bestehenden Wände und Dächer?

Es muss genau geplant werden, wie die Fassade des bisherigen Gebäudes verändert werden muss, damit sich der Anbau auch optisch schön anschließt.

Wie lässt sich die bisherige Haustechnik nutzen?

Es geht darum, bestehende Rohrleitungen, Stromkabel und das Entwässerungssystem zu berücksichtigen und für den neuen Raum nutzbar zu machen.

Anbau aus Holz für ein lichtdurchflutetes Esszimmer

Anbau aus Holz für ein lichtdurchflutetes Esszimmer

Drei Wege zu neuen Räumen im eigenen Haus

Die Flexibilität von Holz bietet verschiedene Möglichkeiten, Räume zu verändern und zu vergrößern:

Anbau

Ein Anbau vergrößert die Grundfläche eines Gebäudes. Zusätzlicher Raum wird neben das bisherige Gebäude gesetzt und verbunden. Ein solcher Anbau kann ein- oder mehrstöckig sein. Er kann sich architektonisch vom bisherigen Erscheinungsbild bewusst absetzen oder fast völlig integriert sein.

Aufstockung

Bei einer Aufstockung wird ein neues Geschoss meist zwischen Erdgeschoss und Dachgeschoss eingeschoben. Dazu wird der Dachstuhl angehoben, das neue Vollgeschoss aufgestockt und anschließend wird das Dach wieder aufgesetzt. Auf diese Weise bleibt die Grundfläche des Hauses gleich, die Wohnfläche vergrößert sich um ganzes Geschoss.

Wände entfernen und umsetzen

Ist ein Haus mit Holzrahmenbauweise errichtet, lassen sich die meisten Wände im Gebäude beliebig versetzen, denn sie müssen keine Lasten tragen. Auf diese Weise kann aus mehreren kleineren Zimmern, ein großer Raum entstehen. Aus Küche und Wohnzimmer wird ein neuer großer Lebensraum für die ganze Familie.

Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf.

Bildnachweise: Stefan Theßenvitz, THESSENVITZ

Fördermittel von Bund und Land

Auf diese Fördergelder sollte niemand verzichten

Oberthulba, 6.3.2019 – Wer ein energieeffizientes und ökologisches Holzhaus baut oder einen Anbau und Umbau in Holzrahmenbauweise plant, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch seinen Geldbeutel.

Bund, Länder und teilweise sogar Gemeinden belohnen diejenigen, die beim Bauen schon heute Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien in den Blick nehmen – so wie es mit Eyrich-Halbig Holzbau möglich ist.

Fördermittel vom Bund – 15.000 Euro geschenkt

Bauherren können zinsgünstige Kredite und Zuschüsse bei der KfW – Kreditanstalt für Wiederaufbau beantragen. Sie unterstützt den Neubau genauso wie die energieeffiziente Sanierung eines bestehenden Gebäudes.

Mit dem Holzrahmenbau, wie ihn Eyrich-Halbig Holzbau umsetzt, ist besonders das KfW-Programm 153 Energieeffizient bauen interessant.

Wer mit Holzbau Eyrich-Halbig nach den Standards eines KfW-Energieeffizienzhauses 40, 40plus oder 55 baut, erhält nicht nur günstige Darlehenszinsen (aktuell ab 1,11% effektiver Jahreszins), sondern auch einen Tilgungszuschuss von bis zu 15.000 Euro – geschenkt vom Staat. Ein Energieeffizienzhaus 40 unterschreitet die EnEV-Anforderungen beim Primärenergiebedarf um 60 Prozent. Das sorgt dauerhaft für niedrige Heizkosten.

Wird der ohnehin niedrige Energieverbrauch mit erneuerbaren Energien erzeugt (zum Beispiel durch Wärmepumpe, Solarthermie oder eine Biomasse-Anlage), können Bauherren zusätzlich Zuschüsse oder Bonuszahlungen vom BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erhalten. Energieeffiziente Lösungen sind für Michael Eyrich-Halbig ein wichtiger Punkt bei der Hausplanung.

Baukindergeld

Die neuste Förderung des Bundes ist das Baukindergeld, das in diesem Jahr erstmal ausgezahlt wird. Möglich sind 12.000 Euro pro Kind – verteilt auf 10 Jahre.

Das gibt es vom Land Bayern

Die Förderung durch Landesmittel unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. In Bayern ist die Bayern Labo – Bayerische Landesbodenkreditanstalt für die Förderung zuständig. Einige Programme werden nach dem Windhund-Verfahren ausgezahlt. Darum lohnt es sich, früh im Jahr einen Antrag zu stellen.

Das Land gewährt Darlehen, Zuschüsse und Zinsverbilligungs-Programme für den Ersterwerb und Zweiterwerb von Einfamilienhäusern und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen. Haushalte mit Kindern erhalten bis zu 2.500 Euro pro Kind.

Die verschiedenen Fördermittel sollten zur Entlastung der Gesamtfinanzierung sinnvoll eingebunden werden. Michael Eyrich-Halbig zeigt im Beratungsgespräch für die Bauplanung gern, wie sich förderungsfähige Maßnahme zur Steigerung der Energieeffizienz und Wohnqualität mit der Holzrahmenbauweise leicht umsetzen lassen.

Sprechen Sie uns einfach an.

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Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf.

Foto: Stefan Theßenvitz

Wohnraum jederzeit anpassbar

Bei der Hausplanung die Option für spätere Veränderungen sichern

Oberthulba, 04.05.2018 – Laut Statistischem Bundesamt werden Häuser etwa 100 Jahre lang bewohnt. In dieser Zeit wechseln meist nicht nur die Bewohner, sondern es ändert sich auch ihre Vorstellung von der optimalen Raumaufteilung. Doch soll der Wohnraum ergänzt oder verändert werden, stehen Wände aus Stein oder Beton diesem Plan oft massiv im Weg. Darum setzt Eyrich-Halbig Holzbau aus Oberthulba auf die Holzrahmenbauweise, mit der nachträgliche Veränderungen und Anbauten problemlos machbar sind. „Wenn Wände versetzt und neue Module an bestehende Gebäude angefügt werden sollen, gibt es keinen flexibleren Baustoff als Holz“, sagt Zimmermeister Michael Eyrich-Halbig aus Überzeugung.

Viele Hausbesitzer wünschen sich Veränderungen am Eigenheim

Eyrich-Halbig weiß aus Erfahrung: Im Laufe der Zeit wünschen sich viele Hausbesitzer Veränderungen am Eigenheim – ob aus praktischen Gründen oder persönlichen Vorlieben. Wenn diesen Wünschen aber eine tragende Wand aus Stein oder Beton im Weg ist, rückt der größere Flur oder eine neue Raumaufteilung im Wohnzimmer in weite Ferne. „Bei einem Haus in Holzrahmenbauweise kennen wir diese Probleme im Prinzip nicht“, weiß Zimmermeister Eyrich-Halbig. Er und sein Team nutzen dabei die guten statischen Eigenschaften von Holz.
Oft werden zum Beispiel Wände zwischen Wohnraum und Küche entfernt, um einen modernen, großen Lebensraum zu schaffen. Hausbesitzer erleben ihr Zuhause mit einer völlig veränderten Wohnatmosphäre. Auch bei Bürogebäuden wird die flexible Raumplanung geschätzt. Aus Einzelbüros wird ein großer Workspace für Teams oder umgekehrt. „Wer heute ein Haus plant, sollte sich alle Bauweisen anschauen, um sich die Option für spätere Veränderungen zu sichern“, sagt Eyrich-Halbig.

Holz passt sich an jedes Gebäude an

Die Flexibilität beim Umbau kommt auch bei Anbauten zum Zuge: Neuer Wohnraum kann modular an das bestehende Gebäude angesetzt werden. Auf diese Weise entstehen neue Eingangsbereiche, aber auch ganze Einliegerwohnungen oder Arbeitsräume können angebaut werden. Für jedes Gebäude sind modulare Anbauten möglich, die neue Räume schaffen. „Unser Leben bringt heute viel mehr Veränderungen mit sich. Darauf muss auch unser Wohnraum reagieren können“, so Michael Eyrich-Halbig. Für ihn ist der große Vorteil, dass Holz sich einfach an jedes Gebäude anpassen lässt – unabhängig von der bisherigen Bauweise.

Text mit freundlicher Genehmigung von Komzepte im Auftrag von 81fünf.

Neubau einer staatlichen Wohnanlage in Karlstadt am Main

In Karlstadt bot ein staatseigenes Grundstück an der Gemündener Straße, bebaut mit dem denkmalgeschützten Gebäude des Finanzamtes, die Möglichkeit einer Nachverdichtung im rückwärtigen Grundstücksbereich. Das vom Staatlichen Bauamt Würzburg entwickelte städtebauliche Konzept sieht dort eine Wohnanlage mit bis zu vier freistehenden, zweigeschossigen Gebäuden vor, die sich in Höhe und Größe an der umgebenden Wohnbebauung orientieren.

Im Rahmen der Baumaßnahme wurden davon zunächst drei Wohngebäude mit insgesamt 21 Wohnungen für bis zu 84 anerkannte Flüchtlinge und Einheimische mit niedrigem Einkommen errichtet. Die kompakten Wohnungen mit jeweils 45qm Wohnfläche bestehen aus einem Wohnraum mit Kochnische, zwei Schlafzimmern sowie einem Duschbad.

Die Grundrissaufteilung erlaubt sowohl eine familiäre als auch eine wohngemeinschaftsartige Nutzung und sieht die Möglichkeit vor, durch nachträgliche Wandöffnungen zwei benachbarte Einheiten zusammenzufassen.

Die Wohnungen betritt man direkt von außen, im Erdgeschoss über vorgelagerte überdachte Terrassen, im Obergeschoss über außenliegende balkonartige Erschließungsgänge. Das Erdgeschoss eines Gebäudes wird für zentrale Funktionen wie einen Gemeinschaftsraum, Hausverwaltung, Sozialbetreuung, Technik- und Lagerflächen genutzt.

Die Gebäude wurden auf Stahlbetonbodenplatten errichtet. Die Außenwände, die in Holzrahmenbauweise ausgeführt sind, entsprechen den Anforderungen der EnEV 2014. Die graue Lasur der Holzverschalung verleiht den Gebäuden eine gleichmäßige Patina. Die sichtbare Optik der Brettsperrholzdecken prägt die Atmosphäre der Erdgeschosswohnungen.

Die Wohnungen im Obergeschoss wirken durch Öffnung der Wohnräume bis unter die Dachfläche trotz kleiner Grundfläche recht großzügig.

Nach insgesamt nur zehnmonatiger Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeit konnte die Wohnanlage ab August 2016 bezogen werden.

Quelle: www.stmi.bayern.de

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